HEIMARBEIT ADRESSERFASSUNG

Die Daten eines jeden Menschen sind irgendwo in einem Computer erfasst. In Deutschland leben alleine rund 82 Millionen Personen, von denen jede einzelne Daten wie Name, Telefonnummer, Alter und Adresse hat. Diese Daten gilt es aufzulisten und zu aktualisieren, was eine Unmenge an Arbeit bedeutet. Glücklicherweise sind solche Aufträge, die man am Computer erledigen kann, auch stets eine Option für Heimarbeiter. Die Arbeit der Adresserfassung ist jedoch anspruchsvoller als es im ersten Moment scheint, weswegen es verschiedene Dinge zu beachten gibt.

Extrem wichtig ist es bei dieser Nebentätigkeit über das 10-Finger-Schreibsystem zu verfügen. Wer nur jeweils einen Finger pro Hand beim Tippen benutzt, ist für diesen Job sicherlich nicht qualifiziert. Denn Zeit ist hier Geld, weshalb die Auswahl streng ist und man seinen Job auch ganz schnell wieder verliert, wenn man nicht qualitativ oder effizient genug arbeiten kann. Da man bei der Adresserfassung im üblichen Fall mit einer Tabelle umgehen muss, ist ebenfalls eine wichtige Grundvoraussetzung mit den gängigen Office-Programmen vertraut zu sein. Rechtschreibfehler dürfen nicht passieren, weswegen auch eine sprachliche Versiertheit zu den Voraussetzungen zählt. Die zu erfassenden Daten werden entweder auf Papier oder als eingescannte Datei an den Auftragnehmer übermittelt und müssen dann im vorgeschrieben Programm erfasst werden.

Zu den Arbeitszeiten eines Adresserfassers kann man sagen, dass es einiger Flexibilität bedarf, um hier auf einen grünen Zweig zu gelangen. Wie in jeder Heimarbeit kann es der Fall sein, dass man tagelang nichts zu tun hat und dann auf einmal innerhalb kürzester Zeit unzählige Aufträge erfüllen muss. Die Bezahlung beim Erfassen von Adressen erfolgt normalerweise pro erfassten Datensatz. Die Höhe des Verdienstes ist dabei nicht voraus zu sagen, denn diese schwankt meist sehr und ist dabei von verschiedenen Kriterien abhängig. Zu diesen Kriterien zählen der Umfang des Datensatzes, die Qualität der Vorlage und der Adresstyp selbst. Handelt es sich also um Unternehmens-oder Privatadressen, stammen die Adressen aus dem Inland oder aus dem Ausland und so weiter.

Eine ungefähre Richtlinie sind jedoch etwa acht Euro Stundenlohn. Wer sich als Heimarbeit diese Option auswählen möchte, muss allerdings über ausreichend Eigeninitiative verfügen. Große Firmen gehen meist nicht damit hausieren, dass sie jemanden suchen, der Ihre gesammelten Daten erfasst.  Es gilt also sich selbst umzuhören. Dies kann man tun, indem man einfach mit verschiedenen Unternehmen, die Dienstleistungen im Bereich der Datenerfassung anbieten, in Kontakt tritt und direkt nachfragt, ob es derartige Arbeiten zu erledigen gibt.

Sollte es zu diesem Augenblick keine Angebote geben, kann man sich aber noch nach der Möglichkeit erkundigen, in Zukunft für diesen Dienstleister tätig zu werden und seine eigenen Daten hinterlassen. Empfehlenswert ist auch hier nicht nach der Divise zu gehen Ich nehme was ich kriegen kann und jedes Angebot zu akzeptieren. Denn hat man schlecht leserliche Notizen und keine Visitenkarten oder anderes zur Verfügung, wird es mühsam die Adressen zu erfassen. Heimarbeit sollte schließlich eine angenehme Nebentätigkeit bleiben.

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