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Schauspieler sein, reich und berühmt werden, davon träumen viele Menschen. Wer in der Lage ist, in fremde Rollen zu schlüpfen und sich in jene Personen hineinzudenken vermag, Texte auswendig lernen und fehlerfrei vortragen kann, hat durchaus gute Chancen, mit der Schauspielerei erfolgreich zu werden.

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Komparsen werden immer gesucht. Wer schauspielern möchte, Geld als Statist verdienen will, sollte im Idealfall in einer der deutschen Filmstädte wohnen. Kleindarsteller bzw. „stumme Filmdarsteller“ werden zwar für ihre Rollen in Serien, Soaps und Filmen bezahlt. Die Reisekosten zum Drehort werden in der Regel nicht erstattet.

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Komparse werden: Das müssen Sie wissen!

Komparse werden

Laiendarsteller, Statisten und Komparsen gesucht!

Große Filmgesellschaften in Deutschland, wie beispielsweiße die Bavaria Film GmbH, suchen längst nicht mehr selbst nach Komparsen und Laiendarstellern. Sie nutzen die Dienstleistung darauf spezialisierter Casting-Agenturen. In den Casting-Karteien sind schauspielerisch begabte Menschen jeder Altersklasse vertreten.

Sobald für deutsche Filmproduktionen Statisten gesucht werden, wenden sich die Filmproduktionsfirmen an die Kleindarsteller-Agenturen. Mitunter werden auch Aufrufe in den Regionalblättern deutscher Städte gestartet, wenn Komparsen für diverse Filmszenen gesucht werden.

Kleindarstellerrollen sind sehr beliebt. Nicht nur, weil Gagen bezahlt werden, sondern hauptsächlich deswegen, weil viele Menschen mit Schauspieltalent hoffen, eines Tages für eine richtige Filmrolle entdeckt zu werden.

Berufskomparsen und unfreiwillige Komparsen

Wer in den deutschen Medienstädten, dies sind u.a. Köln, Berlin, Potsdam-Babelsberg, Hamburg, München, Stuttgart, zu Hause ist, kann als Berufskomparse seinen Lebensunterhalt verdienen. Wer bereit ist, die Reisekosten in die benachbarte Filmstadt selbst zu tragen, kann selbstverständlich ebenso als Komparse Geld verdienen.

Keine Gage für ihre „Rolle“ erhalten unfreiwillige Komparsen. So werden jene Personen bezeichnet, die rein zufällig am Drehort (zum Beispiel wenn in einer belebten Einkaufspassage oder in einer Innenstadt gedreht wird) waren und von der Kamera erfasst wurden. Dies kann durchaus vorkommen, wenn Szenen eines Films oder einer Soap ohne vorherige Ankündigung gedreht werden.

Mag sein, dass sich manch ein Passant sehr darüber freuen würde, wenn er sich irgendwann im Fernsehen oder auf der Kinoleinwand sieht. Es kann jedoch ebenfalls sein, dass der zufällige Komparse gar nicht erfreut über diese Tatsache ist und das Filmproduktionsteam verklagt. Immerhin wird diesbezüglich das Recht am eigenen Bild verletzt. Weil dem so ist und Klagen zusätzliche Kosten nach sich ziehen, achtet jede Film-Crew unterdessen exakt darauf, dass keine Passanten zu unfreiwilligen Komparsen werden.

Wie viel Gage bekommt ein Komparse?

Wer den großen Traum von einer sensationellen Schauspielkarriere hat und als Laiendarsteller klein anfangen möchte, fragt sich natürlich, welche Gage für Komparsen drin ist. Zunächst sollten potenzielle Kleindarsteller wissen, dass das Geld heute nicht mehr – wie es einst üblich war – nach Drehschluss direkt am Set bar auf die Hand abgerechnet wird. Die Auszahlung der Gagen unterliegt nunmehr dem sogenannten Gagenabrechnungsunternehmen.

Die Frage bleibt bestehen, wie viel Gage ein Komparse pro Drehtag erhält, und ob es unterschiedliche Gagenhöhen gibt. An dieser Stelle erfolgt die Aufklärung:

Gagen für Komparsen

Komparsen, egal welchen Geschlechts und Alters, können pro Drehtag 50,00 Euro bis 75,00 Euro erhalten. Sofern sie an mehreren Drehtagen am Set sein müssen, kommt ein hübsches Sümmchen zusammen. Es kann auch sein, dass Komparsen kein Geld oder nur einen sehr geringen Betrag für den Dreh erhalten. Dies ist dann der Fall, wenn der Film aus Fördergeldern bestritten werden muss.

Gagen für Kleindarsteller

Darsteller, die bereits Bühnenerfahrung haben, eventuell schon mehrere Komparsenrollen besetzt oder gar Schauspielunterricht erhalten haben, können als Kleindarsteller fungieren. Sie erhalten manchmal eine kleine Rolle mit Text, den sie fehlerfrei vortragen müssen, der aus 1 – 5 Sätzen bestehen kann. Der Umfang des Textes bestimmt in dem Fall die Höhe der Gage des Kleindarstellers. Jene kann pro Drehtag zwischen 150,00 Euro bis 300,00 Euro betragen.

Fazit:

Gute Komparsen (Berufskomparsen) und Kleindarsteller können viel Geld verdienen, wenn sie an mehreren Filmproduktionen teilnehmen. Kleinere Beträge pro Drehtag tragen dazu bei, die Haushaltskasse aufzufüllen. Jede noch so kleine Rolle ist ein Schritt in die große Filmwelt und könnte helfen, vielleicht irgendwann einmal berühmt zu werden.

Bildquelle: © delkoo – Fotolia.com

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