Brutto Netto Rechner: Was von Ihrem Gehalt übrig bleibt

Brutto Netto Rechner
Sonntag November 15.11.2015 - 9:47 pm

Ob als allgemeine Information oder beim Aushandeln eines neuen Arbeitsvertrags bei der Jobsuche – für alle Erwerbstätigen ist interessant, welcher Anteil ihres Bruttolohns tatsächlich netto für die Finanzierung des eigenen Lebens übrigbleibt. Mit einem Brutto-Netto-Rechner steht ein praktisches, rechnerisches Hilfsmittel online bereit, das wir Ihnen neben allem Wissenswerten zum Brutto- und Nettolohn im Folgenden vorstellen möchten.

ÜBERSICHT

ALLGEMEINES ZUR ERMITTLUNG VON BRUTTO UND NETTO

  • – Was sind Brutto- und Nettolohn überhaupt?
  • – Was bringen die Abzüge vom Bruttolohn?
  • – Sind die Abzüge in Deutschland hoch?

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ABZÜGE VON BRUTTO ZU NETTO IM PROFIL

  • – Allgemeines zu den vorgenommenen Abzügen
  • – Einkommenssteuer
  • – Soli & Kirchensteuer
  • – Rentenversicherung & betriebliche Altersvorsorge
  • – Krankenversicherung
  • – Arbeitslosenversicherung
  • – Pflegeversicherung

BESONDERHEITEN BEI DER NETTOLOHN-BERECHNUNG

  • – Der Steuerfreibetrag
  • – Kinder und Kinderfreibetrag
  • – geldwerte Vorteile

ARBEITEN MIT DEM BRUTTO-NETTO-RECHNER

  • – Warum einen Brutto-Netto-Rechner einsetzen?
  • – Wie funktioniert die Berechnung genau?
  • – Wie aussagekräftig ist das Rechenergebnis?

Brutto Netto Rechner: Das bleibt von Ihrem Gehalt übrig! 


Allgemeines zur Ermittlung von Brutto und Netto

Brutto Netto Rechner

– Was sind Brutto- und Nettolohn überhaupt?

Jeder Arbeitnehmer in Deutschland erhält von seinem Arbeitgeber ein Entgelt für seine Tätigkeit ausgezahlt. Der im Arbeitsvertrag niedergeschriebene Lohn ist allerdings höher als der Betrag, der vom Arbeitgeber monatlich aufs Konto überwiesen wird. Verschiedene Steuern und Abgaben, die der Gesetzgeber in der Bundesrepublik vorschreibt, werden direkt vom Arbeitgeber einbehalten und durch diesen abgeführt, dem Arbeitnehmer steht der verbleibende Anteil für seine freie Lebensgestaltung zur Verfügung. Der im Arbeitsvertrag festgelegte, monatliche Lohn wird als Bruttolohn bezeichnet, das auszahlte Gehalt mit Abzügen sämtlicher Steuern und Abgaben ist der Nettolohn.

– Was bringen die Abzüge vom Bruttolohn?

Die vom Arbeitgeber einbehaltenen und abgeführten Beträge erfüllen unterschiedliche Aufgaben auf staatlicher, öffentlicher und privater Ebene. Beispielsweise werden durch die Einkommensteuer diverse Investitionen des öffentlichen Lebens finanziert, um ein geregeltes, gesellschaftliches Leben zu gewährleisten. Ein großer Teil der Abzüge fließen in das staatliche Sozialversicherungssystem und kommen so dem einzelnen Arbeitnehmer bzw. der Gesamtheit aller Erwerbstätigen zu Gute. Dies gilt beispielsweise für die Mitgliedsbeiträge für die gesetzliche Krankenkassen bzw. eine private Krankenversicherung oder die Einzahlung von Rentenbeiträgen, um sich zum Lebensabend hin auf eine staatliche Rente verlassen zu können.

– Sind die Abzüge in Deutschland hoch?

