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Der Staat unterstützt Personen durch verschiedene Zuschüsse und steuerliche Vergünstigungen. In diesem Artikel finden Sie eine Auswahl der wichtigsten bundesweiten staatlichen Leistungen.

Das erwartet Sie in diesem Artikel

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Mutterschaftsgeld

Mutterschaftsgeld-Rechner

Durch das Mutterschutzgesetz sind schwangere Arbeitnehmerinnen vor Kündigungen wie auch vor schweren oder gefährlichen Arbeiten geschützt. Sie müssen aber in den meisten Fällen mit Verdiensteinbußen rechnen. Als Ausgleich bekommen sie in bestimmten Fällen Mutterschaftsgeld ausgezahlt, das die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt.

Das Mutterschaftsgeld war bereits im Jahr 1913 in der Reichsversicherungsordnung verankert. Mittlerweile ist es Teil der Sozialgesetzgebung. Es steht Frauen zu, die sich im Mutterschutz befinden und eigenständig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um eine Pflichtversicherung handelt oder um eine freiwillige Versicherung. Es muss aber ein Anspruch auf Krankengeld bestehen.

Die Krankenkassen zahlen maximal 13 Euro pro Kalendertag aus. Um den Antrag auf Mutterschaftsgeld stellen zu können, muss zunächst die Bescheinigung eines Arztes oder einer Hebamme vorliegen, die den voraussichtlichen Geburtstermin bescheinigt. Danach kann der Antrag bei der zuständigen Krankenkasse gestellt werden. Das Mutterschaftsgeld wird für sechs Wochen vor der Geburt und acht Wochen nach der Geburt ausgezahlt.

Einen Mutterschaftsgeld-Rechner haben wie Ihnen hier zur Verfügung gestellt >>

Wichtig: Verrechnen Sie das Mutterschaftsgeld nicht mit dem Elterngeld. Sie können das Elterngeld zusätzlich zum Mutterschaftsgeld beantragen. Eine der Voraussetzungen für das Elterngeld ist die so genannte Elternzeit.

Wie Sie Mutterschaftsgeld erhalten, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und weitere Informationen erhalten Sie in diesem Artikel

Zusätzlich lesen Sie in diesem Artikel, wie berufstätige werdende Mütter die Mutterschutzfrist beantragen, um sich vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Arbeitsplatz zu schützen.

Kindergeld

Kindergeld Einkommensgrenze

Das Kindergeld wird an Familien in Deutschland ausgezahlt und gilt als wichtigste familienpolitische Leistung, wenn es um die finanzielle Entlastung von Familien geht. Es wird einkommensunabhängig zur Steuerfreistellung in Höhe des Existenzminimums eines Kindes gezahlt. Dieses umfasst auch den Bedarf für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung des Kindes. Soweit das Kindergeld dafür nicht erforderlich sein sollte, gilt es als allgemeine Förderung der Familie.

Wer genau Anspruch auf Kindergeld hat und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, lesen Sie in diesem Artikel

Um Kindergeld zu erhalten, benötigt es auch hier einen Antrag. Wie das funktioniert, hat Heimarbeit.de Ihnen anschaulich hier dargestellt.

In Deutschland gibt es für nahezu alles eine Regelung – auch für das Kindergeld, wenn Eltern alleinerziehend sind. Wie genau das für Alleinerziehende funktioniert, erläutern wir in diesem Artikel

Was gibt es in Deutschland nicht alles für unterschiedliche Familienkonstellationen. So gibt es in vielen Haushalten auch Stiefkinder. Auch hier werden die Eltern von den Familienkassen mit Kindergeld unterstützt, damit der Grundbedarf der Kinder gedeckt ist. Doch wie verhält es sich mit dem Kindergeld in Familien mit Stiefkindern? Das klären wir ausführlich in diesem Artikel

Kindergeld bei Getrenntlebenden: Sie haben ein Kind – oder mehrere – und leben von Ihrem Partner, dem Vater oder der Mutter getrennt? Dann fragen Sie sich sicherlich wie es um das Kindergeld besteht bzw. was Sie bei einer Trennung von einem leiblichen Elternteil nun machen müssen. In diesem Artikel fassen wir die wichtigsten Informationen zum Kindergeld bei Getrenntlebenden zusammen.

