Minijob am

Sie haben es satt, wenn lange vor Monatsende bereits Ebbe in der Kasse herrscht, und suchen deswegen nach einer geringfügig bezahlten Beschäftigung? Haben Sie ein Stellenangebot gefunden, was Sie interessiert, kommt es natürlich auf die perfekte Minijob Bewerbung an.

In diesem Artikel versorgen wir Sie mit nützlichen Tipps in Sachen Bewerbung Minijob, damit Sie alsbald mehr Geld verdienen können!

Minijob gefunden, wie nun bewerben?

Sie haben ein ansprechendes Stellenangebot für einen Minijob entdeckt und möchten sich bewerben, dann sollten Sie geschickt vorgehen, um keine Absage zu kassieren. Vermeiden Sie typische Fehler in Ihrer Bewerbung, damit Sie sich nicht die Chance vergeben, zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Auch die Bewerbung um einen Minijob muss korrekt, aussagefähig und fehlerfrei sein. Überdies ist eine gute Vorbereitung wichtig. Egal, ob es sich um eine Initiativbewerbung, eine Minijob-Bewerbung oder um die Bewerbung für eine Vollzeitstelle handelt. Sowohl Personalsachbearbeiter als auch potenzielle Arbeitgeber betrachten jede Bewerbung sehr kritisch.

Möchten Sie von Zuhause aus Geld verdienen?

Überzeugen Sie mit Ihrem Bewerbungsschreiben und einer ansprechenden Bewerbungsmappe, so haben Sie gute Chancen, den Minijob zu erhalten. Ob Sie sich schriftlich bewerben oder per E-Mail bzw. telefonisch einen Termin vereinbaren, hängt ganz von der Ausschreibung des Minijob-Anbieters ab. Wurde die Stellenanzeige online aufgegeben, reicht es mitunter, das Kontaktformular auszufüllen. Sofern dies nicht möglich ist, achten Sie auf die gewünschte Form der Bewerbung für den Minijob. Wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sowohl Bewerbungen per Post als auch per E-Mail zugestellt werden können, nutzen Sie vorerst letztere Variante zur ersten Kontaktaufnahme. Online-Bewerbungen kommen schneller an. Was sich durchaus vorteilhaft auswirken kann.

Minijob Bewerbung per E-Mail

Haben Sie sich entschieden, Ihre Minijob Bewerbung online zu versenden, sollten Sie nicht vorschnell handeln. Eine schlichte Nachricht reicht nicht aus, um den potenziellen Arbeitgeber zu überzeugen, dass gerade Sie die richtige Besetzung für den Minijob sind. Es gilt auch bei einer E-Mail-Bewerbung, ein einwandfreies Bewerbungsanschreiben zu verfassen, was Sie separat im Anhang mit allen anderen wichtigen Dokumenten (Zeugniskopien, Referenzen etc.) versenden.

Ihre Nachricht könnte folgendermaßen aussehen:

  • Anrede (je nachdem, ob ein konkreter Ansprechpartner bekannt ist) – Sehr geehrte Frau XY bzw. sehr geehrter Herr XY oder sehr geehrte Damen und Herren (danach Komma, Leerzeile und weiter).
  • Nach der Anrede folgt ein kurzer aber aussagefähiger Text, der auf den Grund der Mail hindeutet (Bewerbung Minijob in diesem Fall).
  • Verweisen Sie sogleich auf das ausführliche Bewerbungsanschreiben im Anhang der E-Mail und bedanken Sie sich freundlich für die Aufmerksamkeit.
  • Abschließend beenden Sie den kurzen Text mit den Worten: Mit freundlichen Grüßen (Leerzeile) und Ihrem vollständigen Namen.
  • Empfehlenswert wäre, unter dem Namen zugleich die E-Mail-Adresse zu wiederholen als auch die Telefonnummer (bzw. Handynummer) mit anzugeben.

Tipp:

Möchten Sie eine E-Mail-Bewerbung verschicken, sollten Sie eine ansprechende und seriös klingende E-Mail-Adresse wählen. Eventuell nutzen Sie hierfür Ihren Vor- und Zunamen inklusive der Postleitzahl (alternativ das eigene Geburtsjahr), sofern Ihr Name beim gewählten Anbieter bereits vergeben ist.   