Verglichen mit ihren europäischen Nachbarn und vielen weiteren Nationen muss der deutsche Arbeitnehmer eine Vielzahl von Abzügen akzeptieren, im Regelfall kommt nur knapp die Hälfte des festgelegten Bruttolohns netto in der eigenen Tasche an. Diese Tatsache hat zwei Seiten: Zum einen stellen die hohen Abzüge eine Belastung für Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen dar. Letztere wünschen sich verständlicherweise, von effektiv mehr Geld pro Monat für ihre harte Arbeit zu profitieren, während Arbeitgeber in Deutschland seit Jahrzehnten über zu hohe Lohnnebenkosten klagen. Beispielsweise ist die Zahl der Mini-Jobs und kleiner Beschäftigungsverhältnisse über die Jahre erheblich angestiegen, da diese eine geringere Abgabenlast für die Unternehmen bedeutet und leider im Umkehrschluss zu schlecht bezahlten Arbeitsstellen führen.

Im Gegenzug muss beachtet werden, dass Deutschland bis heute über eines der stärksten Sozialversicherungssysteme weltweit verfügt. Aspekte wie die medizinische Versorgung, die Altersrenten oder die staatliche Unterstützung im Pflegefall zeichnen das deutsche System aus und werden im Ausland positiv beachtet. Ein Beispiel zum Vergleich: In den USA wurde erst unter der Regierung Obama ein gesetzliches Krankenversicherungssystem eingeführt. Zuvor musste ein Arbeitnehmer keine Beiträge wie in Deutschland an eine gesetzliche Krankenkasse zahlen, dafür waren sämtliche Behandlungen, Medikamente & Co. aus eigener Tasche zu bezahlen. Auch ein Leben ohne staatliche Altersrente wird sich kaum ein Bundesbürger vorstellen können.

Abzüge von Brutto zu Netto im Profil

– Allgemeines zu den vorgenommenen Abzügen

In den folgenden Betrachtungen soll von einem Brutto-Netto-Vergleich für klassische Angestellte ausgegangen werden. Selbstverständlich unterliegen auch Beamte, Selbstständige und Freiberufler einer Reihe von Abzügen bis zum tatsächlich verfügbaren Nettoeinkommen, für sie gestaltet sich die Berechnung aufgrund vieler Sonderregelungen deutlich komplexer. Außerdem ist zu bedenken, dass bei verschiedenen Abgaben das Bundesland als Wohnsitz des Arbeitnehmers einspielt, weshalb diese Angabe bei einem Brutto-Netto-Rechner wahrheitsgemäß vorzunehmen ist. Abweichungen von den nun genannten Abzügen kann es dementsprechend je nach Bundesland oder Arbeitgeber geben.

– Einkommenssteuer

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Die Einkommensteuer oder Lohnsteuer stellt die wichtigste steuerliche Abgabe dar, die einen Bruttolohn hin zum Nettolohn reduziert. Die korrekte Höhe wurde früher nach der vom Finanzamt ausgestellten Lohnsteuerkarte in Papierform berechnet, heute erfolgt dies auf elektronischem Wege. Der genaue Prozentsatz wird einer Lohnsteuertabelle als Berechnungsgrundlage entnommen, wobei vielfältige Sonderregelungen zu berücksichtigen sind. Beispielsweise spielt die Steuerklasse ein, also ob der Arbeitnehmer alleinstehend oder verheiratet ist und wie er und sein Ehepartner in letzterem Fall ihre Einkommen steuerlich veranlagen. Auch Steuer- und Kinderfreibeträge sowie weitere Abzüge sind bei der Lohnsteuerberechnung zu berücksichtigen, zu solchen Besonderheiten später mehr. Jetzt mehr erfahren

– Soli & Kirchensteuer

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Kirchensteuer aufheben: So gehts richtig!

Kirchensteuer

Auf steuerlicher Ebene nimmt der Staat zwei weitere Abzüge am Bruttolohn vor. Zum einen ist dies der Solidaritätszuschlag, der nach der Deutschen Wiedervereinigung eingeführt wurde und als finanzielle Aufbauhilfe für die fünf neuen Bundesländer eingeführt wurde. So beträgt 5,5 % der ermittelten Lohnsteuer und wird auch auf die Kapitalertrags- und Körperschaftssteuer jenseits klassischer Arbeitsverhältnisse angerechnet. Dieser Steuerzuschlag ist nicht unumstritten, da er offiziell nicht zweckgebunden ist und verschiedene Städte und Regionen der alten Bundesländer auf Missstände hinweisen, deren Beseitigung eher einen Solidaritätszuschlag als manch ostdeutsche Region benötigte. Eine Abschaffung des Solis ist aktuell nicht zu erwarten.

