Mehr als 800 Opfer Dieser Mann folterte und vergewaltigte unzählige Flüchtlinge
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Rom: Eine beinahe unglaubliche Geschichte – Ein Menschenschlepper, der unzählige Flüchtlinge in Libyen gefoltert haben soll, ist von einigen seiner eigenen Opfer in Italien erkannt worden… Die Begegnung wurde dem Täter beinahe zum Verhängnis!

Sie wollten ihn lynchen

Medienberichten zufolge soll der 20-Jährige aus Ghana Flüchtlinge eines libyschen Lagers auf schlimmste Weise misshandelt und auch vergewaltigt haben. Dies teilte die Polizei am Samstag in Agrigent auf Sizilien mit. Der Mann soll am 5. März in Lampedusa mit einem Boot angekommen und festgenommen worden sein.

Schockierende Vorwürfe

Gegen den 20-Jährigen liegen teilweise unglaubliche Vorwürfe vor: Der festgenommene Mann soll einige seiner Opfer sogar während Telefonaten mit deren Familienangehörigen gefoltert haben, damit diese dann ein „Lösegeld“ zahlten.

Für die Folterung soll er unter anderem Elektroschocks verwendet haben. Einige Migranten soll der Mann sogar mit kochendem Wasser überschüttet haben. Dies ging aus den Polizeiermittlungen hervor.

Einige Migranten erkannten ihren Peiniger

Glücklicherweise konnten einige der Opfer ihren Peiniger später durch Zufall wiedererkennen. Aus Wut versuchten sie ihn zu lynchen und umzubringen. In Libyen seien die Menschen in vier Containern festgehalten worden. Hierbei soll es sich um etwa 800 Gefangene gehandelt haben.

Die meisten Flüchtlinge aus Libyen legen aus Afrika ab. Von dort aus kommen sie mit oft vollkommen überfüllten und teilweise kaputten Booten über das Mittelmeer nach Europa.

Im vergangenen Jahr kamen allein in Italien mehr als 180.000 Flüchtlinge deswegen ums Leben.

Bildquelle: © Antonioguillem – Fotolia.com

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