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Schon lange beschäftigt dieses Thema Medizin-Experten und Ärzte. Aber auch andere Personen der Öffentlichkeit positionieren sich beim Thema Impfen immer öfter. Die Frage: Sollte es eine generelle Impflicht geben, mit der Eltern gezwungen seien, ihre Kinder impfen zu lassen? 

Strafen für Impfgegner gefordert

Immer wieder kommt es zu Ausbrüchen und teils tödlichen Epidemien von Krankheiten wie beispielsweise der Masern. Auch in Deutschland sterben immer noch regelmäßig Menschen an deren Folgen. Dies sei mit einer Impfung fast ganz auszuschließen. Doch immer noch weigern sich viele Eltern, ihre Kinder gegen Masern impfen zu lassen.

Stimmen werden laut, die Impfverweigerern Strafen zusprechen wollen, welche diese letztlich zur Einsicht „bewegen“ sollen. Für eine Sanktionierung von Eltern im Bereich des Kindergeldes sprach sich zum Beispiel jüngst SPIEGEL-Autorin Josephin Mosch aus. Sie weist auf die immer noch währende Gefahr der Masern aus und macht auf die Wichtigkeit der Impfung aufmerksam

Empfindliche Strafen auch für Ärzte

Es gäbe schließlich Menschen, die aus verschiedenen Gründen gar nicht erst geimpft werden können. Für alle jene sollten eben diese, für die es möglich sei, die Impfung auch durchführen lassen, um eben alle Menschen in Deutschland vor der Krankheit schützen zu können. Daher fordert Mosch einen kompletten Entzug des Kindergeldes für Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen.

Doch auch untätige Ärzte und andere Akteure, die in diesem Bereich arbeiten, sollten in die Pflicht genommen werden. Auch diese sollten – bei Nichtbeachtung der Impfung – mit Strafen versehen werden.

Klar ist, dass dieses Thema die Nation in den Meinungen spaltet. Sowohl Befürworter einer generellen Impfpflicht, als auch deren Gegner sind in ihrem Denken fundamentiert. In welche Richtung sich wir uns in diesem Bereich künftig bewegen, bleibt abzuwarten.

Beitragsbildquelle: © Picture-Factory – Fotolia.com

 

 

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