Und was passiert bei geteiltem Sorgerecht bzw. gleichberechtigter Erziehung? Wie hoch ist hier das Kindergeld bei Getrenntlebenden und was ist mit Unterhaltszahlungen bei Kindergeld? Jetzt lesen und erfahren >>

Elterngeld

Kindergeld-Auszahlung

Elterngeld ist eine der wichtigsten finanziellen Leistungen nach der Geburt eines Kindes. Als sogenannte Entgeltersatzleistung ist diese als Ausgleich dafür zu sehen, dass Eltern kein Geld verdienen können, während sie sich um ein Kind kümmern. Elterngeld erhalten Eltern, die nach der Geburt ihres Kindes auf eine (volle) Erwerbstätigkeit verzichten. Die Zahlung ist vom Nettoeinkommen abhängig, elternbezogen und zeitlich befristet und soll Nachteile in der Frühphase der Familiengründung ausgleichen.

Zwischen 1986 und 2006 wurde Erziehungsgeld ausgezahlt. Es löste das Mutterschaftsurlaubsgeld ab. Es war eine finanzielle Leistung für den Elternteil, der hauptsächlich für die Erziehung des Kindes zuständig war. Ab ersten Januar 2007 wurde es durch das Elterngeld ersetzt. In einigen Bereichen wurden die bestehenden Regelungen übernommen.

Ein Unterschied besteht zum Beispiel bei der Länge der Zahlungen. Arbeitslose konnten vorher 24 Monate lang Erziehungsgeld erhalten, bekommen jetzt aber nur noch 14 Monate lang Elterngeld.

Das Elterngeld ersetzt mindestens 65 Prozent des monatlichen Erwerbseinkommens, das bis zu der Geburt des Kindes erzielt wurde. Die Höchstgrenze liegt allerdings bei 1.800 Euro. Die Mindestzahlung beträgt 300 Euro. Für Geringverdienende, Mehrkindfamilien und Familien mit Zwillingen oder Drillingen wird das Elterngeld erhöht. Elterngeld muss schriftlich beantragt werden.

Damit Sie diese auch wirklich fristgerecht beantragen können und nicht lange auf die Auszahlung warten müssen, haben wir in diesem Artikel für Sie die wichtigsten Themen zum Elterngeld zusammengestellt. Hier werden auch Fragen beantwortet, wie wo beantragt man Elterngeld, wann stellt man den Antrag, welche Fristen gibt es, welche Unterlagern benötigt man, wer beantragt die Leistungen? 

Was passiert, wenn man als Elternteil neben dem Bezug von Elterngeld noch arbeiten geht? Wird das Elterngeld verringert? Wie zeigen Ihnen in diesem Artikel, worauf Sie beim Thema Verdienst und Nebenverdienst unbedingt achten sollten, wenn Sie gerade Elterngeld beziehen. 

Elterngeld stellt eine finanzielle Hilfe dar, die den Verdienstausfall beim Start in das Familienleben erleichtern soll. Doch wie sieht es mit der Höhe des Elterngeldes aus und was gibt es für Unterstützungen für Alleinerziehende? Hier erhalten Sie schlüssige Informationen über die Bedingungen, Hintergründe und die Stolpersteine beim Elterngeld für Alleinerziehende. 

Auch für Selbständige gibt es Elterngeld. Lesen Sie hier unter welchen Voraussetzungen >>

Studierende mit Kind und Eltern in Ausbildung stehen vor besonderen finanziellen Herausforderungen. Wie gut, dass es natürlich auch für sie Elterngeld gibt. Es hilft, die Haushaltskasse zu entlasten. Informieren Sie sich in unserem Artikel über Elterngeld: Elterngeld für Studierende und Eltern in Ausbildung.

