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Auch in diesem Jahr wurden die Steuern in diversen Bereichen angehoben. Vor allem das Bundesland Hessen ließ sich nicht lumpen und drehte in verschiedenen Steuer-Segmenten deutlich an der Forderungs-Schraube…

Erhöhungen in vielen Bereichen

Darmstadt drehte dabei vielleicht sogar eine Umdrehung zu weit – erhöhte die Hundesteuer gar um ganze 30 Prozent! Weitere Erhöhungen sollen in Grund- und Gewerbesteuer folgen. Dabei ist vor allem zu beachten, dass diese rückwirkend eingezogen werden können, sprich auf Beginn des Jahres zurückgerechnet. Es wird zwar davon ausgegangen, dass dort keine signifikanten Änderungen vorgenommen werden, dennoch stünden Erhöhungen in diesen Segmenten in der Planung für das Jahr 2018…

Auch in anderen Teilen Deutschlands wurde kräftig an Steuereinnahmen für Städte und Kommunen gearbeitet. So wurde beispielsweise in manchen Teilen der Republik die Gewerbesteuer deutlich angezogen, während anderswo Grundsteuer und die sogenannten Zweitwohnungssteuer eine klare Erhöhung erlebten. Unter diesen Änderungen leiden auf lange Sicht gesehen auch Mieter, welche die Mehrkosten für Grundstücksbesitzer und somit möglicher Vermieter ebenfalls mittragen müssen.

Kleine Änderungen – große Wirkung. Zumindest lokal!

Meist werden Erhöhungen in eher unbekannten Segmenten vorgenommen und dies oft lokal anhand der Bedürfnisse der jeweiligen Kommune. Somit findet ein öffentlicher Aufschrei meist nur vor Ort statt und sorgt dort für Miss- und Unmut. Auf diese Weise sorgen Länder, Städte und Kommunen für mehr Geld in den leeren Kassen – natürlich auf Kosten des Steuerzahlers, der sich gegen Erhöhungen dieser Art oft nicht zur Wehr setzen kann. Steuersenkungen hingegen gibt es wenige. Und selbst dann: Betrachtet man die zeitgleiche Erhöhung in anderen Steuer-Segmenten, so wirken sich diese auch gar nicht erst finanziell positiv aus…

Bildquelle: © Grecaud Paul – Fotolia.com

 

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