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Meldung: das Jobcenter in Dortmund sorgte jüngst für einen öffentlichen Aufschrei, als Medienberichten zufolge einem 50-jährigen Hartz-IV-Empfänger unser seiner Frau 300 Euro monatlich abgezogen werden sollten, da dieser regelmäßig betten gegangen war…

Er wurde wohl verraten…

Offensichtlich hatte ein Unbekannter das Amt über diesen Zustand aufgeklärt und den 50-Jährigen somit ans Messer geliefert. Dem Fall wurde anschließend nachgegangen und die o.e. Sanktionen verhängt. Der Mann wurde aufgefordert, Buch über seine durch das Betteln zusätzlich erlangten Einnahmen zu führen. Außerdem sollte er offenbar ein Gewerbe anmelden, da es sich dabei nach Vorgaben wohl um eine meldepflichtige Tätigkeit handle – so hätte er gar gewisse Ausgaben wie Fahrten von der Steuer absetzen können.

Ähnlicher Fall bereits da gewesen

Der Fall wurde öffentlich und schlug Wellen. So wurden auch Stimmen von Politikern laut. So wurde bekannt, dass in Göttingen ein ähnlicher Fall aus dem Jahre 2009 in der Richtung behandelt wurde, dass alle Bezieher von Hartz-IV ihre erbettelten Einnahmen ohne gesonderte Angaben behalten dürften.

Von Empathie keine Spur!

Beim jetzigen Fall des 50-Jährigen bleibe das Jobcenter Dortmund jedoch konsequent, sodass sogar Drohungen ausgesprochen wurden, dem Mann die kompletten Bezüge zu streichen, sollte dieser nicht kooperieren und den Forderungen akkurat nachkommen. Kann man hier vielleicht sogar schon von reiner Schikane sprechen oder ist das Ganze ein den Regeln entsprechendes Handeln, das die Bearbeiter des Jobcenters an dieser Stelle durchziehen? Was würden Sie sagen?

Bildquelle:  © Kara – Fotolia.com

 

 

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