Elternzeit

Elternzeitantrag

In Deutschland haben Eltern einen gesetzlich geregelten Anspruch auf die sogenannte Elternzeit – früher „Erziehungsurlaub“ genannt –, in der sie sich um die Erziehung und Betreuung ihrer Kinder kümmern können, ohne dass sie dabei im Berufsleben Nachteile hinnehmen müssen.
Die Elternzeit ist folglich ein Anspruch von Arbeitnehmern gegenüber ihren Arbeitgebern. Für die Dauer der Elternzeit ruhen die Hauptaufgaben des Arbeitsverhältnisses und wird mit Beendigung der Elternzeit wieder vollständig aufgenommen.

Wichtig: Es in unerheblich in was für einem Beschäftigungsverhältnis Sie stehen – Teilzeit oder Vollzeit, befristet oder unbefristet, geringfügig, in der Aus- oder Fortbildung, in Heimarbeit oder in der beruflichen Umschulung. Sie haben immer Anspruch auf Elternzeit – auch auf die gesamte.

Wichtig: Sind die Eltern nicht verheiratet, können Väter die Elternzeit nur in Anspruch nehmen, wenn sie mit ihrem Kind in einem Haushalt leben und auch selber die Erziehung und Betreuung übernehmen.

Das Gesetz regelt weiterhin, dass der Anspruch auf Elternzeit bis zum 3. Lebensjahr des Kindes besteht, wie in § 15 Abs. 2 BEEG vermerkt ist. Hierbei wird der letzte Tag vor dem 3. Geburtstag des Kindes angesetzt. Also wäre der 3. Geburtstag der erste Arbeitstag – sofern die gesamte Dauer am Stück genommen wird. Die insgesamt 36 Monate können jedoch auch flexibel genommen werden. Hier gilt:

Wie Sie einen Antrag auf Elternzeit bei Ihrem Arbeitgeber stellen, erfahren Sie in unserem Artikel. Lesen Sie am besten gleich weiter zum Thema „Antrag Elternzeit Arbeitgeber“: Das müssen Sie wissen! >>

Eltern haben in Deutschland für den Zeitraum vor und nach der Geburt ihres Kindes verschiedene Möglichkeiten, beruflich kürzer zu treten oder sich eine Auszeit vom Beruf zu nehmen. Die Elternzeit kann auch in Teilzeit genommen werden. Wie das funktioniert und was Sie dabei beachten müssen, erklärt Ihnen unser Artikel über Elternzeit Teilzeit: Das müssen Sie wissen! >>

Auch während der Ausbildung ist eine Elternzeit möglich ohne die Ausbildung zu gefährden. Welche Varianten es hier gibt und was man beachten sollte, erfahren Sie in diesem Artikel

Sie stehen kurz vor dem Wiedereinstieg in den Beruf? Damit Sie die Elternzeit möglichst sinnvoll überbrücken und einen guten idealen Wiedereinstieg landen, haben wir in diesem Artikel für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengetragen.

Oder erwägen Sie, Ihre Elternzeit zu verlängern? Wenn Sie bei Ihrem ersten Antrag nicht den kompletten Zeitraum für die Elternzeit beanspruchen, brauchen Sie für die Verlängerung der Elternzeit die Zustimmung Ihres Arbeitgebers. Hier geben wir Ihnen die wichtigsten Informationen über die Verlängerung der Elternzeit.

Weitere allgemeine Informationen zu dem Thema Elterngeld können Sie auch hier nachlesen. 

Kinderzuschlag

Darf man während der Elternzeit eine Firma gründen?

Eltern, die gering verdienen, können unter bestimmten Voraussetzungen den sogenannten Kinderzuschlag beantragen. Dieser wurde als Ergänzung zum Kindergeld eingeführt, um Familien vor dem Bezug von Hartz IV zu bewahren.

