3-Jähriger stirbt im Freizeitpark: Versagten die Sanitäter? 
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Zusammen mit seiner Familie besuchte der dreijährige Felix einen Freizeitpark in Haßloch. Doch der Tag, den sich die Familie so schön vorgestellt hatte, nahm plötzlich eine dramatische Wendung. 

Wie aus dem Nichts brach der Dreijährige im „Biene Maja Land“ zusammen – schreiend lag er auf dem Boden und begann sich zu winden. Schnell stellten die Eltern fest, dass er keine Luft mehr bekam, weil er sich verschluckt haben musste.

Ärztliches Versagen?

Umgehend wurde der Notarzt verständigt – doch als dieser eintraf, war der kleine Felix bereits blau angelaufen. Eine Augenzeugin erklärte gegenüber „bild.de“: „Es hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert, bis die Rettungssanitäterin da war. (…) Sie hatte keinen Notfallkoffer, kein Funkgerät, war meiner Meinung nach völlig überfordert.“

Anders jedoch wird es von einem Pressesprecher des Freizeitparks dargestellt. Hier wird geschildert, dass die Notärztin besonders schnell vor Ort gewesen sein soll: „Primär haben wir uns um die Erstversorgung gekümmert. Parallel haben wir den externen Rettungsdienst alarmiert“, sagten die Mitarbeiter.

Nach sechs Tagen stirbt der Junge

Sofort wurde Felix in eine Klinik eingeliefert. Wie es schien, hatte sich Felix an einem Stückchen Wurst verschluckt. Der lange Sauerstoffmangel führte jedoch leider dazu, dass der Junge nach sechs Tagen Krankenhausaufenthalt verstarb…

Beitragsbildquelle: © Bastos – Fotolia.com

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