Geld verdienen am

Der 3D-Druck ist auf dem Vormarsch und erobert die Welt. Nicht nur der industrielle Bereich profitiert immens von den nahezu grenzenlosen Möglichkeiten, die der 3D-Druck liefert, sondern auch der private Bereich. Besonders interessant ist hier beispielsweise der Hobby-Bereich. Fakt ist, dass die Nachfrage enorm ist – möglicherweise ist das auch eine ideale Gelegenheit, um im 3D-Druck-Geschäft einzusteigen und sich damit Geld zu verdienen. Ob und wie das genau möglich ist, erfahren Sie in diesem Artikel. heimarbeit.de wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Und das erwartet Sie in diesem Artikel:

  • 3D-Drucker: So revolutionieren sie den Markt
  • Kann man mit 3D-Druck Geld verdienen?
  • Schlechte Zeiten für Neueinsteiger
  • Geld verdienen mit eigenem 3D-Drucker
  • Fazit: Geld verdienen mit 3D-Druck

Möchten Sie von Zuhause aus Geld verdienen?

3D-Drucker: So revolutionieren sie den Markt

Beim 3D-Druck können Werkstücke geschaffen werden, indem sie schichtweise aufgebaut werden. Der gesamte Vorgang erfolgt Computergesteuert, also vollautomatisch. Hierbei werden nach Vorgaben eines Programmierers teilweise sogar mehrere flüssige Werkstoffe Schicht für Schicht von dem 3D-Drucker aufgetragen. Beim Aufbau finden chemische Schmelz- und Härtungsprozesse statt, wodurch der zunächst verflüssigte Werkstoff in seiner Form aushärtet.

Typische Werkstoffe sind zum Beispiel Kunstharze, Kunststoffe, Keramiken und Metalle. Ein solches Fertigungsverfahren ist natürlich besonders interessant für die Industrie, da zuvor die Werkstoffe in Form gegossen werden mussten. Hier war man in der Formvorgabe dementsprechend enorm eingeschränkt. Außerdem mussten für jedes Bauteil erst einmal die richtigen Gussformen angefertigt werden. Alles Dinge, die Zeit und Geld kosten.

Revolutionär: Der 3D-Drucker kann komplexeste Körper formen, und das zudem aus verschiedenen Materialien. Klar, dass ein 3D-Drucker nicht nur wichtig für große Unternehmen sein kann, sondern auch für den Hobbyreich interessant ist.

Kann man mit 3D-Druck Geld verdienen?

Der 3D-Druck ist eine Zukunftstechnologie und zudem noch eine Branche, die sich erst im Wachstum befindet. Wenn man richtig anfängt – so die Idee – müsse man damit also doch Geld verdienen können. Oder etwa nicht?

Fakt ist, dass das 3D-Druckgeschäft schon recht gut gesättigt ist. Für fast alle erdenklichen Anliegen gibt es Unternehmen oder Personen, die sich spezialisiert haben. So gibt es beispielsweise in Schweden ein Unternehmen, das mittels 3D-Druck Hochzeitspaare druckt. In Japan gibt es ein Unternehmen, dass Action-Helden mit dem eigenen Gesicht des Käufers druckt und gut verkauft.

Eine gute Idee und geschickte Vermarktung sind notwendig

Damit man in dem eigentlich gesättigten Markt des 3D-Drucks noch Fuß fassen und Geld verdienen kann, braucht man als erstes eine gute Idee. Und die Ideen werden der Menschheit wohl nie ausgehen. Das ist schließlich auch das Schöne. Mit einer guten Idee ist es dann allerdings noch nicht getan. Im Normalfall kommt dann noch eine gute Vermarktung hinzu. Mit einer winzigen Veränderung kann man dann schon den Markt beeinflussen und verändern.

Innovation

Wichtig ist auch, dass man nicht zu lange bei ein und derselben Idee bleibt. Wie in den anderen Branchen und Bereichen auch, sollte gerade im 3D-Druck mit stetig neuen Ideen gearbeitet werden – dauerhaft mit der gleichen Sache gutes Geld verdienen zu können, ist ein Irrglaube, dem schon viele zum Opfer gefallen sind.

Schwierigkeit: Attraktive Preisgestaltung

Dann gibt es noch das Problem, dass man in einem zunehmend wachsenden Markt mehr Konkurrenz hat. Der Preisdruck ist enorm hoch. Hinzu kommt, dass die Magen – also die möglichen Verdienste – relativ niedrig sind. Das liegt daran, dass die Maschinen recht teuer sind, Reparaturen können ebenfalls teuer und aufwendig sein.

Schlechte Zeiten für Neueinsteiger?

Mit Sicherheit haben mit der Erfindung des 3D-Drucks bereits viele Unternehmen und Personen enorm gutes Geld verdienen können, doch so war es auch zu Zeiten der Goldgräber. Wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, konnte eine Menge Geld machen. Wer zu spät kam, steckte meist Equipment und Geld in den Sand.

