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Unglaublich! Die alleinerziehende Mutter Kathrin Weihrauch hat es tatsächlich geschafft, den Kampf gegen den GEZ-Beitrag zu gewinnen! Ihr ist es gelungen, mithilfe ihrer Zivilcourage den Rundfunk Berlin-Brandenburg in die Knie zu zwingen. Wie ihr das genau gelungen ist, erfahren Sie  in unserem Artikel…

Alleinerziehende GEZ-Heldin zeigt, wie es gehen kann

Es hört sich wie ein schlechter Scherz an, doch lange Zeit sollte die GEZ-Rebellin Kathrin Weihrauch ins Gefängnis, weil sie sich weigerte, ihre GEZ-Beiträge zu zahlen. Dass sie heute nicht im Gefängnis steckt, hat sie ihrem unbeugsamen Gerechtigkeitssinn zu verdanken. Sie ist eine Kämpferin, wie sie im Buche steht. Ein wunderbares Idol für viele Alleinerziehende. Sie zeigt, wie man sich auch als vermeintlich unbedeutender alleinerziehender Elternteil gegen einen den riesigen Beitragsservice von ARD, ZDF und Co durchsetzen kann.

In einem Video-Interview mit Heiko Schrang, einem weiteren sehr berühmten GEZ-Verweigerer und Verfasser des Buches „Die Jahrhundertlüge, die nur Insider kennen“, verrät sie ihre lange und unglaubliche Geschichte.

Ein besonders ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit

Die alleinerziehende Mutter Kathrin Weihrauch sagt von sich selbst, sie hätte schon immer einen sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit gehabt. Dass sie nun jeden Monat Geld zahlen muss für einen Service, den sie nicht nutzt, empfand sie als äußerst ungerecht. Fürs Fernsehen hat sie sich nie interessiert. Auch heute noch besitzt sie kein solches Gerät. Den Rundfunkbeitrag möchte sie daher auch weiterhin nicht zahlen.

Ein großes Vorbild für ihr Kind

Gegen den Rundfunk Beitragsservice vorzugehen ist keine einfache Sache. Die alleinerziehende Mutter wusste das und bekam das auch immer wieder zu spüren. Um sich letztendlich durchzusetzen, musste sie einigen Stress bewältigen. In scheinbar aussichtslosen Situationen wandte sich die Mutter deswegen an die Öffentlichkeit. In Foren fragte sie um Rat, und erhielt neben einem enormen Zuspruch für ihr Vorgehen auch einige wichtige Tipps. Schließlich, mit der Hilfe der sozialen Netzwerke und einiger Medien, wurde der Fall deutschlandweit bekannt. Der Vollstreckungsbescheid ging durch die Presse – ganz Deutschland war empört über das Vorhaben des RBB, die alleinerziehende Mutter wegen einiger lächerlichen Rundfunkbeiträge ins Gefängnis zu stecken.

Wie aber erklärt man seiner kleinen Tochter eine solche Situation? Kathrin Weihrauch erklärte es ihrer Tochter auf sehr einfache Weise: Es sei wichtig „das bekannt zu machen, dass das viele Leute sehen und dann sagen, oh, das ist aber so nicht in Ordnung.“ Die kleine Tochter sieht ihre Mutter nun als eine Heldin.

Was kostet eine solche Haftmaßnahme?

Wie entschlossen man zur Haftstrafe beim RBB war, zeigen die möglichen Kosten für eine Haftung in Höhe von mehr als 20.000 Euro. Eine unvorstellbare Summe, die in keinen Verhältnis zu den ausstehenden Rundfunkbeiträgen in Höhe von insgesamt 309 Euro steht. Doch die war man anscheinend bereit auszugeben. Es sollte ein Exempel statuiert werden, was passiert, wenn man sich (zu Recht) gegen die Zwangsbeiträge wehrt. Ein solches Vorgehen erinnert beinahe an längst vergessene Zeiten. Den Menschen soll Angst gemacht werden, damit sie ihre Beiträge weiterhin brav zahlen…

Bildquelle: © mariellame – Fotolia.com

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