Achtung, Kindergeld und Kinderzuschlag sind nicht dasselbe – und der Begriff Kindergeldzuschlag wird irrtümlich verwendet, den gibt es nicht. Auf Kindergeld, bei dem es sich um eine steuerliche Ausgleichszahlung handelt, haben alle Eltern von minderjährigen Kindern Anspruch. Sind die Kinder volljährig und noch in der Ausbildung, besteht der Anspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahrs.

Kinderzuschlag ist hingegen eine Leistung, die zusätzlich zum Kindergeld gezahlt wird. Es handelt sich um eine Sozialleistung nach §6a BKGG und wurde am 1.1.2005 im Zuge der Hartz IV-Gesetze eingeführt.

Anspruch auf Kinderzuschlag haben Geringverdienende, die ein bestimmtes Mindesteinkommen nachweisen können. Elternpaare müssen zusammen einen Betrag von mindestens 900 Euro monatlich erwirtschaften. Für Alleinerziehende gilt ein Mindesteinkommen von 600 Euro. Dieses Bruttoeinkommen kann aus einer Erwerbstätigkeit, aus Krankengeld oder Arbeitslosengeld stammen. Wohngeld und Kindergeld werden bei der Mindestgrenze nicht als Einkommen berücksichtigt. Die Höchsteinkommensgrenze berechnet sich aus dem Bedarf der Eltern, das auch den Regelungen von Arbeitslosengeld II zugrunde gelegt wird, sowie dem prozentualen Anteil an den Wohnkosten und dem Gesamtkinderzuschlag.

Zudem gibt es weitere Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen. Sie möchten mehr über die Höhe und Dauer des Kinderzuschlags erfahren, dann lesen Sie diesen Artikel.

Leistungen für Bildung und Teilhabe

Bildungsgutschein

Gehören Sie zu den Geringverdienern? Wenn Sie berechtigt sind den erhöhten Kinderzuschlag zu beziehen, dürfen Sie auch die Leistungen, die unter Bildung und Teilhabe angeboten werden, in Anspruch nehmen. Genauso steht Ihnen unter festen Voraussetzungen auch Wohngeld zu, worüber Sie sich ausführlich informieren sollten. Nutzen Sie auf alle Fälle Ihre Berechtigung, Leistungen für Bildung und Teilhabe zu erhalten. Sie können bei diesem Paket ausreichende Hilfen in Form von Sach- und Geldleistungen beanspruchen.

Das Angebot für Leistung zur Bildung und Teilhabe umfasst unter anderem:

  • Lernförderung
  • Eintägige Schul- und Kitafahrten
  • Mehrtägige Schul- und Kitafahrten
  • Schulbeförderung von Schülern zur Schule
  • Zusätzlich können Sie jährlich 100 Euro für Schulbedarf einstreichen oder eine Vereinsmitgliedschaft mit 10 Euro monatlich unterstützt wissen. Ansonsten hilft auch die Zahlung für das tägliche gemeinschaftliche Mittagessen, das in der Schule und in der Kita bezuschusst wird.

Unterhaltsvorschuss

Unterhaltsanspruch prüfen

Der Unterhaltsvorschuss soll bei teilweise oder sogar komplett ausfallenden Unterhaltszahlungen dafür sorgen, dass das Kind dennoch finanzielle Unterstützung erhält. Das zuständige Amt holt sich den Vorschuss dann später beim unterhaltspflichtigen Elternteil zurück.
Der Unterhaltsvorschuss ist eine spezielle Leistung der Jugendämter. Dieser Vorschuss soll insbesondere Alleinerziehende finanziell unterstützen, wenn diese aufgrund unregelmäßiger oder gar ausbleibender Unterhaltszahlungen des unterhaltspflichtigen Elternteils einen Vorschuss benötigen.

Wie hoch ist ein Unterhaltsvorschuss?