Aber: Mit einer guten Idee wird man auch in einem längst übersättigten Markt sicher noch Fuß fassen können – vorausgesetzt, die Vermarktung stimmt.

Mit eigenen 3D-Erzeugnissen Geld verdienen

Wer seine 3D-Erzeugnisse oder aber ganz einfach auch nur fertige Vorlagen verkaufen möchte, um Geld zu verdienen, der kann hierfür auch relativ einfache Wege gehen. So gibt es im Internet beispielsweise eine ganze Menge interessanter Plattformen, auf denen es zu einem Großteil oder auch sogar komplett um das Thema 3D-Druck geht.

Geld verdienen mit eigenem 3D-Drucker

Wer sich den 3D-Drucker nicht nur zu einem Hobby machen möchte, sondern auch Geld damit verdienen will, kann damit anfangen, für seine Freunde, Familie oder Bekannte verschiedene Objekte zu drucken. Zum Beispiel Gegenstände wie Spielzeug, Haushaltsgeräte, individualisierte Smartphone-Cases und Bauteile für Hobbybastler.

Interessant: Einige 3D-Drucker-Besitzer bieten sogar do-it-yourself-Lösungen an. Das bedeutet, dass man bei ihnen den Drucker gegen eine Endgebühr nutzen kann, sich das Teil aber selbst druckt. Möglich und vor allem denkbar ist so ziemlich alles.

In den folgenden Abschnitten möchten wir Ihnen hierzu die derzeit interessanten Möglichkeiten vorstellen:

Mit 3D-Hubs Geld verdienen

Die bekannteste und größte Möglichkeit, mit 3D-Druckern Geld zu verdienen, liegt bei den 3D-Hubs. Besitzer von 3D-Druckern können sich mit ihrem Ort in der Datenbank von 3D-Hubs eintragen lassen. Dann gibt man einen Service an – zum Beispiel das Drucken für Hobbybastler. In dieser Datenbank wird man dann gelistet und kann von Interessenten gefunden werden. Schon kann ein Geschäft entstehen und dem Geldverdiener steht nichts mehr im Wege.

Tipp: Hier sollte man die Preiskalkulation genau bedenken. Material, Anschaffungskosten, Zeitaufwand und eventuelle Reparaturkosten durch Abnutzung sollte man immer vor Augen behalten.

Mit Azavy Geld verdienen

CAD-Designer haben die Möglichkeit, ihre konstruierten 3D-Modelle auf Azavy zum Kauf anzubieten. Hier muss man selbst nicht unbedingt einen 3D-Drucker besitzen – man schickt lediglich die Bauanleitung für einzelne Teile an Besitzer von 3D-Druckern raus. Diese können die Anleitungen nämlich käuflich erwerben.

Mit Etsy Geld verdienen

Diese Handelsplattform hat sich auf handgemachte Produkte sowie auf den Vintage- und Künstlerbedarf spezialisiert. Hier gibt es zum Beispiel auch die Möglichkeit viele interessante Produkte für und aus 3D-Druckern zu erwerben und zu verkaufen. Auch auf diese Weise kann man also mit seinem 3D-Drucker etwas Geld verdienen.

Mit Fiverr Geld verdienen

Auf der Plattform Fiverr werden unterschiedliche Dienstleistungen angeboten – allesamt zu einem Preis von 5 Euro. Das können zum Beispiel Voice-Overs sein, Beantwortungen von Steuerfragen oder aber auch das 3D-Drucken von Logos, Spielzeugen und mehr. Auch hier kann man sich anmelden und Geld verdienen.

Mit Trinckle Geld verdienen

Auf Trinckle können Kreative ihre Designs präsentieren. Trinckle funktioniert dabei wir ein großer Marktplatz – hier gibt es nicht nur die Möglichkeit, verschiedene 3D-Drucke und Vorlagen käuflich zu erwerben oder zu verkaufen, sondern auch sich mit einer großen Community zum 3D-Druck auszutauschen.

Fazit: Geld verdienen mit 3D-Druck

Noch ist die Technik, der sich der 3D-Druck bedient, ziemlich teuer. Außerdem ist der Markt derzeit enorm stark gesättigt, was die Magen schrumpfen lässt. Es ist schwer zu sagen, ob sich ein Einstieg noch lohnt oder ob es vielleicht auch besser ist, etwas zu warten. Derzeit ist die Bedienung auch enorm komplex, was bedeutet, dass man sich lange in das Thema einarbeiten muss.

Sinnvoll kann es für jemanden sein, der ohnehin einen 3D-Drucker besitzt und sich schon beruflich oder im Hobby mit dem Thema beschäftigt. Dann kann es unter Umständen Sinn machen, für kleinere Print-Dienstleistungen Geld zu nehmen.

Bildquelle: © prescott09 – Fotolia.com

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