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Einige kennen den Makler aus dem Fernsehen, andere aus dem eigenen Leben: Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, was die Aufgaben des Immobilienmaklers sind und was man als Immobilienmakler verdienen kann.

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Immobilienmakler

Das sind die Aufgaben als Immobilienmakler

Immobilienmakler vermitteln Gelegenheiten für Kauf- und Mietverträge von Immobilien. Als Selbstständige sind die Makler immer auf der Suche nach neuen Wohn- und Mietobjekten sowie den passenden Kunden. Kommt ein Miet- oder Kaufvertrag zustande, so erhält der Makler für die Vermittlung eine Provision, also eine Zahlung. Bis dorthin ist es allerdings meist ein weiter Weg. Der Kontakt zu den Kunden nimmt viel Zeit in Anspruch. Immerhin muss der Makler den Kunden zu den verschiedenen Wohnungsangeboten führen und ihm an Ort und Stelle die Immobilie schmackhaft machen.

Doch der Immobilienmakler verbringt auch jede Menge Zeit im Büro. Hier recherchiert er nach neuen Wohnobjekten, bewertet diese und erstellt Angebote oder bereitet Verträge vor. Er bereitet weitere Termine vor und trifft Abkommen mit Behörden, mit Grundbuchämtern und sogar mit Banken.

In Deutschland variiert die Nachfrage bezüglich eines vermittelnden Maklers mit dem Standort der Immobilie sowie der aktuellen Marktlage. In Regionen mit knappem Immobilienangebot und hoher Nachfrage ist ein Makler weitaus lieber gesehen als in Regionen, in denen ein Überfluss an freistehenden Immobilien herrscht. Schließlich kostet der Makler Geld.

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Insgesamt benötigt der Immobilienmakler für seinen Job fundamentale Kenntnisse im Vertragsrecht, in Immobilienfinanzierung, in Wohnrecht, muss sich mit Häusern und Wohnungen bestens auskennen und natürlich in der Lage sein, gute Kundengespräche zu führen.

Was verdient man als Immobilienmakler?

Struktur des Gehalts

Laut einer Studie erhalten die meisten Immobilienmakler ein zweigeteiltes Gehalt. Es besteht aus den beiden Komponenten: Grundgehalt und Provisionserlöse. Das Verhältnis kann dabei von Fall zu Fall variieren. Tatsächlich ist es auch üblich, dass ein Makler rein auf Provisionsbasis arbeitet. Für Immobilienmakler in kleineren Unternehmen gibt es meist einen Prämienanteil in Höhe von etwa 20 Prozent des Grundgehalts. Führungskräfte in größeren Unternehmen mit etwa 1.000 Mitarbeitern erhalten oftmals einen höheren variablen Gehaltsanteil. Teilweise über 30 Prozent.

Einstiegsgehalt: Abhängig von den Abschlüssen

Wie viel ein Immobilienmakler letztendlich verdient hängt davon ab, wie viele und wie hohe Abschlüsse er liefert. Die höchsten Einstiegsgehälter haben laut eine Marktrecherche Einsteiger mit einem immobilienspezifischen Master oder Diplom. Sie verdienen jährlich nämlich knapp 40.000 Euro brutto. Einsteiger mit einem Bachelor verdienen etwa 5.000 Euro weniger pro Jahr.

Gehalt auch ortsabhängig

Makler verdienen im Übrigen deutschlandweit betrachtet im Westen mehr als im Osten. Das liegt daran, dass die Gehälter im Osten durchschnittlich insgesamt niedriger sind. Ausnahme hingegen ist die Stadt Berlin. Auch hier verdienen Immobilienmakler besonders gut.

Höheres Gehalt als Immobilienmakler durch Weiterbildung

Wie bereits angeschnitten führt ein spezialisierter Bildungsabschluss im Immobiliengeschäft dazu, dass man weitaus besser verdient, als ohne einen solchen Abschluss. Auch Führungskräfte verdienen mit großem Abstand mehr Geld: Laut einer Auswertung des Personalmarktes hat ein Geschäftsführer eines Maklerunternehmens ein Jahreseinkommen von weit mehr als 100.000 Euro.

Topverdiener in den Chefetagen verdienen laut einer Analyse teilweise bis zu einer halben Million Euro pro Jahr. Eine Weiterbildung zur Führungskraft kann sich also durchaus lohnen! Durchschnittlich verdienen diese nämlich 103.000 Euro im Jahr (Stand 2010) und damit das Doppelte von einfachen Fachkräften, welche im selben Jahr durchschnittlich rund 49.000 Euro verdienten.

Für den einen oder anderen Makler kann es ebenfalls sinnvoll sein, ein eigenes Gewerbe aufzuziehen und sich selbstständig zu machen. Laut dem Maklerverband IVD haben selbstständige Immobilienmakler einen Jahresumsatz von rund 70.000 Euro, was laut Aussage des Verbandes in etwa einem Monatsbruttolohn von 3.000 Euro entsprechen soll.

Wie wird man Immobilienmakler?

Die Berufsbezeichnung Immobilienmakler ist nicht geschützt. Man benötigt keine Ausbildung oder fachliche Eignung, um diesen Beruf ausüben zu können. Jeder kann also prinzipiell ein Maklergewerbe anmelden. Allerdings fordern Verbände wie der IVD einen Fachkundenachweis für Immobilienverwalter und Makler. Zusätzlich ist eine spezielle Maklererlaubnis (nach § 34c Gewerbeordnung) notwendig.

Bildquelle: © Romolo Tavani – Fotolia.com

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