  • die Unterhaltsleistung der Jugendämter gibt es für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres
  • die Unterhaltsleistung wird maximal für insgesamt 6 Jahre gezahlt
  • die Unterhaltsleistung orientiert sich am Mindestunterhalt pro Monat
  • bis zum 6. Geburtstag beträgt die Unterhaltsleistung 145 Euro pro Monat
  • bis zum 12. Geburtstag beträgt die Unterhaltsleistung 194 Euro pro Monat

Wichtig: Da der Unterhaltsvorschuss auch nur ein „Vorschuss“ ist, muss dieser natürlich auch wieder zurückgezahlt werden.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie den Unterhaltsvorschuss richtig beantragen. Durch unsere Hilfestellung sollen Sie möglichst schnell und einfach die richtigen Dinge tun, um möglichst zeitnah den Unterhaltsvorschuss zu erhalten >>

Wie sich die Höhe des Unterhaltsvorschusses bei Hartz IV verhält verraten wir Ihnen in diesem Artikel. Nur so viel vorab, der Unterhaltsvorschuss wird auf Hartz IV angerechnet?

Für diesen Artikel haben wir für Sie die wichtigen Fakten und Hinweise zum Thema Antrag für den Unterhaltsvorschuss zusammengestellt. 

BaföG

BAföG

Durch die staatliche Förderung mit Leistungen nach Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) soll die Chancengleichheit sichergestellt werden. Aber welche BAföG Voraussetzungen muss man dabei beachten? Wer hat Anspruch auf BAföG und zu welchen Bedingungen? Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen und was beim Antrag zu beachten ist. 

BAföG ist als finanzielle Ausbildungsförderung nahezu jedem in Deutschland bekannt, nicht unbedingt jedoch, dass es davon zahlreiche Varianten gibt. So kann es auch als hilfreiche Unterstützung für junge Eltern während Ausbildung oder Studium genutzt werden. Informieren Sie sich in unserem Artikel näher über die Ausbildungsförderung (BAföG): Unterstützung für junge Eltern. 

Alle Informationen zum Schüler BaföG und welche Ausbildungen förderungsfähig sind finden Sie in diesem Artikel.

Wie es sich mit dem BAföG verhält, wenn man selbst Vermögen hat und was man beachten muss, erfahren Sie hier. Von dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist allerdings nur eine Hälfte davon ein echter Zuschuss. Die andere Hälfte ist ein Staatsdarlehen, das in der Regel zurückgezahlt werden muss. Wie das geht und wie Sie den Rückzahlungsbetrag reduzieren können, lesen Sie hier.

Wohngeld

Mehr Wohngeld 2017

Wohnkosten verschlingen generell einen erheblichen Teil des Einkommens. Gerade Personen mit kleinem Einkommen oder kinderreiche Haushalte stöhnen unter der Last hoher Mieten. Geht es Ihnen genauso? Es ist gut möglich, dass Sie zum Kreis der Anspruchsberechtigten auf Wohngeld gehören.
Wohngeld stellt einen Zuschuss für die monatlichen Wohnkosten dar. Es hat zum Ziel, Menschen mit niedrigeren Einkommen trotzdem zu einer angemessenen Wohnung zu verhelfen.

Beim Wohngeld wird zwischen zwei Arten unterschieden:

  • Wohngeld als Mietzuschuss für eine angemietete Wohnung
  • Wohngeld als Lastenzuschuss für selbstgenutztes Wohneigentum

Bei Haus- und Wohnungseigentümern ist es erforderlich, dass sie selbst in ihrem Eigentum wohnen sowie die Kosten dafür tragen, sonst gibt es keinen Lastenzuschuss.

Entscheidend für den Bezug von Wohngeld ist ein entsprechend niedriges Einkommen. Die Höchstgrenze dafür orientiert sich an der Zahl der in einer Wohnung lebenden Familienmitglieder sowie der Wohnungsgröße und einer insgesamt angemessenen Miete. Ebenfalls können Untermieter sowie Heimbewohner bei Vorliegen der Voraussetzungen Wohngeld beanspruchen.

