Als Babysitter Geld verdienen
Wer mit Babys und Kleinkinder gut umgehen kann, der kann sich als Babysitter relativ leicht Geld verdienen. Besonders Studenten und Schülern bietet sich hier eine gute Einnahmequelle. Als Babysitter Geld zu verdienen, ist für diese Gruppe eine besonders gute Möglichkeit neben Studium oder Schule noch etwas Geld dazu zu verdienen.
Babysitter werden regelmäßig im Anzeigenteil zahlreicher Tageszeitungen, in so genannten Anzeigenzeitungen oder auch an den Pinwänden großer Supermärkten gesucht.
Im Internet gibt es Babysitterbörsen, bei denen man sich kostenlos als Babysitter anmelden kann. Zu den bekanntesten in Deutschland gehört: www.HalloBabysitter.de. Weiter kann man in Kindergärten nachfragen, ob man dort einen Aushang aufhängen darf. Die Erfahrung zeigt: Im Anschluss an den ersten Job, in dem man sich als Babysitter bewährt hat, sorgen nicht selten zufriedene Eltern durch ihre Mundpropaganda für Folgeaufträge.
Bin ich dazu geeignet, um als Babysitter Geld zu verdienen?
Bereits ab dem 14. Lebensjahr hast du die Möglichkeit, einen Job als Babysitter auszuüben, sofern du eine gewisse Erfahrung mit der Betreungn von Babys mitbringst. Konkret ausgedrückt heißt das, dass du bereits die Möglichkeit hattest, bei deinen eigenen Geschwistern oder im Bekanntenkreis auf Babys oder Kleinkinder aufzupassen.
Besonders wichtig ist, dass du sehr zuverlässig bist. Du solltest stets pünktlich, vertrauenswürdig und aufmerksam sein. Du solltest Spaß am Umgang mit Babys oder Kleinkindern haben, dich mit ihnen beschäftigen können und aber auch die Autorität besitzen, dich durchzusetzen, wenn das Kind mal nicht so möchte, wie du es willst.
Nur wenn du diese Eigenschaften mitbringst, kannst du ein guter Babysitter sein und damit Geld verdienen. Anders gesagt: Wenn du unsicher bist im Umgang mit Babys oder Kleinkindern, dann ist dieser Job für dich nicht geeignet. Auch wenn dich die Kinder aus der eigenen Verwandtschaft nerven, solltest du die Finger von diesem Job lassen.
Noch etwas solltest du beachten. Der Job setzt voraus, dass du während der Zeit, in der du als Babysitter dein Geld verdienst, keine Freunde einlädst. Denn du wirst dafür bezahlt, dass du dich während deiner Arbeitszeit nur um das Baby oder das Kleinkind kümmerst.
Gibt es Kurse, in denen ich z.B. die Säuglingspflege erlernen kann?
Ja, von den Volkshochschulen, vom Deutschen Roten Kreuz oder vom Kinderschutzbund werden Kurse angeboten, in denen du wichtige und nützliche Dinge für den Umgang mit Kindern lernen kannst. Dort lernst du auch, wie du Unfälle verhüten kannst, kindgerechte Mahlzeiten zubereitest und welche altersgerechten Spiele du mit den Kindern zu spielen kannst.
Ein weiterer Bestandteil der Kurse ist die Säuglingspflege. Am Ende des Kurses erhältst du meist ein sog. „Babysitter-Zertifikat". So ein Zertifikat macht es dir natürlich noch leichter, neue „Auftraggeber“ zu finden. Damit steigen deine Chancen, als Babysitter Geld zu verdienen.
Was kann ich verdienen?
Dein Verdienst wird sich im Normalfall zwischen 5 und 10 Euro pro Stunde bewegen. Er wird zwischen dir und den Eltern frei vereinbart und kann stark variieren, je nach deinen Qualitäten, deiner Erfahrung oder auch, ob du tagsüber, spät abends oder ausnahmsweise über Nacht aufpassen musst. Für spontane Einsätze kannst auch schon einmal etwas mehr verlangen, wenn die Eltern zum Beispiel plötzlich einen dringenden Termin wahrnehmen müssen und du sofort einspringen sollst. Es ist also sehr wichtig, dass du flexibel bist und auch schon mal eine Party mit Freunden sausen lassen kannst, um als Babysitter Geld zu verdienen. Nicht zu vergessen: Je länger du als Babysitter arbeitest und je mehr zufriedene Eltern – und Kinder – du als Referenz vorweisen kannst, umso mehr wirst du für deine Dienstleistung verlangen können. Aber überspanne nicht deine Forderungen, sost kannst du schnell alle deine „Auftraggeber“ an einen Babysitter verlieren, der für weniger Geld arbeitet.
Drei Tipps zum Abschluss:
Bespreche grundlegende Fragen der Erziehung vorher mit den Eltern.
Lasse dir immer eine Telefonnummer der Eltern geben, unter der sie im Notfall zu erreichen sind.
Lasse dir immer die Nummer des zuständigen Kinder- oder Hausarztes oder des ärztlichen Notdienstes geben.
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