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Sie wollten schon immer einmal in einem Hotel arbeiten – vielleicht sogar selbst ein Hotel führen? Dann könnte dieser Ausbildungsberuf genau das richtige für Sie sein. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Aufgaben Sie während und nach der Ausbildung erwarten, was Sie als Hotelkaufmann verdienen können und welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt. heimarbeit.de wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Übersicht:

  • Allgemeines zum Beruf
  • Ausbildung zum Hotelkaufmann
  • Studium zum Hotelkaufmann
  • Gehalt als Hotelkaufmann
  • Zukunftsperspektiven für den Hotelkaufmann
  • Allgemeines zum Beruf

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Als Hotelkaufmann spielt man eine ganz besondere und vor allem zentrale Rolle im Hotel. Ohne den Hotelkaufmann beziehungsweise die Hotelkauffrau würde dort nämlich nichts laufen. Vom Empfang über das Restaurant bis in die Küche gibt es Aufgabenbereiche, die vom Hotelkaufmann übernommen werden.

Von Hotel zu Hotel können die Aufgaben eines Hotelkaufmannes sogar variieren! Sehr oft ist man dafür zuständig, dass das Personal stets am Einsatzort ist, dass die Küche mit den entsprechenden Lebensmittel ausgestattet ist und dass die Gäste sich rundum wohl fühlen.

Das lernt man in der Ausbildung zum Hotelkaufmann

In der Ausbildung zum Hotelkaufmann oder zu Hotelkauffrau lernt man von Anfang an alle wichtigen Bereiche kennen, die es in einem Hotel gibt. Das bedeutet also nicht nur buchhalterische Tätigkeiten, sondern vor allem auch die Arbeit an der Front – also in der Küche, an der Rezeption oder im Restaurant.

Das ist das Ziel des Hotelkaufmannes

Der Hotelkaufmann soll jeden einzelnen Bereich im Hotel kennen und genau wissen, wie das Zusammenspiel aller Mitarbeiter mit ihren einzelnen Aufgaben funktioniert. Das ist wichtig, damit man später auch jeden einzelnen Prozess anleiten und dirigieren kann.

Ausbildung zum Hotelkaufmann

Nun möchten wir uns einmal etwas intensiver mit der Ausbildung beschäftigen. Während der Ausbildung zum Hotelkaufmann wird man nämlich viele interessante Stationen im Hotel durchlaufen. Langweilig wird es einem hierbei sicherlich nicht werden. Viele Aufgaben an allen Ecken und Enden des Hotels warten nur darauf, entdeckt zu werden.

Küche: Ein wichtiger Bereich, den man in der Ausbildung kennenlernt, ist zum Beispiel die Küche. Allein hier gibt es schon eine ganze Menge zu lernen. Allerdings bleibt es mit Sicherheit nicht bei Theorie – anpacken und mithelfen ist angesagt! Man ist direkt mit den Köchen dabei, die Speisen für die Hotelgäste vorzubereiten und lernt hierbei schon gleich, wie die vielen Zutaten bestellt und anschließend gelagert werden.

Auch das ist ein immenser logistischer Schritt. Daneben gilt es natürlich auch zu lernen, wie man die Speisen den Gästen richtig und gekonnt serviert.

Empfang: Am Empfang gibt es ebenfalls eine ganze Menge zu lernen. Wenn Gäste ein Anliegen haben oder ein- beziehungsweise auschecken wollen und besondere Wünsche äußern, ist man stets zur Stelle. Wichtig ist hierbei vor allem der Umgang mit den Buchungssystemen des Hotels. Hier trägt man ein, welcher Gast welches Zimmer bekommt und vieles mehr…

Personal: Wichtig ist aber natürlich, dass man das Große und Ganze versteht. Ein Hotel ist ein Zusammenschluss vieler verschiedener Bereiche, die alle perfekt aufeinander abgestimmt sein müssen. Alles muss nach einem festen und strammen Zeitplan erfolgen. Damit man das versteht, muss man sich auch in die Management-Ebene bewegen und dort die wichtigen Zusammenhänge erlernen.

Ein ganz zentraler Aufgabenbereich in der Management-Etage ist zum Beispiel das Thema „Personal“. Logisch, dass hier ein ganz besonders großer Schwerpunkt gelegt wird. Man lernt Dienstpläne zu erstellen, Aufgaben zu delegieren, Mitarbeitergespräche zu organisieren oder Schulungen durchzuführen für neu eingestelltes Personal.