Der andere Zuschlag ist die Kirchensteuer, den Mitglieder von Religionsgemeinschaften ebenfalls anteilig an der Lohnsteuer orientiert abführen müssen. Diese Form der Kirchenfinanzierung ist eine deutsche Besonderheit, eine Befreiung ist ausschließlich durch Austritt aus der bisherigen Kirchengemeinschaft und der Erbringung des entsprechenden Nachweises beim Finanzamt möglich. Jetzt mehr erfahren

– Rentenversicherung & betriebliche Altersvorsorge

Rente mit 60

Mit Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung als Abzug vom Bruttolohn leistet jeder Arbeitnehmer in Deutschland seinen finanziellen Anteil zur Finanzierung des Rentensystems. Wie bei anderen Sozialleistungen erfolgt dies über den Generationenvertrag, d. h. heutige Arbeitnehmer finanzieren die Renten der aktuellen Rentnergeneration und müssen ihrerseits im Alter auf die nachfolgenden Generationen hoffen. Die Beitragshöhe betrug im Jahr 2015 18,7 % des Bruttolohn, die Kosten werden anteilig von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen.

Durch die jährlichen Mitteilungsschreiben der Deutschen Rentenversicherung wissen viele Bürger, dass die staatlich zu erwartende Altersrente nicht zur Finanzierung des Lebensabends ausreicht. Eine zusätzliche Vorsorge ist notwendig, wobei neben dem Abschluss privater Versicherungsprodukte die betriebliche Altersvorsorge möglich wird. Ab einer gewissen Mitarbeiterzahl sind sämtliche Unternehmen in Deutschland verpflichtet, ihrer Belegschaft wenigstens ein Produkt der betrieblichen Vorsorge anzubieten. Die Beiträge zu solchen Versicherungsprodukten werden ebenfalls direkt vom Bruttolohn abgezogen und haben den Vorteil, dass sich hierdurch der zu versteuernde Einkommensanteil reduziert. Bei einer privaten Vorsorge muss stattdessen die Beitragszahlung komplett aus dem verbleibenden Nettolohn erfolgen. Mehr erfahren

– Krankenversicherung

Ähnlich wie bei der Rentenversicherung werden vom Bruttolohn die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung abgezogen, im Regelfall für die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse. Der allgemeine Beitragssatz lag im Jahr 2015 bei 14,6 %, gleichermaßen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer getragen. Abhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation haben Krankenkassen die Möglichkeit, einen prozentualen Aufschlag auf den allgemeinen Beitragssatz anzurechnen. Zudem hat der Gesetzgeber die Grundlage geschaffen, dass zukünftige Beitragserhöhungen zu Lasten des Arbeitnehmeranteils gehen und Unternehmen keine Zusatzbelastung durch steigende Sozialabgaben dieser Art fürchten müssen. Eine Absenkung dieses Kostenanteils wird maximal durch Wechsel zu einer anderen Krankenkasse möglich, die keinen bzw. einen geringeren Beitragsaufschlag anrechnet.

– Arbeitslosenversicherung

Eine weitere Pflichtabgabe in Deutschland, die das Bruttoeinkommen reduziert, sind Beiträge zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung. Sie werden direkt prozentual vom Gehalt abrechnet, im Jahr 2011 gab es die vorerst letzte Änderung auf eine Beitragshöhe von 3,0 %. Die Abgabe soll die Kosten der Arbeitslosigkeit in Deutschland gegenfinanzieren, weshalb es in früheren Jahren bei deutlich höheren Arbeitslosenzahlen zu erheblich höheren Abgaben (6,5 %) in der Bundesrepublik kam. Mehr erfahren

