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Gerade bei Studenten ist die Verdienstmöglichkeit als Proband scheinbar besonders verlockend. Hohe Studiengebühren, enorme Anforderungen im Studiengang, zeitintensive Hausarbeiten und teure Mieten verlangen den Studierenden eine Menge ab. Da kommt leicht verdientes, schnelles Geld gerade recht. Doch nicht nur Studenten fungieren gern als „Versuchskaninchen“.

Medikamententester werden: So gehts!

Medikamententester werden

Viel Geld für das Risiko

Generell ist bekannt, dass der medizinische Fortschritt auf die Durchführung von klinischen Studien angewiesen ist. Ohne sie könnten keine neuen, verbesserten Arzneimittel auf den Markt gebracht werden, denn vor der Zulassung müssen die Wirkung und die Verträglichkeit eines jeden Medikaments belegt werden.

Wer also als Proband für medizinische Studien arbeiten möchte, findet einen großen Markt an Möglichkeiten vor. Dabei wird zwischen zwei Studienarten unterschieden. Zum einen gibt es Studien, die testen wie verträglich ein Medikament ist. Dafür werden lediglich gesunde Probanden gesucht.

Um allerdings die Wirkung eines Medikaments zu testen, werden vorwiegend Testpersonen mit der entsprechenden Krankheit engagiert. Aber egal was getestet wird; bestimmte Regeln gelten immer. Wer für die Teilnahme an einer Studie geeignet ist, wird anhand verschiedener Kriterien festgelegt, wie beispielsweise dem Alter, dem Geschlecht und den Rauchgewohnheiten.

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Gesundheitscheck zur Gefahrenminimierung

Um an einer Studie teilnehmen zu können, für die man laut der vorgegebenen Kriterien geeignet wäre, ist ein umfangreicher Gesundheitscheck die Voraussetzung.

Für die Planung und Beaufsichtigung ist eine unabhängige Ethik-Kommission zuständig, um die Sicherheit aller Probanden zu gewährleisten. Diese werden während der gesamten Studie von qualifizierten Ärzten und anderem medizinischen Personal betreut, das zu allen Tag- und Nachtzeiten für Fragen zur Verfügung steht. So kann das potentielle Risiko, das die Probanden eingehen, so gering wie nur möglich gehalten werden.

Begonnen wird eine Studie mit dem bereits genannten Gesundheitscheck. Diese Voruntersuchung ist für die Probanden kostenlos und soll testen, ob tatsächlich alle Voraussetzungen für die geplante Studie erfüllt werden. Zu dieser Untersuchung gehört außerdem ein ausführliches Aufklärungsgespräch über den Zweck, das Ziel und die Durchführung der klinischen Studie.

In der Regel können klinische Studien auf zwei unterschiedliche Arten durchgeführt werden. Zum einen gibt es ambulante Studien, bei denen die Probanden nur für kurze Besuche in das Forschungsinstitut kommen und zum anderen stationär durchgeführte Studien, die einen längeren Aufenthalt in einer Klinik voraussetzen. Die genaue Dauer des Aufenthalts hängt von der Studie ab. Zum Abschluss einer Studie muss sich jeder Proband noch einer Nachuntersuchung unterziehen, welche dieselben Schritte wie die Voruntersuchung beinhaltet.

 Für Geld die Gesundheit aufs Spiel setzen

Besonders attraktiv scheint die Arbeit als Proband, weil die Forschungsinstitute viel Geld bezahlen. Es handelt sich dabei in der Regel um eine sogenannte Aufwandsentschädigung, zu der außerdem meist eine Vollkostenverpflegung gezahlt und die Reisekosten erstattet werden.

Die Höhe der Bezahlung richtet sich dabei nach der Art, der Dauer und dem Risiko der durchgeführten Studie, wobei stationäre klinische Studien im Regelfall wesentlich besser vergütet werden.

Das Honorar kann zwischen einigen hundert und mehreren tausend Euro betragen. Wer sich letztendlich dafür entscheidet mit der Teilnahme an klinischen Studien sein Gehalt aufzubessern, findet im Internet eine Vielzahl an Forschungsinstituten die regelmäßig die verschiedensten Probanden suchen. Den meisten Erfolg erzielt man bei der Suche vermutlich in größeren Städten.

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