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Klimaschutz ist jahrelang vernachlässigt worden, so dass erst die Folgen des unverantwortlichen Handelns Reaktionen ausgelöst haben. So sind Verursacher von Treibgasen ganz oben auf der Liste der Bedrohungen des Klimas. Diese sollen künftig vielleicht zu Kasse gebeten werden, mit höheren Mehrwertsteuern auf bestimmte Produkte. Warum das so sein solle, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Übersicht

  • Ein paar Worte zum Klimaschutz
  • Die Verantwortung übernehmen
  • Die bisherige Besteuerung
  • Was von der höheren Mehrwertsteuer betroffen sein wird
  • Warum die höhere Mehrwertsteuer erhoben werden solle
  • Wer die Erhöhung fordert

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Ein paar Worte zum Klimaschutz

Mit der Industrialisierung ist der Ausstoß der Treibgase empfindlich gestiegen. Die Folge daraus ist der globale Klimawandel.

Die Politik hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem entgegenzuwirken und ein Klimaschutzabkommen ausgearbeitet, das 2020 in Kraft treten soll. Ziel ist es, Treibhausgasemissionen zu vermeiden.

Klimaschutz durch höhere Mehrwertsteuer soll demzufolge eine Empfehlung sein, um dem Klimawandel entgegenzutreten.

Verantwortung übernehmen

Längst ist es nicht mehr nur die Sache der Politik, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Jeder Einzelne ist ein Teil des Abkommens und trägt die Verantwortung für die Erde, auf der er lebt und somit auch für den Klimaschutz.

Anfangen kann jeder Deutsche beispielsweise bei seiner Ernährung. Würde er künftig den Verzehr von tierischen Produkten, wie Fleisch, Wurst, Milch und andere Erzeugnisse aus vergleichbarer Herkunft verringern, trägt er wirkungsvoll zum Klimaschutz bei.

Die bisherige Besteuerung

Die bisherige Besteuerung auf Lebensmittel liegt bei 7 Prozent. Durch die höhere Mehrwertsteuer von 19 Prozent auf Erzeugnisse aus tierischer Produktion, soll nicht nur das Kaufverhalten beeinflusst werden, sondern auch der Klimaschutz unterstützt werden.

Das ist der Bundesregierung in einem Gutachten nahegelegt worden.

Was von dem Klimaschutz durch höhere Mehrwertsteuer betroffen sein soll

Im Namen des Klimaschutzes sollen alle Lebensmittel, die aus tierischer Produktion gewonnen werden, von der höheren Mehrwertsteuer betroffen sein.

Bei einem täglichen Verbrauch an tierischen Lebensmitteln, den die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät, würden etwa 22 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent jährlich eingespart werden.

Ein Wert, der deutliche Nachklang in den Köpfen der Verbraucher erzeugen kann.

Warum die höhere Mehrwertsteuer erhoben werden soll

Bei der Erzeugung tierischer Produkte entstehen mehr Treibgase, als bei der Produktion pflanzlicher Lebensmittel. Demzufolge soll dem Klimaschutz durch die höhere Mehrwertsteuer hier Rechnung getragen werden.

Der monatliche angeratene Fleischverbrauch beispielsweise liegt bei 400-600 Gramm Fleisch. Der tatsächliche Verbrauch aber schlägt mit 1 Kilogramm pro Woche pro Kopf zu Buche. Ein Markt auf dem Handlungsbedarf zugunsten des Klimaschutzes besteht.

Wer die Erhöhung fordert

Wissenschaftliche Beiräte haben in einem ausführlichen Gutachten zu
höheren Mehrwertsteuern für den Klimaschutz auf Fleisch, Wurst, Milch und anderen tierischen Produkten geraten. Das Gutachten ist an den Landwirtschafts- und Ernährungsminister Herrn Christian Schmidt (CSU) übergeben worden.

Bildquelle:© Eugene Chernetsov – Fotolia.com

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