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Erst mit 67 Jahren in Rente gehen? Das muss nicht sein, wenn man clever vorsorgt. Wir nennen Ihnen verschiedene Tipps, mit denen eine Frührente schon in jüngeren Jahren möglich ist.

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60 % würden Frührente bevorzugen

In Deutschland hat kaum ein Erwerbstätiger Lust, bis 67 im Büro, an der Kasse oder im Lager zu arbeiten. Doch so wird es für kommende Generationen von Rentnern aussehen. Ab 2029 liegt das Regelrentenalter bei 67 Jahren.

Rund 60 % der Deutschen wünscht sich aber einen vorzeitigen Ruhestand. Das Problem: Die finanziellen Abstriche, die mit einer vorzeitigen Rente einhergehen. Denn: Für jeden Monat, den man vor dem gesetzlich vorgesehenen Renteneintrittsalter in Rente geht, muss man einen Abschlag zahlen.

Abschlagsfrei können nur Rentner mit Jahrgang 1953 und älter sowie 45 Jahre Versicherungszeit in Rente gehen – und dann bereits mit 63 Jahren. Für den Jahrgang 1964 gilt dies ab 65 Jahren.

Tipps für den vorzeitigen Ruhestand

Leider kommt man heute nicht um das Sparen herum, weder wenn man sich einen schönen Ruhestand gönnen möchte, weil die gesetzliche Rente nicht ausreicht, noch wenn man vorzeitig aus dem Erwerbsleben aussteigen möchte.

Und dabei gilt: Wer schon heute mit dem Sparen anfängt, hat später mehr. Ein hilfreicher Tipp: Am besten jeden Monat eine bestimmte Summe auf ein Sparkonto überweisen – direkt nach Eingang des Gehalts. So kann das Geld nicht für etwas anderes ausgegeben werden.

Im Übrigen: Wer sich jetzt schon überlegt, in welchem Alter er in Rente gehen möchte, kann sich den entsprechenden Abschlag ausrechnen und weiß, was er monatlich mindestens sparen muss, um nicht weniger Geld zu haben.

Mehr Geld, mehr investieren

Auch der nächste Tipp ist recht simpel: Wenn Sie mehr Geld auf dem Konto haben, können sie monatlich mehr beiseite legen. Das gilt in Bezug zum Gehalt. Experten empfehlen daher, regelmäßig eine Gehaltserhöhung beim Arbeitgeber einzufordern – etwa alle zwei Jahre.

Das rechnet sich aber nur, wenn die Ausgaben für Miete, Lebensmittel, Versicherung und mehr gleich bleiben. Ausgenommen sind Investitionen in z.B. Immobilien. Vor allem in Zeiten mit niedrigen Zinsen bringt die Investition in eine Immobilie mitunter mehr als das Sparkonto.

Langfristig kann die Immobilie ein finanzieller Erfolg sein, wenn sie vermietet wird oder renoviert bzw. saniert und später für einen höheren Preis verkauft wird. Wer nicht in eine Immobilie investieren will, kann private Versicherungspolicen abschließen.

Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen oder Berufsunfägigkeitsversicherungen mit Rückvergütung können die Frührenterkasse aufstocken. Allerdings muss man auch hier schauen, dass sich die Zahlen rechnen, denn die Renditen sind längst nicht mehr so hoch wie früher.

Aktienfonds bringen langfristig Geld

Wer heute 30 Jahre ist, sollte in Aktienfonds investieren. Sie gelten heute als besonders sicher und gleichzeitig rentabel. Der Vorteil: Das Geld kann in Ruhe für Sie arbeiten und über Jahre hinweg wachsen. Abgesehen von kurzfristigen Kursschwankungen hat man nach 15 oder 20 Jahren eine schöne Summe zusammengespart.

Bildquelle: © kamasigns – Fotolia.com

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