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Dieser Job ist etwas für die Leseratten: Wer es liebt, die Seiten eines Buches an der Nase vorbeizischen zu lassen und wer von den vielen verschiedenen Themen geteilten Wissens einfach nicht genug bekommen kann, der sollte unbedingt Buchhändler werden. Denn dann können Sie den lieben langen Arbeitstag damit verbringen, sich mit Ihrem Lieblingsthema zu beschäftigen: Büchern! In diesem Artikel erfahren Sie, welche Aufgaben Sie als Buchhändler erwarten und was man als Buchhändler verdienen kann.

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Die Aufgaben des Buchhändlers

Unzählige Themen der unterschiedlichsten Autoren stehen ordentlich aufgereiht und sortiert in den Bücherregalen der Buchhandlungen. Und je größer die Buchhandlung, desto vielseitiger die Auswahl: Meist sind es gleich mehrere Tausend Objekte, die darauf warten, vom richtigen Leser gefunden zu werden.

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Doch wer sich nicht auskennt, der wird als Interessent wohl nur schwer den Überblick behalten können. Aus diesem Grund gibt es in jeder Buchhandlung einen Buchhändler, dessen Aufgabe es ist, sich bestens mit der Ordnung des Bücherladens auszukennen. Auf diese Weise kann wirklich jedem Kunden meist innerhalb weniger Minuten geholfen werden. Egal, ob er ein bestimmtes Objekt sucht, oder sich aber vollkommen unvoreingenommen beraten lassen möchte.

Hinzu kommt meist noch weitere Fachgebiete: Auch CDs, CD-ROMs, Videos und Hörspiele sowie Zeitschriften werden in Bücherhandlungen zum Kauf angeboten. Hier behält der Buchhändler ebenfalls stets den Überblick.

Nach und meist auch während der Ausbildung ist man als Buchhändler größtenteils in Buchhandlungen, Antiquariaten oder Verlagen tätig. Oftmals aber auch in Leihbüchereien, Buchauktionshäusern oder Zwischenbuchhandlungen.

Was verdient man als Buchhändler?

Gehalt während der Ausbildung

Das erste Gehalt in der beruflichen Laufbahn des Buchhändlers erhält man bereits in der Ausbildung. Denn auch der Buchhändler ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, der bezahlt wird. Das Ausbildungsgehalt selbst variiert damit, in welchem Betrieb man seine Ausbildung macht und ob dieser an einen Tarifvertrag gebunden ist. Auch der Standort eines Unternehmens sowie die Branche, in der man tätig ist, haben einen Einfluss auf die Höhe des Ausbildungsgehaltes.

Im Jahr 2014 verdienten auszubildende Buchhändler im Schnitt zwischen 550 und 800 Euro brutto monatlich während ihres ersten Ausbildungsjahres. Im zweiten Ausbildungsjahr verdienten die Azubis bereits zwischen 600 und 850 Euro im Monat und im dritten und letzten Jahr schließlich zwischen 600 und 950 Euro monatlich.

Verglichen mit den Auszubildendengehältern anderer kaufmännischer Berufe liegt der auszubildende Buchhändler ganz klar im oberen Bereich.

Einstiegsgehalt

Je nach dem, in welchem Bereich man nach seiner Ausbildung einsteigt, entwickelt sich auch das Gehalt. Im Groß- und Außenhandel beispielsweise beläuft sich das Einstiegsgehalt eher auf 1.600 bis 2.300 Euro im Monat, während das Gehalt im Einzelhandel etwas weniger beträgt. Nämlich etwa 1.500 bis 2.200 Euro.

Unter anderem wird das Einstiegsgehalt durch weitere Faktoren wie Arbeitsort oder vorherige Berufserfahrungen beeinflusst, sowie die eigene Verhandlungsstärke oder eine tarifliche Gebundenheit des Arbeitgebers.

Höheres Gehalt als Buchhändler durch Weiterbildung

Mit der Zeit kann der Buchhändler durch längere Betriebszugehörigkeit sein Gehalt steigern. Wer allerdings signifikant mehr verdienen möchte, der sollte sich unbedingt weiterbilden. Als Buchhändler kann man sich in diesem Zuge entweder spezialisieren oder auch zum Buchhandelsfachwirt ausbilden lassen.

Wie wird man Buchhändler?

Die Ausbildung erfolgt in einem der drei folgenden Schwerpunkte: Verlag, Sortiment oder Antiquariat.

Während der insgesamt dreijährigen Ausbildung erfährt man zunächst die Allgemeinheiten und zwar unabhängig davon, in welchem Schwerpunkt man die Ausbildung führt. Dabei lernt man, wie Ware angenommen wird, wie man diese anschließend auszeichnet und letztendlich verkaufsfördernd präsentiert. Außerdem lernt man, wie man Werbemittel effizient einsetzen kann und wie man Literatur fachgemäß beurteilt.

Wählt man für seine Ausbildung den Schwerpunkt Sortiment beispielsweise, so erlernt man den richtigen Umgang mit dem Kunden sowie die Pflege des Lagerbestandes. Im Schwerpunkt Antiquariat wird einem unter anderem vermittelt, wie historische Gattungen von Büchern eingeordnet und unterschieden werden. Der Schwerpunkt Verlag dient dazu, die Bearbeitung von Manuskripten sowie das Entwerfen von Layouts  zu erlernen.

Bildquelle: © zix777 – Fotolia.com

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