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Sind Sie auch im App-Fieber? Träumen Sie davon, mit der Entwicklung von Apps reich zu werden? Sie haben sogar schon ein paar Apps programmiert und sehen für sich eine neue Einnahmequelle? Für Apps gibt es schließlich einen gigantischen Markt und Sie haben gleich mehrere gute Ideen. Da ist es nicht mehr weit bis zur Frage: Kann man mit Apps reich werden? Jetzt lesen Sie am besten einfach mal unseren Artikel. Wir erklären Ihnen, was Sie wissen müssen.

Überblick

  • Kann man mit Apps reich werden? Erfolgsstorys
  • Kann man mit Apps Reich werden? Ganz automatisch?
  • Ein paar ernüchternde Fakten zur Frage: Kann man mit Apps reich werden?
  • Mit Apps reich werden? Ein paar Tipps
  • Mit Apps reich werden? Der Preis muss stimmen
  • Kann man mit Apps reich werden? Marketing nicht vergessen!
  • Kann man mit Apps reich werden? Geduld, Geduld …
  • Fazit

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Kann man mit Apps reich werden? Erfolgsstorys

Oh ja, mit Apps kann man reich werden, sehr reich sogar! Ein paar Erfolgsstorys gefällig? Bitte sehr:
Der erst 17 Jahre alte Brite Nick D’Aloisio erhielt 2013 umgerechnet 23 Millionen Euro für seine Handy-App „Summit“. Der vom ihm entwickelte Algorithmus kürzt dabei anhand von Schlüsselwörtern und Schlüsselsätzen große Textvolumen auf maximal 400 Zeichen. Die daraus entstehenden Texte sind durchaus lesbar. Wer daraufhin das Original lesen möchte, über es über die App aufrufen.

Der Vietnamese Dong Nguyen schaffte einen Riesenerfolg mit seiner App „Flappy Bird“, einem Spiel in einfacher Grafik, bei dem der Spieler einen Vogel unfallfrei durch ein Röhrensystem führen muss.

Yuri Selukoff aus Moskau stellte 2007 einen selbst entwickelten Taschenrechner fürs iPhone im App-Store ein, den GoodCalculator, und landete damit einen Volltreffer, da damals das Handy keinen Taschenrechner enthielt. Mit GoodReader, einem Dokumentenleser fürs Handy, gelang ihm der nächste große Wurf.

Kann man mit Apps reich werden? Ganz automatisch?

Eine halbwegs originelle Idee oder clever erkanntes Bedarfspotenzial, fix eine App dazu programmiert und am nächsten Morgen als Millionär aufwachen – oder wenigstens die Zielgerade zum Reichtum einschlagen. Halt! Der Einstiegsgedanke war schon mal gut, aber mit Apps reich werden funktioniert nicht nach Schema F. Es gibt kein Rezept, aber immerhin ein paar Tipps, um die bestmöglichen Voraussetzungen dafür zu schaffen.

Ein paar ernüchternde Fakten zur Frage: Kann man mit Apps reich werden?

Es heißt, ungefähr ein Fünftel der Entwickler können hauptberuflich von diesem Job leben. Verschiedene Untersuchungen ergaben, dass heutzutage gut 50 % der App- Entwickler Einnahmen von weniger als 500 Euro im Monat erreichen. Nein, hier wurde keine Null vergessen. Eine Studie von Developer Economics erbrachte, dass 2 % der Entwickler mehr als die Hälfte sämtlicher App-Einnahmen einheimsen, während 88 % der App-Programmierer nur an 11 % der App-Gewinne Anteil haben.

Inzwischen ist der Neuigkeitseffekt von Apps verbraucht. Während die User sich anfangs kaum genug Apps auf ihre Handys herunterladen konnten, wählen sie ihre Apps jetzt kritischer aus. Apps sind nach wie vor beliebt, doch können heutige Nutzer besser einschätzen, was ihnen eine App bringt. Außerdem lässt sich ein Trend zu weniger heruntergeladenen Apps pro Handy feststellen.

Das Angebot von Apps ist über die Jahre schier unübersehbar geworden. Beinahe für jeden Zweck im Leben existiert die passende App, oft sogar gleich in mehreren Varianten. Ob Arbeitserleichterungen, Spiele, Fahrpläne, Taxiruf, Arzttermine, Kochrezepte, Wetterbericht – die Beispiele ließen sich beliebig fortsetzen.