– Pflegeversicherung

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Eine eher neue Abgabe, die jedoch verpflichtend von allen Angestellten zu erbringen ist, sind Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Mit dieser Abgabe wird auf den gesellschaftlichen Wandel eingegangen, der eine wachsende Zahl an Pflegefällen im Alter ohne Betreuung durch die Familie mitbringt. Durch die gesetzliche Pflegeversicherung gewährt der Staat einen Zuschuss für die ambulante oder stationäre Versorgung, abhängig vom individuellen Pflegebedarf. Im Regelfall liegt der Beitrag für Angestellte bei 1,175 % vom Bruttolohn und wird in gleicher Höhe noch einmal vom Arbeitgeber getragen. Für Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr wird ein Aufschlag von 0,25 % angerechnet, freiwillig Versicherte und Rentner zahlen aktuell 2,35 %. Mehr erfahren

Besonderheiten bei der Nettolohn-Berechnung

– Der Steuerfreibetrag

Die obige Aufstellung zeigt, dass grob zwischen zwei Abgabeformen zu unterscheiden ist. Zum einen gibt es Abzüge für das Sozialsystem in klar definierter Prozenthöhe, zum anderen werden steuerliche Abzüge vom Bruttolohn vorgenommen. Diese sind in ihrem Prozentsatz zwar auch eindeutig festgelegt, allerdings fließen in den exakten Wert eine Vielzahl von Faktoren ein. Die Steuerklasse wurde bereits oben genannt und berücksichtigt den Familienstand und die Steuersituation des Haushaltes. Von dem hierdurch ermittelten Lohnsteuerbetrag werden vor der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens weitere Abzüge vorgenommen. Dies ist vorrangig der Steuerfreibetrag, also ein Teil des Einkommens, dass dem Arbeitnehmer brutto wie netto erhaltenbleibt. Der Freibetrag wird jährlich neu festgelegt, im Jahr 2016 beträgt er 8.652 Euro für Ledige und doppelt so viel für Verheiratete. Mehr erfahren

– Kinder und Freibeträge

Kinderfreibetrag

Ähnlich wie der Steuerfreibetrag kann für eigene Kinder des steuerpflichtigen Arbeitnehmers ein Kinderfreibetrag geltend gemacht werden. Im Jahr 2016 liegt dieser bei 4.608 Euro, hinzu kommen noch einmal 2.640 Euro für Betreuung, Erziehung und Ausbildung. Die Anrechnung des Freibetrags steht im Kontrast zum Bezug von Kindergeld, der betroffene Arbeitnehmer sollte deshalb mit dem Brutto-Netto-Rechner ermitteln, welcher Modus sich finanziell eher lohnt und mehr Nettoeinkommen in der eigenen Tasche lässt. Mehr erfahren

– geldwerte Vorteile

Das monatliche Einkommen ist eine elementare Grundlage für die Berechnung des Nettoeinkommens, allerdings werden nicht alle Leistungen des Arbeitgebers zwingend in Geldform erbracht. In vielen Branchen profitieren Mitarbeiter auch von Sachleistungen, die im Sinne des Gesetzgebers ebenfalls als Lohn seitens des Arbeitgebers gewährt werden und deshalb ins Einkommen einzurechnen sind. Diese sogenannten geldwerten Vorteile können die Bereitstellung eines Dienstwagens oder die Übernahme von Unkosten während der Arbeitszeit sein. Für eine präzise Berechnung des Nettolohnes sind diese Vorteile mit ihrem monatlichen Gegenwert einzubeziehen, da sie das zu versteuernde Einkommen des Arbeitnehmers erhöhen. Mehr erfahren

Arbeiten mit dem Brutto-Netto-Rechner

– Warum einen Brutto-Netto-Rechner einsetzen?

Mit den oben genannten Steuern und Abzügen zeigt sich, dass die Berechnung des Nettoeinkommens nach dem gewährten Bruttogehalt komplex ist. Die wenigsten Arbeitnehmer in Deutschland können anhand ihrer Steuerklasse und weiterer Aspekte ihres Lebens angeben, welcher Lohnsteuerabzug in ihrem Fall gerechtfertigt ist. Auch für Sozialabgaben kommt es durch Klauseln zu einer Vielzahl an Sonderfällen und Unterschieden, die eine eigenständige und manuelle Berechnung des Brutto-Netto-Unterschieds kaum möglich machen. Mit einem Brutto-Netto-Rechner wird diese Kalkulation ganz bequem über ein rechnerisches Hilfsmittel im Internet übernommen.

