Heimarbeit am

Auf schöne, gepflegte und gesunde Füße legt heute jeder Mensch sehr viel wert. Sie tragen uns ein Leben lang, sind großen Strapazen ausgesetzt, werden oft in zu enge Schuhe gezwängt und bedürfen deswegen sehr viel Pflege.

Kranke und geschundene Füße gibt es immer. Deswegen ist eine Fußpfleger-Schulung eine gute Alternative für Menschen, die sich dazu berufen fühlen, als auch für jene Personen, die nicht mehr die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Es gibt vielfältige Formen der Ausbildung zum kosmetischen Fußpfleger. Zudem ist es möglich, unter Berücksichtigung bestimmter Aspekte, diesen Job auch in Heimarbeit auszuüben.

Wer kann kosmetischer Fußpfleger werden?

Eines gleich vorweg: Fußpfleger ist kein geschützter Beruf. Wobei es allerdings in der Ausbildungsart Unterschiede gibt zwischen dem kosmetischen und dem medizinischen Fußpfleger. Pediküre ist medizinisch nicht notwendig, ergänzt lediglich die kosmetische Pflege der Füße und kann daher von jedem Menschen ausgeübt werden. Sofern keine Scheu besteht, sich fremden Füßen mit Hingabe zu widmen, sie ebenso zu pflegen und zu verwöhnen wie die Eigenen, steht der Fußpfleger-Ausbildung nichts im Weg.

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Kontaktscheu sollte der angehende „Kosmetiker für Füße“ auf keinen Fall sein. Schließlich lernt er stets neue Menschen kennen, die ganz unterschiedlich sind. Einige möchten während der Pediküre lieber ihren Mund halten und einfach nur genießen. Andere wollen sich während der kosmetischen Fußbehandlung mitteilen und alles ausplaudern, was ihnen auf den Herzen liegt. Diskretion ist daher ebenso gefragt, wie ein offenes Ohr und viel Geduld.

Ausbildung zum kosmetischen Fußpfleger

Im Gegensatz zu Österreich – wo eine duale Ausbildung/3-jährigeLehre möglich ist – gibt es in der Bundesrepublik Deutschland noch keine reguläre Ausbildung zum kosmetischen Fußpfleger. Jedoch können Interessierte die notwendigen Pediküre-Kenntnisse in vielfältigen Schulungen und Kursen erwerben. Die Kursdauer bzw. Länge der Kurse schwankt stark und ist oft vom jeweiligen Träger abhängig. Selbst die Inhalte der Fußpfleger-Lehrgänge sind in Art und Umfang unterschiedlich.

Hauptsächlich beinhalten die Schulungen zur kosmetischen Fußpflegerin diverse Behandlungsmethoden, die unerlässlich in der Schönheitspflege der Füße sind. Dazu zählt, neben dem Massieren und Eincremen, auch das richtige Entfernen der Hornhaut. Ebenso können angehende Fußkosmetiker lernen, wie Fußnägel richtig geschnitten und gefeilt werden, wie abgestorbene Nagelhaut entfernt wird und die Nägel der Zehen perfekt lackiert werden.

Damit Hühneraugen, Nagelpilz, Fußpilz oder Schweißfüße richtig behandelt werden können, werden in den Fußpflege-Kursen gleichfalls die entsprechenden Reinigungs- und Pflegeprodukte vorgestellt. Weiterhin werden wichtige Informationen zur Dosierung und Anwendung der unterschiedlichsten Fußpflege-Produkte vermittelt.

Wer an einem Lehrgang teilgenommen hat, bekommt am Ende ein Zertifikat. Sofern dieser erfolgreich absolviert wurde. Hinsichtlich der Kurskosten (die ebenfalls schwankend sind) sollten sich Interessierte bereits im Vorfeld informieren. Mitunter müssen die Lehrgangsgebühren aus eigener Tasche bezahlt werden. Es kann nicht schaden, sich zu erkundigen, ob die Gebühren für den Fußpfleger-Kurs ganz oder teilweise übernommen werden. Beispielsweise vom Jobcenter oder vom Sozialamt.

Pediküre in Heimarbeit

Allgemein spricht nichts dagegen, Pediküre in Heimarbeit auszuführen. Es sollte jedoch unbedingt ein separater Raum vorhanden sein, der klinisch rein zu halten ist. Des Weiteren muss der Vermieter rechtzeitig über die Heimarbeit informiert werden. Falls diese sehr laut oder mit regem Kundenverkehr (was diesbezüglich der Fall ist) könnte das Vorhaben eventuell scheitern. Es sei denn, im Mietvertrag ist eine gewerbliche Nutzung der Mietsache bereits geregelt. Eines sollten angehende kosmetische Fußpfleger noch wissen: Ein Gewerbeschein ist für die Ausübung der Heimarbeit dringend erforderlich!

Fazit:

Da es immer Füße gibt, die gepflegt werden müssen, haben kosmetische Fußpfleger stets Arbeit. Insofern lohnt sich selbst für ältere Personen und Langzeitarbeitslose eine Ausbildung zum Fußpfleger. Wenn nichts dagegen spricht, kann der Fußpflege-Job von Daheim ausgeübt werden. Eine hervorragende Möglichkeit für Mütter, die keinen Kita-Betreuungsplatz finden und daher großes Interesse an gut bezahlter Heimarbeit haben.

Bildquelle: © Valua Vitaly – Fotolia.com

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