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Vielen Paaren bleibt der Wunsch nach einem eigenen Kind oft verwehrt. Dies kann verschiedenste Gründe und Ursachen haben. Doch es gibt eine wunderbare Lösung: Eine künstliche Befruchtung. Auf diese Möglichkeit griffen daher weltweit bereits mehrere Millionen Wunscheltern zurück, um sich den Traum einer eigenen Familie doch erfüllen zu können. Allerdings birgt eine künstliche Befruchtung auch Risiken für das ungeborene Kind, welche über Fehlbildungen bis hin zu Krebs führen können.

Ursachen für erhöhte Risiken

Oft sind es gerade ältere Paare, die aufgrund einer eingeschränkten Fruchtbarkeit eine künstliche Befruchtung in Betracht ziehen. Doch das fortgeschrittene Alter der künftigen Eltern ist laut Ärzten oft nicht der einzige Grund für mögliche Krankheiten des Kindes. Die Ursachen seien auch in den unterschiedlichen Befruchtungsmethoden zu suchen. Eine absolut klare Antwort ist in dieser Thematik bisher jedoch noch nicht gefunden.

Was ebenfalls nicht zu unterschätzen sei, ist, dass die erhöhte Fehlbildungs- und Krebsrate bei Kindern, die mithilfe einer künstlichen Befruchtung gezeugt wurden, wahrscheinlich auch zu einem gewissen Teil auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Paares zurückzuführen seinen. Sprich: Eltern, welche in ihrer Fruchtbarkeit eingeschränkt sind, weisen wohl auch in anderen Bereichen genetische Dispositionen auf, die sich letztlich auch auf ihr Kind übertragen können.

Augenkrebsrate bis zu 450% höher

Wie äußern sich die Gefahren der modernen Befruchtungsmethoden nun? Bei betroffenen Kindern wurden beispielsweise bis zu fünfmal so viele gutartige Tumorbildungen festgestellt. Hinzu kommt eine bis zu 450% höhere Rate von auftretenden Augenkrebsfällen. Zahlen, die allerdings nur im Vergleich zu auf natürliche Weise gezeugte gesunde Kinder erstellt wurden – nicht jedoch im Vergleich zu Geburten, die nach jahrelangen Versuchen in ihrer Fruchtbarkeit eingeschränkter Paare dennoch natürlich gezeugt wurden.

Inwiefern eine künstliche Befruchtung also tatsächlich eine enorme Auswirkung auf die Gesundheit des Kindes haben könnte, bleibt – weiteren Forschungen vorbehalten – langzeitlich abzuwarten.

Beitragsbildquelle: Africa Studio – Fotolia.com

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