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Hier kommt ein Job, der in der heutigen Zeit besonders gute Erfolgsaussichten verspricht: Als IT-Systemkaufmann arbeitet man häufig im Dialog mit dem Kunden, hat aber gleichzeitig auch jeden Menge mit den technischen Aspekten der IT-Branche zu tun. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, welche Aufgaben man als IT-Systemkaufmann hat, was man verdienen kann und welche Fortbildungsmöglichkeiten es gibt.

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Die Aufgaben als IT-Systemkaufmann

Das Kürzel IT steht für Information- und Telekommunikation. Der IT-Systemkaufmann ist ein in Deutschland staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, der darauf ausgelegt ist, Kunden zu beraten und zu schulen, Marketingstrategien zu erarbeiten und zu konzipieren sowie diesbezüglich Angebote anzufertigen und sie schließlich abzurechnen.

In erster Linie ist der IT-Systemkaufmann natürlich in der IT-Branche tätig, zum Beispiel in der Softwareentwicklung oder bei der Herstellung von Datenverarbeitungsdiensten. Teilweise werden die IT-Systemkaufmänner aber auch bei großen Herstellern für IT-Technik eingesetzt. Ein weiterer, sehr interessanter Zweig, der dem IT-Systemkaufmann zur Verfügung steht, ist der Bereich der Unternehmensberatung.

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Die Ausbildung dauert in der Regel etwa drei Jahre. Bei Bedarf kann sie allerdings bei guten schulischen Leistungen auch um ein Jahr auf insgesamt zwei Jahre Ausbildungszeit verkürzt werden. Eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann erfolgt im sogenannten dualen System, was bedeutet, dass man sowohl betrieblich als auch schulisch ausgebildet wird.

Die Möglichkeiten, die man nach der Ausbildung hat, um in der Wirtschaft fußzufassen und einen guten Job zu bekommen, sind wirklich weitreichend. Ermöglicht wird dies vor allem durch den enormen Entwicklungsfortschritt der heutigen Zeit und die zunehmende Technisierung und Digitalisierung.

Was verdient man als IT-Systemkaufmann?

Gehalt während der Ausbildung

Dank einer dualen Ausbildung verdient man schon während der Ausbildungszeit als IT-Systemkaufmann gutes Geld. Im ersten Lehrjahr erhält ein Azubi rund 810 bis 850 Euro brutto pro Monat. Ein Ausbildungsjahr weiter verdient man schon etwas mehr: Zwischen 860 und 890 Euro monatlich. Eine weitere Steigerung des Gehalts gibt es dann im dritten Lehrjahr. Hier verdient der angehende IT-Systemkaufmann 930 bis 950 Euro monatlich.

Wie viel einem letztendlich während der Ausbildung sowie im späteren Job gezahlt wird, hängt davon ab, in welchem Betrieb man arbeitet. Größere Betriebe können ihren Mitarbeitern in der Regel mehr Geld zahlen, als kleinere. Auch die Lage innerhalb Deutschlands entscheidet sehr häufig darüber, was man tatsächlich verdient. Angestellte verdienen im Westen Deutschlands beispielsweise häufig mehr, als Angestellte im Osten Deutschlands.

Einstiegsgehalt

Nach der Ausbildung steigt man als frisch ausgelernter IT-Systemkaufmann mit einem Gehalt von 1.500 bis 1.900 Euro ins richtige Berufsleben ein. Auch beim Einstiegsgehalt gelten ähnliche Bedingungen wie beim Ausbildungsgehalt. Es richtet sich meist danach, wie groß das Unternehmen ist und in welche Lage Deutschlands es sich befindet. Zudem wird das Endgehalt dadurch bemessen, wie viele Stunden man arbeitet.

Die unterste Grenze wird dabei durch den seit 2015 geltenden Mindestlohn gebildet. Doch ein Gehalt von 1.900 Euro ist noch lange nicht das Ende vom Lied. Mit etwas Berufserfahrung kann man in höhere Positionen aufsteigen und noch mehr verdienen.

Höheres Gehalt als IT-Systemkaufmann durch Weiterbildung

Allein durch eine längere Betriebszugehörigkeit und das Sammeln von Berufserfahrungen erhöht sich das Gehalt Schrittweise auf bis zu 2.200 Euro je Monat. Mit einer Weiterbildung ist dann sogar meist noch mehr drin.

Denkbare und sinnvolle Varianten für eine Weiterbildung wären beispielsweise  die Weiterbildung zum zertifizierten Spezialisten, die Weiterbildung zum operativen IT-Professional oder zum strategischen IT-Professional. In diesen Positionen kann man durchaus 2.500 Euro monatlich und mehr verdienen. Wirkliche Grenzen sind in der Gehaltsentwicklung kaum gesetzt.

Wie wird man IT-Systemkaufmann?

Wie schon angeschnitten wird man IT-Systemkaufmann durch eine duale Ausbildung. Diese dauert insgesamt drei Jahre und spaltet sich auf in einen betrieblichen Ausbildungsanteil und einen Anteil, der in der Berufsschule gelehrt wird. Bevor man sich allerdings auf einen Ausbildungsplatz als IT-Systemkaufmann bewirbt, sollte man sich den Ausbildungsrahmenplan genau anschauen. Dieser beinhaltet alle Lehrinhalte der Ausbildung. Anhand dieses Plans kann man schon vor der Ausbildung erkennen, ob einem die Themen der Ausbildung gefallen.

Bildquelle: © kjekol – Fotolia.com

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