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Der Logopäde ist der Fachmann für fast alle Probleme rund um die Aussprache. Wie Sie sich sicher denken können, ist das ein äußerst vielseitiger Job. Heimarbeit.de zeigt Ihnen in diesem Artikel, was die Aufgaben des Logopäden sind und was man als Logopäde verdienen kann.

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Die Aufgaben des Logopäden

Um es in einem einfachen Satz auszudrücken: Der Logopäde kommt überall dort zum Einsatz, wo es Störungen beim Sprechen gibt. Zum Beispiel bei Sprachfehlern wie Lispeln, Stottern, etc.

Logopäden sind wahre Fachleute darin, was das Sprechen anbelangt. Sie sind meist der erste richtige Ansprechpartner, wenn es um Schwierigkeiten in der Sprachentwicklung geht, um Sprach- oder Schluckschwierigkeiten oder aber  um andere Dinge, die den Sprechfluss betreffen. Logopäden stehen einerseits beratend zur Seite – andererseits aber auch therapierend. Sie können mit nahezu allen Störungen des Sprechens umgehen.

Häufig sind Logopäden allerdings auf eine bestimmte Störung des Sprechapparates spezialisiert. In ihren Praxen führen sie nach einer ärztlichen Verordnung bestimmte Therapien durch, die zur Minderung beziehungsweise zur Heilung des Patienten dienen. Entweder haben die Logopäden dabei sogar eine eigene Praxis, oder aber sie sind in einer solchen angestellt.

Sehr häufig findet man Logopäden auch in Hochschulkliniken, in Psychotherapien, oder aber in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken vor. Logopäden werden aber auch in Kindergärten, in Grundschulen oder sogar in Gesundheitsämtern eingesetzt oder sind in der Alten- und Behindertenhilfe tätig.

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Selbst bei Sprachbarrieren von Kindern mit Migrationshintergrund können Logopäden heute zum Einsatz kommen.

Sie sehen: Das Berufsfeld als Logopäde kann äußerst abwechslungsreich und weitläufig sein.

Was verdient man als Logopäde?

Gehalt während der Ausbildung

Die Ausbildung zum Logopäden wird leider nicht vergütet. Das liegt daran, dass es sich bei der Logopäden-Ausbildung um eine schulische Ausbildung handelt. Es handelt sich also nicht um eine duale Ausbildung, die einen praktischen Lernanteil im Betrieb vorsieht.

Einstiegsgehalt

Nach der Ausbildung wird man dafür mit einem Einstiegsgehalt von rund 1.400 bis 2.200 Euro brutto übernommen. Wie viel im Einzelfall verdient wird, hängt immer ein wenig davon ab, in welchem Betrieb man sich als Logopäde bewirbt und wie gut man um sein Einstiegsgehalt verhandelt. Dann kann es auch sein, dass man beispielsweise über einen Tarifvertrag angestellt wird.

In Krankhäusern zum Beispiel verdient ein Logopäde zwischen 2.100 und 2.500 Euro, da nach einem Tarifvertrag bezahlt wird. Logopäden, die über einen entsprechenden Fachbachelor verfügen, haben tariflich sogar einen Anspruch auf rund 2.200 bis 2.700 Euro monatlich. Mit einem Masterabschluss sind es sogar bis zu 2.900 Euro monatlich.

Höheres Gehalt als Logopäde durch Weiterbildung

Je länger die Zugehörigkeit im Betrieb und je mehr Berufserfahrungen man sammelt, desto höher fällt in der Regel auch das Gehalt aus. Mit einigen Jahren an Betriebszugehörigkeit kann ein Logopäde bis zu 3.000 Euro brutto pro Monat verdienen. Tarifliche Verträge laufen nach der Vereinbarung, dass man gehaltstechnisch immer weiter aufsteigt, die länger man beim selben Arbeitgeber beschäftigt ist.

Allerdings gibt es daneben noch die Möglichkeit, sich also Logopäde weiterzubilden. Wer sich als Logopäde beispielsweise selbstständig macht, der kann mit einer eigenen Praxis weitaus mehr verdienen, als angestellt. Allerdings hängt das auch maßgeblich davon ab, wie erfolgreich die Praxis läuft. Wer nur die schulische Ausbildung hat kann zusätzlich versuchen, einen Bachelor oder einen Master im Fach dranzuhängen. Wie Sie sehen konnten wirkt sich das äußerst positiv aufs Gehalt aus.

Wie wird man Logopäde?

Eine Ausbildung zum Logopäden kann man an speziellen Logopädie-Schulen durchführen. Dabei steht zwar der schulische Aspekt im Vordergrund, der praktische Anteil kommt allerdings durch zahlreiche Praktika auch nicht zu kurz. Die Ausbildungsdauer beträgt dabei rund drei Jahre. Dabei wird auf die Inhalte Spracherziehung, menschlicher Körperbau, Stimmapparat des Menschen sowie Stimmbildung und Psychologie eingegangen.

Zum Ende der Ausbildung findet eine staatliche Abschlussprüfung statt, die darüber entscheidet, ob man sich Logopäde nennen darf oder nicht. Sie ist untergliedert in einen mündlichen, einen schriftlichen und einen praktischen Teil.

Wichtig: Die meisten Logopädie-Schulen führen ein strenges Auswahlverfahren durch. Neben einer praktischen Aufnahmeprüfung muss ein Ton-, Sprach- und Hörtest abgeschlossen werden. Zusätzlich wird ein ärztliches Attest zur Eignung für den Beruf des Logopäden benötigt.

Bildquelle: © vege – Fotolia.com

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