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Er ist wohl einer der beliebtesten und besten Postboten, die dieser Planet zu bieten hat. Und trotzdem spielte sich ein Drama ab, dass alle Bürger in Aufregung und Trauer versetzte…

Einer der beliebtesten Postboten dieser Welt

Ein Mann wie kaum ein anderer. Selten hört man davon, dass jemand seinen Job noch so sehr liebt wie Helmut Becker aus Hessen. In der Gemeinde Büttelborn-Worfelden liefert er schon seit knapp 30 Jahren Pakete aus.

Der 56-Jährige macht seine Arbeit aus Leidenschaft, und das spüren die Bewohner der Gemeinde.  Längst ist er den Erwachsenen, aber auch den Kinder ans Herz gewachsen.

„Ich mache doch nur meine Arbeit“, sagt Helmut immer wieder bescheiden, wenn man ihn auf seine großartigen Leistungen anspricht.

Wie großartig seine Leistungen wirklich sind und wie sehr ihn die Bewohner schätzen, das merk man erst dann, wenn man etwas genauer hinschaut: wenn Familien kleine Kinder haben, dann klingelt er nicht, sondern klopft an er Tür, damit er die Kinder nicht aufweckt. Er kennt die Probleme der Leute und hat ein offenes Ohr für alle Fragen, die seine Lieferungen betreffen. Sogar Schlüssel hat der Postbote von vielen Mietern bekommen, um die Pakete in ihren Wohnungen abzuliefern.

Ein unglaubliches Vertrauen, dass nahezu einmalig erscheint! Doch für Helmut Becker ist das natürlich mittlerweile schon völlig normal – er mache seinen Beruf eben aus Leidenschaft, sagt er.

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So kam es plötzlich zum Drama

Nun sollte Helmut nach rund 28 Jahren in einen anderen Bezirk eingeteilt werden, der zehn Kilometer weiter entfernt liegt.

Begründet wurde diese Maßnahme von der Deutschen Post DHL damit, dass das wachsende Paketgeschäft mehr Zustellungsbezirke erfordere.

Viel Mitspracherecht hatte der beliebte Postbote leider nicht. Sogar Interviews hierüber durfte er nicht geben.

Herzzerreißend: So sehr setzten sich die Bewohner für ihren Postboten ein

Niemand wollte Helmut gehen lassen. Und so kam es, dass die Bewohner eine Demonstration für ihren Lieblings-Postboten organisierten. Mehr als 200 Menschen trafen sich, um für den Verbleib des Paketzustellers zu protestieren. Ausgerüstet mit Plakaten und Schildern taten die Bewohner alles nur erdenkliche, um ihren Helmut behalten zu können. Sogar eine Unterschriftenaktion mit mehr als 2.000 Unterschriften wurde gestartet!

„Warum kann niemand anderes in den anderen Bezirk?“

Diese Frage stellen sich die Bewohner von Worfelden bis heute. Doch Helmut musste leider gehen, trotz aller Bemühungen der Anwohner.

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