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Neben müden Augen und einer auffällig intensiven Quengelei spricht ein auffällig gerötetes sowie heißes Gesicht bei Kindern für eine erhöhte Körpertemperatur bzw. Fieber. Gerade bei Babys von unter drei Monate ist spätestens ab diesem Zeitpunkt Wachsamkeit durch die Eltern geboten. Auch bei etwas älteren Kindern sollte der Besuch beim Arzt nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

Übersicht

  • Der richtige Zeitpunkt für den Arztbesuch
    Empfehlungen des BVKJ
    Ältere Kinder
  • Der Verlauf
    Schwankende Körpertemperatur
    Gefahrlose Ursachen erkennen
    Erhöhter Flüssigkeitsbedarf
  • Fieber ist ein Schutzmechanismus des Körpers
    Eine große Belastung für den jungen Körper

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Der richtige Zeitpunkt für den Arztbesuch

Empfehlungen des BVKJ

Sobald die Körpertemperatur bei Kleinkindern mit einem Alter von unter drei Monaten mehr als 38 Grad Celsius beträgt, sollten Eltern nicht mehr länger Zögern und den behandelnden Kinderarzt schnellstmöglich aufsuchen. Bei Kindern, die zwischen sechs und 24 Monaten alt sind und länger als einen Tag Fieber haben, empfiehlt sich ebenfalls ein Arztbesuch. Zu diesem Schluss kam der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) nach eingehender Überprüfung von bereits zurückliegenden medizinischen Not- und Behandlungsfällen dieser Art.

Ältere Kinder

Bei Kindern mit einem Lebensalter von über zwei Jahren rät der BVKJ Eltern dazu, das auftretende Fieber über einen Zeitraum von maximal drei Tagen genau zu beobachten. Wenn begleitende Symptome, wie zum Beispiel untypisches Verhalten, ein steifer Nacken, Atemprobleme oder eine ungewöhnliche Wölbung der Fontanelle, erkennbar sind, duldet der Arztbesuch keinen Aufschub mehr.

Der Verlauf

Schwankende Körpertemperatur

In der Regel schwankt die Körpertemperatur über den gesamten Tag hinweg. Meist ist sie ersten in den Abendstunden um circa 0,5 Grad Celsius erhöht. Sowohl bei Babys als auch bei etwas größeren/älteren Kindern tritt Fieber dann auf, wenn die Temperatur die 38,5-Grad-Marke überschritten hat.

Gefahrlose Ursachen erkennen

Erste Anzeichen für erhöhte Körpertemperatur müssen nicht zwingend auf Fieber hinweise. Grund dafür können neben einer leichten Infektion ein warmes Bad, eine dicke Decke oder warme Kleidung sein. Wildes Herumtoben sorgte in diesem Zusammenhang ebenfalls für eine Erhöhung der Temperatur.

Erhöhter Flüssigkeitsbedarf und Bettruhe

Tritt bei einem Kind Fieber auf, müssen Eltern darauf achte, dass es genügend Flüssigkeit zu sich nimmt und im Bett zur Ruhe kommt. Der BVKJ hat vor diesem Hintergrund eine Faustformel aufgestellt: Pro Grad über normaler Körpertemperatur erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf für das Kind um 10 bis 15 Prozent.

Fieber ist ein Schutzmechanismus des Körpers

Eine große Belastung für den jungen Körper

Entgegen der allgemeinen Behauptung ist Fieber ein Schutzmechanismus des Körpers und keine Krankheit im eigentlichen Sinn des Begriffs. Durch „den Einsatz“ von Fieber senkt der Körper eigenständig die Vermehrungsrate von Bakterien und Viren. Dennoch ist Fieber eine enorme Belastung für den Körper, weshalb dieser andere Funktionen erheblich einschränkt.

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