Rechnungswesen: Damit das Hotel nicht pleite geht, braucht es eine Finanzabteilung, die sich um alle Zahlungsvorgänge kümmert. Hier wird im Detail ausgerechnet und kontrolliert, wie viele Ausgaben das Hotel hat und wie viele Einnahmen es bekommt. Daneben werden natürlich auch Verdienstabrechnungen für die Mitarbeiter erstellt. Der besonders aufregende Teil ist allerdings die Kalkulation. Hier werden die Preise für Zimmer und Lebensmittel berechnet.

Ausbildungsvoraussetzungen

für die Ausbildung zum Hotelkaufmann beziehungsweise zur Hotelkauffrau sollte man mindestens einen mittleren Schulabschluss vorweisen können. Eine hinreichende schulische Bildung ist wichtig, da in der Ausbildung zum Hotelkaufmann unter anderem auch mit vielen Zahlen gearbeitet werden muss.

Am besten stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz allerdings mit einem Abitur. Besonders wichtig sind dabei die Fläche Mathematik, Englisch und Deutsch.
Studium zum Beruf

Der Ausbildungsberuf ist der sogenannte Hotelkaufmann, doch mit einem Studium kann man in der Hotelbranche weit kommen. Nicht nur an Fachhochschulen kann man sich also gut weiter qualifizieren, sondern auch an einer Universität, die den entsprechenden Studiengang unterrichtet. Das Ganze nennt sich dann Studium zum „Hotel- und Tourismusmanagement“. Dazu braucht man natürlich eine Hochschulreife.

Zwar hat man an sich mit einem abgeschlossenen Studium besonders gute Karten auf einen Job in den etwas höher angesiedelten Posten, doch fehlt einem hier meist der praktische Erfahrungsteil, den einem eine Ausbildung bietet. Die beste Kombination ist daher wohl eine Ausbildung mit anschließendem Studium oder sogar die Variante eines Dualen Studiums, bei dem man beide Abschlüsse zeitgleich erwirbt.

Gehalts als Hotelkaufmann

In diesem Abschnitt möchten wir das Gehalt des Hotelkaufmanns etwas genauer unter die Lupe nehmen. Dabei befassen wir uns als erstes mit der Ausbildung. Denn schon hier verdient man als angehender Hotelkaufmann sein aller erstes Gehalt.

Gehalt während der Ausbildung

In den drei Ausbildungsjahren verdient man von Jahr zu Jahr mehr. Denn je weiter fortgeschritten man ist, desto wertvoller wird man auch als Arbeitskraft. Darum steigert sich hier auch das Ausbildungsgehalt von Jahr zu Jahr. So, wie in den meisten anderen Ausbildungsberufen auch.

Im ersten Ausbildungsjahr verdient der angehende Hotelkaufmann zwischen 430 und 690 Euro pro Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr erhöht sich das Ausbildungshalt auf 540 bis 780 Euro monatlich. Die letzte Gehaltserhöhung in der Ausbildung gibt es dann im dritten Ausbildungsjahr, in dem man zwischen 610 und 870 Euro pro Monat verdienen kann.

Einstiegsgehalt

Wenn man als ausgelernter Hotelkaufmann ins richtige Berufsleben einsteigt, beginnt man in der Regel meist mit einem Gehalt von 1.600 bis 2.000 Euro brutto. Das hängt meist davon ab, ob und um welche tariflichen Vereinbarungen es sich im Vertrag handelt. Diese sind nämlich deutschlandweit nämlich nicht einheitlich, sondern variieren von Bundesland zu Bundesland.

Hierbei gilt meist, dass das Gehalt in den alten Bundesländern etwas über dem der neuen Bundesländer liegt.

Mit Fortbildung

Wenn man sich weiterbildet und wichtigere Positionen einnimmt, steigt natürlich auch das Gehalt an. Also Hotelfachmann verdient man beispielsweise bis zu 2.500 Euro pro Monat. Als Fachwirt im Gastgewerbe kann man schon bis zu 3.000 Euro monatlich verdienen. Und wer bis in die Führungsetagen eines Hotels aufsteigt, der verdient monatlich bis zu 4.000 Euro und mehr.

Zukunftsperspektiven für den Hotelkaufmann

Noch sehen die Zukunftsperspektiven für den Hotelkaufmann recht gut aus. Noch nie war Reisen und Verreisen so beliebt und weit verbreitet wie heute. Das spielt natürlich auch den Hotels in die Hände.

Allerdings wird Reisen auch immer günstiger, da der Druck der Konkurrenz steigt. Somit kann sich das Blatt auch schnell zum Negativen wandeln. Während man in den oberen Führungsetagen nämlich auch nach wie vor viel Geld verdienen wird, werden die unteren Etagen sehr wahrscheinlich einen Teil ihres Gehalts aufgrund von Sparmaßnahmen einbüßen müssen.

Diesen Job sollten man also gewiss nicht wegen des Geldes ausüben, sondern aus Leidenschaft.

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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