Schrecklicher Terroranschlag
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Manchester: Ein schrecklicher Anschlag kostete 22 Menschen bereits das Leben – unter den Opfern befinden sich auch viele Kinder. Nun gab die Polizei ein wichtiges Detail bekannt. Nach neusten Erkenntnissen soll die Explosion in der Konzerthalle ein Selbstmordattentat gewesen sein. Die Explosion hatte sich am späten Montagabend in der Manchester Arena ereignet. Fast 21.000 Besucher haben in der Arena Platz.

Näheres zum Vorfall

Bei einem Pop-Konzert in Manchester sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft und riss auf diese Weise 22 Menschen mit in den Tod – darunter auch viele Kinder. Rund 60 weitere Personen wurden verletzt.

Einfach schrecklich: Wie ein Sprecher der Polizei am Morgen mitteilte, sprengte sich am Ende eines Popkonzerts in einer Halle in Manchester ein Attentäter in die Luft. Der Mann trug einen selbstbebauten Sprengsatz am Körper und brachte diesen kurz vor Mitternacht zur Detonation, als die Besucher des Konzerts gerade dabei waren, die Arena zu verlassen. Dort hatte die US-Sängerin Ariana Grande gerade ein Konzert gegeben.

Derzeit ist noch nicht bekannt, ob der Täter alleine handelte, oder ob er bei dem Anschlag Unterstützung hatte.

Unmittelbar nach dem Anschlag zogen bewaffnete und maskierte Polizisten um die Arena. Bei der Suche nach einem Täter waren auch Sprengstoffspezialisten im Einsatz. Der in der Nähe der Halle liegende Bahnhof Manchester Victoria musste gesperrt werden.

Augenzeugen berichten von dramatischen Szenen

Befragte Augenzeugen berichtet von dramatischen Szenen: „Der Knall hallte durch das Foyer der Arena, und die Leute fingen an zu laufen“, so zitiert der „Spiegel“ einen 17-Jährigen, der gemeinsam mit seiner älteren Schwester das Konzert besucht hatte und der von dem Nachrichtensender Sky News interviewt wurde: „Ich sah, wie die Leute schreiend in eine Richtung rannten und sich plötzlich viele umdrehten und wieder in die andere Richtung liefen“.

Der wohl schwerste Terroranschlag seit 2005

Sollte sich der Verdacht auf einen Selbstmordattentat auch weiterhin bestätigen, so würde es sich um den schwersten Terroranschlag seit 2005 für Großbritannien handeln. Damals zündeten vier Islamisten mit britischem Pass in einem Bus und in der U-Bahn Sprengsätze, durch die 56 Menschen ums Leben kamen und etwa 700 Menschen verletzt wurden.

Erst im März raste ein Mann am Parlament in London in eine Menschenmenge und erstach anschließend einen Polizisten. Bei dem Anschlag starben fünf Menschen. Bereits im August 2014 rief das Vereinigte Königreich die zweithöchste Terrorwarnstufe 4 aus.

Weltweite Betroffenheit

Der Anschlag beim Ariana-Grande-Konzert löste binnen wenigen Stunden auf der ganzen Welt Trauer und Betroffenheit aus. Auch der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert äußerste sich zu dem Unglück: „In Gedanken bei den Toten, dem Leid der Verletzten und denen, die ihre Liebsten noch suchen“, twitterte er.

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