Bewerbungsanschreiben: Das Herzstück jeder Bewerbung!

Weil das Bewerbungsanschreiben das Herzstück jeder Bewerbung ist, müssen Sie sich beim Verfassen besonders viel Mühe geben. Da Sie den ausgeschriebenen Minijob unbedingt haben möchten, sollten Sie sich kräftig ins Zeug legen, um die zahlreichen Mitbewerber „aus dem Feld zu schlagen“. Was bedeutet, dass Sie ganze Überzeugungsarbeit leisten müssen. Ihr Bewerbungsanschreiben ist der ausschlaggebende Punkt für Sieg oder Niederlage.

Alles das, was Sie ausmacht, was Sie können, was bzw. wer Sie sind und weshalb SIE die richtige Person für den Minijob sind, muss im Bewerbungsbrief auf den Punkt gebracht werden. Kurz und knackig, präzise, schnörkellos, absolut ehrlich und sogleich überzeugend! Bringen Sie in der Minijob-Bewerbung Ihre Motivation zum Ausdruck und Ihre Vorzüge ins Spiel. In dem Fall sind die von Ihnen erfüllten Voraussetzungen gemeint, welche gefragt sind. Heben Sie Ihre Praxiserfahrungen hervor, sofern Sie diese besitzen. Falls nicht, trumpfen Sie mit dem auf, was Sie können, was Sie auszeichnet und was für den Minijob von Relevanz ist.   

Anmerkung:

Flunkern Sie nicht, wenn Sie sich um einen Minijob bewerben. Lügen haben kurze Beine. Dieses Sprichwort gilt auch in dem Fall. Schlussendlich müssen Sie der Minijob Bewerbung nicht nur Ihren Lebenslauf beifügen, sondern ebenfalls wichtige Dokumente (wie Zeugnisse, Beurteilungen und Zertifikate), die ebenso ausschlaggebend dafür sind, ob Sie als Mitarbeiter infrage kommen. Spätestens dann fliegt jeder Schwindel auf!

Aufbau des Bewerbungsbriefes

Wenn Sie den Bewerbungsbrief verfassen, achten Sie auf die richtige Struktur. Der Aufbau des Anschreibens ist gar nicht so schwierig.

  • Auf der oberen linken Seite beginnen Sie mit Ihren Kontaktdaten, die aus Name, vollständiger Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse bestehen sollten. Rechts oben werden Ort und Datum eingetragen (wobei diese Daten auch erst weiter unten folgen können).    
  • Die Empfängerdaten tragen Sie linksbündig, unterhalb Ihrer Kontaktdaten ein. Diesbezüglich sind einige Zeilen Abstand zu lassen. Achten Sie darauf, die richtige Rechtsform der Firma (wie z.B. GmbH, e.V. oder AG) zu wählen als auch auf die korrekte Anschrift.
  • Unterhalb der Empfängerdaten (Zeilenabstände beachten) folgt die Betreffzeile. Dort tragen Sie ein, um welchen Minijob Sie sich bewerben möchten, geben die Chiffrenummer bzw. Anzeigennummer (sofern  in der Stellenanzeige enthalten) und das Erscheinungsdatum des Inserates an.
  • Beispiel: Bewerbung als Verkäufer/in auf Minijobbasis – Ihre Stellenanzeige vom 01.01.2015 in der Tageszeitung – Chiffre 5555 (Fettschrift verwenden)
  • Lassen Sie eine Zeile Abstand bevor Sie die Anrede verfassen. Falls Ihnen kein konkreter Ansprechpartner bekannt ist, belassen Sie es bei „Sehr geehrte Damen und Herren“.
  • Einen besseren Eindruck macht es, wenn Sie in Erfahrung bringen können, wer für die Bewerbungen in der entsprechenden Firma zuständig ist, damit Sie die Dame oder den Herren im Bewerbungsanschreiben persönlich ansprechen können.
  • Nach der Anrede können Sie mit dem Bewerbungsbrief beginnen, der einen möglichst originellen Einleitungssatz enthalten sollte. Da Sie bereits in der Betreffzeile darauf aufmerksam gemacht haben, um welchen Minijob Sie sich bewerben möchten, können Sie im Einleitungssatz getrost darauf verzichten.
  • So nicht: Ihre Stellenanzeige (Chiffre 5555) vom 01.01.2015 in der Tageszeitung hat mich sehr angesprochen, deswegen möchte ich mich bei Ihnen um den Minijob als Verkäufer/in bewerben.
  • Besser so: Als Verkäufer/in (wählen Sie konkret die Form, welche auf Sie zutrifft) möchte ich Ihren Kunden mit Fachkompetenz, Freundlichkeit, Rat und Tat zur Seite stehen.   
  • Nachdem Sie das Bewerbungsschreiben verfasst haben, wählen Sie die Abschlussgrußformel „Mit freundlichen Grüßen“. Darunter kommt Ihre Unterschrift.
  • Lesen Sie abschließend Korrektur, verlassen Sie sich nicht nur auf die Rechtschreibprüfung Ihres Schreibprogramms. Mitunter sind Tippfehler vorhanden, die nicht als Fehler angezeigt werden.
Tipp: Bedenken Sie, dass der Bewerbungsbrief so etwas wie eine „Eintrittskarte“ in die Firma darstellt, in der Sie als Minijobber tätig werden wollen. Machen Sie Werbung für sich, ohne dabei großartig aufzutrumpfen. Überzeugen Sie den potenziellen Arbeitgeber davon, dass nur SIE die perfekte Besetzung für den Minijob sind.   

