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In Diskussionen über Haarpflege und gesundes Haar mangelt es nicht an Ratschlägen und Produktempfehlungen. Was dabei fast immer außer Acht gelassen wird: Es gibt einige Frisuren, die ausgesprochen ungesund sind.

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Hitliste der ungesunden Frisuren

Als besonders ungesund für Haare, Haarwurzeln oder Kopfhaut haben sich diese Frisuren herausgestellt:

  • Zopf
  • Pferdeschwanz
  • Dutt
  • Dreadlocks

Für Haare, Haarwurzeln und Kopfhaut bedeuten straff gebundene Frisuren puren Stress. Auch Haarverlängerungen tun den Originalhaaren oft nicht gut.

Keine gute Idee: Zopf und Pferdeschwanz

Bei Zopffrisuren und beim Pferdeschwanz werden die Haare stramm nach hinten gezogen. Während beim Pferdeschwanz anschließend ein festsitzendes Haargummi die Haarpracht zusammenhält, wird das Haar bei Zopffrisuren nach den Zurückkämen und Teilen in mehrere Haarstränge meistens relativ fest geflochten. Manchmal werden die geflochtenen Zöpfe selbst noch zu speziellen Frisuren geschlungen: für Haare eine Strapaze.

Werden Haare über einen längeren Zeitraum regelmäßig straffgebunden, kann dies zu beschädigten oder zerstörten Haarwurzeln führen. Als Folge fallen die Haare aus und wachsen auch nicht mehr nach. Vor allem an Stirn und Schläfen leidet das Haar. Der Haarwuchs geht zurück. Er dünnt sich aus oder die Kopfhaut wird stellenweise kahl. Oft wachsen die verbliebenen Haare nicht mehr in der alten Qualität nach, sondern dünner, weicher und flusiger.

Ebenfalls ein Stressfaktor: Dutt

Vorübergehend out, wurde der Dutt als Trendfrisur wiederentdeckt. Im Prinzip birgt der Dutt die für Zopf und Pferdeschwanz erwähnten Risiken. Das straffe Zusammenbinden und Fixieren mittels Haargummi setzen Haar und Kopfhaut gewaltig zu. Auch hier kommt es durch beschädigte oder zerstörte Haarwurzeln zu nachlassendem Haarwuchs bis hin zu zurückweichendem Haaransatz einschließlich Geheimratsecken.

Extra erwähnt sei an dieser Stelle noch der angesagte Männerdutt beziehungsweise Man Bun. Viele Männer leiden genetisch bedingt ohnehin unter einem häufig schon in jüngeren Jahren nachlassenden Haarwuchs. Der Männerdutt fördert diesen Prozess.

Gefährlich: Dreadlocks

Die auch als Rastazöpfe bekannten Dreadlocks können zur bösen Überraschung werden. Stress für Haare und Kopfhaut sind sie sowieso. Hierbei werden die Haare in einer 4 bis 5-stündigen Sitzung in viele dünne Zöpfe geflochten. Die Zöpfe werden danach wochenlang nicht gelöst. Haarpflege ist nur eingeschränkt möglich.

Beim Tragen von Dreadlocks beziehungsweise Rastazöpfen rauen die Haare auf und verfilzen allmählich. Es ist schwer oder sogar unmöglich, später die einzelnen Zöpfe wieder zu lösen. Je dünner sie sind, desto schwieriger ist es. Manchmal bleibt nur, die Haare im nachgewachsenen Bereich oberhalb der Dreadlocks abzuschneiden. Entweder sind sie hoffnungslos verheddert und verfilzt oder die gelösten Haare erweisen sich als kaputt.

Schäden nach Stressfrisuren oft irreparabel

Wurden Haare durch das Tragen von Zopf- und Pferdeschwanzfrisuren, einen Dutt oder Dreadlocks lediglich in ihrer Struktur geschädigt, hilft Warten, bis gesundes Haar nachgewachsen ist.

Bei beschädigten oder sogar zerstörten Haarwurzeln jedoch handelt es sich um irreparable Schäden. Was einmal verödet ist, bleibt es für immer.

Gesunde Frisuren

Gesünder für Haar und Kopfhaut ist es, die Haare bei einem Zopf, Pferdeschwanz und Dutt lockerer zu binden beziehungsweise zu flechten. Auf Dreadlocks verzichtet man lieber gleich ganz. Am besten fürs Haar ist, es offen zu tragen. Schicke Haarschnitte gibt es genug.

Bildquelle: © Tyler Olson – Fotolia.com

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