Erfahren Sie hier, ob Sie anspruchsberechtigt sind.

Außer Geringverdienern sind häufig Personen wie Studenten, Schüler, Auszubildende und Rentner unter den Wohngeldbeziehern. Auch kinderreiche Familien mit ansonsten normalem Einkommen erhalten gelegentlich Wohngeld.

Kein Wohngeld trotz niedrigem Einkommen erhalten jene Personen, die Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung beziehen. In ihren Leistungen ist ein Anteil für die Miete bereits berücksichtigt. BAföG-Empfänger können ebenfalls kein Wohngeld beanspruchen.

Näheres verrät Ihnen unser Artikel  über den Anspruch auf Wohngeld. Darin erfahren Sie wo und wie Sie Wohngeld beantragen und welche erforderlichen Unterlagen Sie benötigen

Wohngeld für studierende Eltern: Geht das überhaupt? Bekommen Studenten nicht BAföG? Der Einwand ist berechtigt, trifft auch oft zu, aber eben nicht immer. Lesen Sie also gleich weiter über Wohngeld für studierende Eltern: Jetzt beantragen! >>

Kinderfreibetrag

Kinderfreibetrag

Der Kinderfreibetrag und das Kindergeld sind eng miteinander verbunden. Entscheidend für den Kinderfreibetrag ist jedoch die jährliche Berechnung der Einkommenssteuer, der sogenannten Günstigerprüfung. Die Berechnung des Kinderfreibetrages sichert Ihnen einen Freibetrag, der Ihnen von Ihrem zu versteuernden Einkommen abgezogen wird und hat demnach eine steuermindernde Auswirkung.

Der Kinderfreibetrag ist eine staatliche Unterstützung, mit dem das Existenzminimum des Kindes freigestellt werden soll. Der Betrag soll den Grundbedarf des Kindes sichern und errechnet sich wie folgt: Hierbei liefert die Einkommensteuer und die Berechnung der Einkommensteuer nach vorheriger Verminderung des zu versteuernden Einkommens um den Kinderfreibetrag die zugrundeliegende Differenz. Bei Verheirateten liegt die Grenze hier bei 2.280 Euro und bei Alleinerziehenden ist diese Grenze halbiert und liegt bei 1.440 Euro.

Wie Sie den Kinderfreibetrag beantragen, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Kinderbetreuungskosten

Kinderbetreuung

Mithilfe der Steuerklärung können Sie Kosten, die durch die Betreuung Ihres Kindes anfallen, unter bestimmten Voraussetzungen von der Steuer absetzen und auf diese Weise eine ganze Menge Geld sparen. Neben dem Kinder- oder dem Elterngeld, dass Eltern für Ihre Kinder von der Familienkasse erhalten, gibt es auch noch Leistungen, bei denen die Eltern Geld sparen können. So zum Beispiel durch die sogenannten Kinderbetreuungskosten. Denn Leistungen, die unter diese Kategorie fallen, können von der Steuer abgesetzt werden.

Welche Kinderbetreuungskosten tatsächlich von der Steuer abzugsfähig sind, haben wir für Sie im Folgenden aufgearbeitet:

  • Kosten für die Unterbringung des Kindes in einer Krippe, einer Kindertagesstätte, einem Kindergarten, einem Hort oder bei einer Tagesmutter
  • Kosten für die Beschäftigung einer Haushaltshilfe, wenn sich diese auch wirklich um die Betreuung des Kindes kümmert
  • Kosten für die Beschäftigung einer Kinderschwester, einer Kinderpflegerin oder einer Erzieherin sowie die Kosten für Kosten eines Kinderpflegers oder Erziehers
  • Kosten für die Beaufsichtigung eines Kindes, während dieses seine Hausaufgaben und andere Schulaufgaben durchführt

Wie viel Geld man durch Kinderbetreuungskosten sparen kann, wie es sich mit den privaten Kinderbetreuungskosten verhält und einige weitere wichtige Informationen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten in diesem Artikel

