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Autos und Technik sind Ihre Leidenschaft und Sie tragen gerne Verantwortung? Dann ist dieser Job vermutlich genau das Richtige für Sie: Als KFZ-Techniker-Meister können Sie sogar einen eigenen Betrieb gründen und eigene Mitarbeiter ausbilden. Für viele KFZ-Meister ist das eine reine Herzensangelegenheit. Ein gutes Gehalt gibt es on Top!

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Die Aufgaben als KFZ-Meister

Seit einigen Jahren lautet die aktuelle Berufsbezeichnung für den KFZ-Meister „KFZ-Techniker-Meister“. Als KFZ-Techniker-Meister repariert und kontrolliert man in der Autowerkstatt Autos. Was den Meister allerdings von den anderen Technikern unterscheidet ist, dass er sich auch mit den kaufmännischen Angelegenheiten des Betriebs auseinandersetzt: Er schreibt Aufträge und Rechnungen, er bestellt Verbrauchsgegenstände und Materialien, die in der Werkstatt benötigt werden, und er arbeitet in der Kundenannahme. Eine weitere ganz besondere Aufgabe des KFZ-Meisters besteht darin, seine Mitarbeiter einzuweisen. Das Stichwort lautet somit „Verantwortung“.

Insgesamt hat der KFZ-Meister das perfekte Gleichgewicht aus technischer Arbeit und tatsächlichem Handwerk, sowie administrativen Teilen. Im Gegensatz zu den einfachen Technikern und Mechanikern darf der KFZ-Meister sogar immerhin ein eigenes Unternehmen gründen.

Was verdient man als KFZ-Meister?

Gehalt während der Ausbildung

Bei der Ausbildung zum Meister hat man grundsätzlich mehrere Möglichkeiten: Entweder man absolviert die Ausbildung innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb von zwei Jahren. Je nach Variante besucht man die Schule in Vollzeit oder aber in Teilzeit. Vergütet wird die Ausbildung aber leider nicht, da es sich eher um eine schulische Weiterbildung handelt. Man muss entweder von seinem Ersparten leben, nebenbei arbeiten oder ein Darlehen aufnehmen. Allerdings gibt es auch vom Staat für die Weiterbildung unter bestimmten Voraussetzungen eine Förderung, wie zum Beispiel das sogenannte Meister-BAföG.

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Einstiegsgehalt

Das Einstiegsgehalt bemisst sich durch einige wichtige Parameter: Zum Einen ist es die Größe des Unternehmens, für das man arbeitet. Je größer ein Unternehmen ist, desto höher sind häufig auch die Gehälter, die den Mitarbeitern ausgezahlt werden. Zum Anderen entscheidet das eigene Alter über das Gehalt, die praktische Erfahrung sowie der höchste Bildungsabschluss. Das monatliche Durchschnittsgehalt eines KFZ-Meisters liegt in etwa bei 2.500 Euro, gemessen an einer Arbeitszeit von ca. 40 Stunden pro Woche. So ergibt sich ein Jahresgehalt von ca. 30.000 Euro brutto.

Höheres Gehalt als KFZ-Meister durch Weiterbildung

Wer mehr und mehr Jahre im Betrieb arbeitet und seine Erfahrungen erweitert, der wird sich kontinuierlich im Gehalt steigern. Ein KFZ-Meister mit Berufserfahrung kann so auf ca. 45.000 Euro Jahresgehalt kommen.

Doch auf diese automatische Steigerung muss man nicht erst warten. Wer sich zusätzlich weiterbildet, der hat gute Chancen sein Gehalt auch weit früher auf ein hohes Niveau zu treiben. Beliebte Spezialisierungen für KFZ-Meister und –Mechatroniker sind Abschlüsse als Betriebswirt oder als Fachwirt. Als technischer Fachwirt oder als Industrie-Betriebswirt ist man auch weiterhin im technischen Bereich tätig. In derartigen Berufen verdient man mit einigen Jahren an Berufserfahrung etwa 60.000 Euro im Jahr.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Selbstständigkeit: Wer schon immer von seiner eigenen Betriebseröffnung geträumt hat, der hat als KFZ-Meister die besten Voraussetzungen. Auch als Selbstständiger kann man äußerst gut verdienen.

Wie wird man KFZ-Meister?

Die Voraussetzung für den Meistertitel ist eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker. In dieser vorausgehenden Ausbildung erlernt man alle Dinge rund ums Auto, die man im Laufe seines Berufslebens gebrauchen kann. Hat man die Prüfung zum Mechatroniker erfolgreich hinter sich gebracht, so hat man die Option, sich den Meistertitel zu sichern. Dies geschieht innerhalb einer speziellen Fortbildung an einer Meisterschule. Je nach dem, wie schnell man Meister werden möchte, dauert sie zwischen ein und zwei Jahren und kann entweder auf Vollzeit oder aber auch in Teilzeit in Form von Abendschule angegangen werden.

Natürlich sollte man als angehender KFZ-Techniker-Meister ein geschicktes Händchen für Technik, Elektronik und Mechanik haben. Der Meister bleibt ein Handwerksberuf, in dem Theorie einen eher niedrigeren Bestandteil der Arbeit ausmacht – verglichen mit schnöden Bürojobs.

Bildquelle: © Karin & Uwe Annas – Fotolia.com

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