Minijob Bewerbung vor Ort

Sie entdecken unterwegs einen Aushang mit einem interessant klingenden Minijob-Angebot? Stürzen Sie nicht unvorbereitet in das Gebäude hinein, um sich spontan zu bewerben. Bestimmt gibt es in unmittelbarer Nähe eine öffentliche Toilette, in der es möglich ist, vor dem Spiegel das Outfit zu checken und sich etwas zurechtzumachen. Sofern Sie mit Ihrem Spiegelbild zufrieden sind, spricht nichts dagegen, die Firma oder das Geschäft aufzusuchen, um sich vor Ort nach dem Stellenangebot zu erkundigen.

Auf den Weg dorthin sollten Sie das Gespräch in Gedanken durchgehen, sich auf Fragen besinnen, die Sie stellen möchten und bereits Antworten parat haben, auf Fragen, die an Sie herangetragen werden könnten. Auch wenn Sie nicht mit dem Vorgesetzten sprechen, sondern mit einem Mitarbeiter, sollten Sie freundlich auftreten, selbstbewusst und korrekt. Vergessen Sie nicht, sich höflich dafür zu bedanken, dass die betreffende Person sich Zeit für ein persönliches Gespräch mit Ihnen genommen hat.

Werden Sie abschließend gebeten, Ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen, können Sie davon ausgehen, dass Sie einen guten ersten Eindruck hinterlassen haben. Fragen Sie bei dieser Gelegenheit sofort nach, ob es möglich ist, die Bewerbungsmappe persönlich abzugeben. Anderenfalls sollten Sie diese Angelegenheit nicht auf die lange Bank schieben, sondern die vollständigen Bewerbungsunterlagen schnellstens per Post oder E-Mail verschicken, da Sie garantiert nicht der einzige Minijob-Bewerber sind.     

Bewerbungsunterlagen, die nicht vergessen werden dürfen:

  • ein ansprechendes Deckblatt mit einem vergrößerten Bewerbungsfoto, den persönlichen Kontaktdaten und dem Vermerk über die als Anlage beigefügten Dokumente
  • tabellarischer Lebenslauf (wenn kein Deckblatt verwendet wird) mit Bewerbungsfoto
  • das individuell verfasste Bewerbungsschreiben, in dem Sie Bezug auf das Erstgespräch vor Ort nehmen sollten (Datum und Ansprechpartner nicht vergessen)
  • Kopien der Zeugnisse, Zertifikate etc. in chronologisch geordneter Reihenfolge

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Blätter keine Eselsohren aufweisen und das Papier fettfrei und sauber ist. Wählen Sie eine farblich neutrale Bewerbungsmappe im handlichen Format, wenn Sie die Minijob Bewerbung per Post versenden oder persönlich abgeben. 

Bildquelle: © Butch – Fotolia.com

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