Da wird schnell klar: Wer bei so viel Konkurrenz mit seiner eigenen App überhaupt wahrgenommen werden möchte, muss etwas Besonderes bieten. Die App muss einen verlockenden Mehrwert bereithalten, eine einzigartige Idee umsetzen, leicht anwendbar sein und bestens funktionieren, damit User sie sie eifrig herunterladen.

Nur so könnte es eines Tages mit dem mit Apps reich Werden klappen – und das auch nur vielleicht.

Mit Apps reich werden? Ein paar Tipps

Diese Tipps sind zwar kein Garantieversprechen, mit Apps reich zu werden, sie rollen aber quasi schon mal den roten Teppich als Einladung für den Reichtum aus:

  • Spiele-Apps sind die Renner unter den Angeboten. Setzen Sie Ihre Kreativität für einen spannenden Spielablauf ein, den es so noch nicht gibt. Hoch im Kurs stehen auch Wettbewerbsspiele rund ums Allgemeinwissen.
  • Eine App-Anwendung ist kein Marathon. Apps müssen leicht verständlich, einfach und sofort anwendbar sein. Das gilt auch für Spiele: keine komplizierten Spielregeln und in kleinen Häppchen zwischendurch anwendbar – in Pausen, Warteschlangen oder U-Bahnen.
  • Neben guter Funktion trägt ein attraktives Design maßgeblich zum Erfolg einer App bei.
  • Um so viele User wie möglich zu erreichen, ist es wichtig, sich für eines der meistverbreiteten Betriebssysteme zu entscheiden: iOS oder Android. Wer mag, kann natürlich auch für beide Systeme je eine App entwickeln.

Mit Apps reich werden? Der Preis muss stimmen

Damit eine App möglichst viele Käufer findet, sollte ihr Preis nicht zu hoch ausfallen. Hier setzen Entwickler lieber auf viele Verkäufe durch günstige Preise. Das führt in der Summe meistens zu höheren Einnahmen als bei erfahrungsgemäß seltener gekauften hochpreisigen Apps.

Kann man mit Apps reich werden? Marketing nicht vergessen!

Marketing beschleunigt den Start einer neuen App und bringt ihr regelmäßig angewandt auch später erneute Aufmerksamkeit.
Als besonders wirksam haben sich Vorstellungen in Blogs und das Besprechen in sozialen Netzwerken erwiesen. Mit sehr viel Glück lässt sich auch ein Artikel über die App in einem Fachmagazin ergattern. Entweder wird ein Redakteur von selbst auf die App aufmerksam oder ein persönliches Anschreiben an die Redaktion hat Erfolg.

Kann man mit Apps reich werden? Geduld, Geduld …

Neben Optimismus ist Geduld eine wertvolle Tugend beim Vorhaben, mit Apps reich zu werden.
Was in diesem Zusammenhang selten zur Sprache kommt: Nicht wenige später erfolgreiche App-Entwickler landeten mit ihren Kreationen zunächst auf hinteren Plätzen oder legten sogar Flops hin, bis sie den Durchbruch erlebten. Sie ließen sich nicht entmutigen, starteten neu oder entwickelten ihre Apps weiter.

Das Tüfteln und aus Fehlern Lernen erzeugt außerdem wertvolle Geistesblitze. Ähnliches ist auch von Erfindern bekannt. Durchhaltewillen und Geduld sind günstige Voraussetzungen, um – vielleicht – eines Tages mit Apps reich werden zu können.

Fazit

Ja, man kann mit Apps reich werden. Nein, die ultimative Patentlösung haben wir für Sie nicht. Unsere Empfehlung: Versuchen Sie es! Beherzigen Sie unsere Tipps und gehen Sie es nicht zu verbissen an.

Betrachten Sie Ihr Vorhaben nicht sofort als Hauptjob, sondern beginnen Sie damit nebenbei und erlauben sich Freiraum zum Experimentieren. Wir möchten Ihnen keine übertriebenen Hoffnungen machen. Unmöglich ist es aber nicht, mit Apps reich zu werden. Wir drücken Ihnen die Daumen!

Bildquelle: © arrow – Fotolia.com

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