Lebt das Kind im Haushalt der Eltern oder eines getrennt lebenden Elternteils mit Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag, dann können diese eine Reihe der Kosten rund um dessen Betreuung steuerlich geltend machen. Das gilt in erster Linie für den Platz in einer Kindertagesstätte, einem Kindergarten oder in einem Kinderhort. Wird das Kind auch zu Hause betreut, zählen außerdem zu den Betreuungskosten auch Ausgaben für den Babysitter oder für ein Au-Pair. Dabei muss stets eine Rechnung über die Höhe der Kinderbetreuungskosten vorliegen. Der Rechnungsbetrag muss mit einer Überweisung beglichen werden. Das Finanzamt erkennt Barzahlungen grundsätzlich nicht an. Lesen Sie mehr unter >>

Entlastung von Alleinerziehenden

Finanzielle Hilfe für Alleinerziehende

Gerade Alleinerziehende haben es nicht leicht. Deswegen gibt es für sie besondere Unterstützung in vielen verschiedenen Formen. In diesem Artikel haben für Sie die unterschiedlichen finanziellen Hilfen und Unterstützungen für Alleinerziehende zusammengetragen und dazu die wichtigsten Informationen sorgfältig recherchiert.

Da gerade die finanzielle Situation von Alleinerziehenden in der Regel nicht gerade gut aussieht, hat die Politik hier besondere Regelungen getroffen, welche die finanzielle Situation etwas verbessern sollen.

Hier haben Sie einen kurzen Überblick, was Sie in diesem Artikel erwartet:

Wie Sie sicher unschwer erkennen können, gibt es mehr Hilfe für Alleinerziehende oder allgemein auch für Eltern, als man glauben mag.

Kinderzulage im Riestervertrag

Riester Zulagen

Die Kinderzulage beträgt bei einem Altersvorsorgevertrag nach dem Riester-Modell je Kind 185 Euro im Jahr. Für ab 2008 geborene Kinder erhöht sich die Kinderzulage auf 300 Euro jährlich.

Die Riester Zulagen setzen sich aus der Altersvorsorgezulage und dem Sonderausgabenabzug zusammen. Außerdem können noch Kindergeldzulagen hinzukommen. Das ist der Fall, wenn jemand einen Riester-Vertrag zur privaten Altersvorsorge abschließt.
Um die vollen Zulagen zu erreichen, muss ein Sparer aber mindestens einen bestimmten Eigenbetrag einzahlen. Tut er das nicht, werden die Fördermittel entsprechend gekürzt.
Den Sonderausgabenabzug erhalten Sie, wenn der Zulagenanspruch niedriger wäre als die Steuerersparnis aus dem Sonderausgabenabzug.
Man unterscheidet zwischen einer Grundzulage und der Kinderzulage. Seit 2008 liegt die jährliche Grundzulage pro Person bei 154 Euro und pro Kind bei 185 Euro beziehungsweise bei 300 Euro für jedes nach dem 1. Januar 2008 geborene Kind.

Die Kinderzulage wird nur so lange von der Zulagenstelle gezahlt, wie auch eine Berechtigung auf Kindergeld besteht.

Staatliche Hilfen für Eltern mit Migrationshintergrund

Kindergeld für Ausländerinnen und Ausländer

Gerade in den letzten Jahren kamen immer mehr Personen nach Deutschland, die beispielsweise einfach auf der Suche nach besseren wirtschaftlichen Möglichkeiten waren oder aber auch ihre Heimat verloren haben. Kein Wunder, wenn man sich in einem neuen Land oftmals überfordert fühlt. Hier zeigen wir Ihnen, mit welchen Regelungen und Programm der deutsche Staat Eltern mit Migrationshintergrund helfen möchte, besser Fuß zu fassen. heimarbeit.de wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen! 

Bildquelle: © Rawpixel.com – Fotolia.com

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