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Meldung: Ein in Berlin wohnender Hartz-IV-Empfänger durfte sich kürzlich über einen Lottogewinn von 210 Euro freuen. Doch aufgrund der gesetzlichen Vorgaben ist es einem Hartz-IV-Bezieher zwar gestattet, an Glücksspielen teilzunehmen, jedoch pro Jahr nur einen unversteuerten Gewinn von höchstens 50 Euro einzustreichen. Demnach müsse der Mann ganze 160 Euro des Gewinns wieder abgeben, bzw. werden diese durch das Jobcenter mit Blick auf dessen Bezüge einbehalten. Am Ende entscheidet jedoch der zuständige Mitarbeiter des Jobcenters, inwiefern Gewinne einbehalten oder ausgezahlt werden. Es ist also – wie in den meisten Hartz-IV-Bereichen – eine individuelle Fall-zu-Fall-Entscheidung.

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