STRICKEN UND NÄHEN IN HEIMARBEIT

Stricken und Nähen als Heimarbeitsjob


Einer sich wachsenden Begeisterung erfreuende Heimarbeit ist das Stricken und Nähen. Früher von der Großmutter praktiziert findet das altbekannte Handwerk seinen Einzug in mittlerweile alle Gesellschafts- und Altersgruppen. Dabei geht es nicht immer um Stricksocken und Schals, sondern auch ganz raffinierte Kunstwerke, wie Eulenkissen oder kleine gestrickte Tierchen. Die Bandbreite der angebotenen Muster und Ideen ist enorm und bietet  sowohl für Einsteiger als auch Veteranen eine ideale Einnahmequelle. 

Auch der Vertrieb ist durch einschlägige Internetseiten das kleinste Problem, größeren Aufwand bedarf es bei der Kreativität. Je ausgefallener und auffallender, desto besser. Eher schlicht gehaltene Pastelltöne sollten im Kontrast mit grellen Neonfarben oder lustigen Mustern kombiniert werden. Die Heimarbeit ist vor allem deshalb so interessant und beliebt, weil es nicht nur junge Berufstätige oder Studierende anspricht, die als Teil einer Community einen netten Nebenverdienst einfahren können, sondern auch ältere Leute können mit ihren Fähigkeiten so ihr Erspartes aufbessern.

Egal ob als Student in der Mittagspause ein paar Stunden an der Strickmütze oder als Auszubildender nach der Arbeit, vor dem Fernseher ein paar Maschen am Schal, die Arbeit entspannt und ist kinderleicht. Erfahrenere Heimwerker können sich sogar ganz auf den Vertrieb von Strickwaren konzentrieren und den Weg des Kleingewerbes wählen. Waren wie die mittlerweile in Mode gekommenen Eulenkissen oder Pandastricksachen füllen unzählige Blogs und Internetseiten und werden in verschiedensten Varianten zum Verkauf angeboten. Ein Abflauen des Trends ist also nicht in Sicht.

Das Kleingewerbe anzumelden ist ebenfalls weder allzu schwierig, noch zu teuer und wird einem teilweise sogar mit Tutorials und Videos auf den zugehörigen Internetseiten erklärt. Damit aber auch Geld eingefahren wird und man nicht nur für laufende Nebenkosten und Material bezahlt, sollte man eine einfache Faustregel beachten und zwar:  Materialkosten multipliziert mit 3.

Dies ergibt einen angemessen Verdienst und man will schließlich auch für seine Mühe entlohnt werden. Als Beispiel wäre also festzuhalten, ein Strickschal aus 3 Wollknäueln zu je 3,50€ sollte mit circa 30€ angeboten werden um Arbeitsaufwand und Kosten zu decken und die Heimarbeit als lukrativ zu gestalten. Anfangs kommt einem der Stundenlohn bestimmt etwas mager vor, allerdings wird man mit der Zeit immer schneller und sobald man sich auf das stricken oder nähen von einzelnen Waren spezialisiert hat, steigt das Einkommen  und die Routine bietet Freiraum nebenher anderen Dingen nachzugehen. Um noch mehr an den Kosten zu sparen und somit seinen Gewinn zu maximieren, sollte man tunlichst vermeiden teure Stoffe aus dem Fachhandel zu beziehen.

Alte Kleidungsstücke, löchrige Handtücher oder Restposten sind nur einige Beispiele günstig an Stoffe heranzukommen. Außerdem wird von manchen Geschäften der Service angeboten ihre Wollreste zurückzunehmen, vorausgesetzt sie wurden auch dort gekauft. 

Beachtet man also alle oder zumindest den Großteil der Hinweise und rechnet die angenehme Atmosphäre, welche die Heimarbeit mit sich bringt, dazu, so wird man schnell merken dass dies eine sich lohnende Alternative ist um sein Taschengeld aufzubessern.

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