Die Berechnung wird am häufigsten aus zwei Gründen angestrebt. Zum einen möchten Arbeitnehmer überprüfen, ob ihr aktueller Nettolohn tatsächlich gerechtfertigt ist und der Arbeitgeber bzw. das Finanzamt eine korrekte Abrechnung von Brutto zu Netto vornehmen. Zum anderen hilft der Rechner dabei herauszufinden, wie lukrativ bestimmte Berufe sind. Wenn Sie sich z. B. auf Jobsuche befinden und abschätzen können, wie viel Geld Sie monatlich für die Lebensführung benötigen, liefert der Brutto-Netto-Rechner das entsprechende Bruttoeinkommen als Gegenstück. Auch der Vergleich verschiedener Branchen und Berufsbilder mit ihrem jeweiligen Durchschnittseinkommen wird hierbei möglich.

– Wie funktioniert die Berechnung genau?

Das Rechner steht als praktisches Hilfsmittel auf seriösen Portalen im Internet bereit, die sich z. B. auf die Versicherungs- und Finanzbranche spezialisiert haben und einen unabhängigen Service anbieten. Die Berechnung ist gegenüber vielen Tarif- und Versicherungsrechnern vergleichsweise einfach und macht lediglich die Eingabe weniger Grunddaten notwendig. Diese sollten allerdings gewissenhaft vorgenommen werden, um von einem korrekten Rechenergebnis zu profitieren. Von der Steuerklasse über das aktuelle Bruttoeinkommen mit seinen geldwerten Vorteilen bis zu eventuellen Zuschlägen auf den gesetzlichen Krankenversicherungsbeitrag sind je nach Berechnung einige Besonderheiten zu berücksichtigen.

Sind alle Eingaben gemacht worden und auch persönliche Daten wie Alter und Bundesland eingeflossen, lässt sich mit einem weiteren Klick ein Blick auf das Rechenergebnis werfen. Hierbei erhalten Sie im Regelfall neben dem einfachen Nettobetrag einen Überblick, wie viel Geld Sie konkret für die einzelnen Steuern und Sozialleistungen abgezogen bekommen. Was sonst eher abstrakt als Prozentangabe abgerechnet wird, lässt sich hierbei konkret als Eurobetrag überblicken und schafft Klarheit.

– Wie aussagekräftig ist das Rechenergebnis?

Sofern Sie als Interessent fähig sind, alle Eingaben rund um die Berechnung Ihres korrekten Nettolohns korrekt und gewissenhaft vorzunehmen, profitieren Sie von einem absolut präzisen und aussagekräftigen Ergebnis. Um hierhin zu gelangen, sollten Sie sich bei der Berechnung Zeit nehmen und jede Frage in Ruhe betrachten. Im Regelfall bieten Brutto-Netto-Rechner zu einzelnen Punkten auch Erklärungen, um die Wichtigkeit der Frage zu erkennen und diese wahrheitsgemäß zu beantworten. Bedenken Sie: Schon ein falsches Bundesland oder ein fehlendes Häkchen bei der Befreiung von der Kirchensteuer können das Rechenergebnis verfälschen!

In dieser Hinsicht sollten Sie die Kalkulationen durch den Brutto-Netto-Rechner eher als groben Anhaltspunkt verstehen, mit welchem Nettolohn Sie bei einer gewissen Bruttogehaltshöhe rechnen dürfen. Als Grundlage für einen juristischen Prozess gegen das Finanzamt wird der Rechner kaum herhalten können, schneller als gedacht wird hierbei ein Rechenfehler durch fehlerhafte Eingaben Ihrerseits aufgedeckt. Dennoch hilft die Berechnung vielfach weiter, den Unterschied zwischen Brutto und Netto greifbar zu machen.

Bildquelle:  © stockWERK – Fotolia.com



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