Das Bild ist kaum mehr wegzudenken: ein Jugendlicher und sein Smartphone. Manchmal scheint es, die Generation ist länger im Internet, als im realen Leben – und genau hier lauert auch die Gefahr. Wer den Ausstieg aus dem Internet nicht schafft, dem droht die Internetsucht. Immer mehr Jugendliche sind davon betroffen.

Übersicht

  • Oftmals unterschätzt
  • Die Erwachsenen sind überfordert
  • Die Thematik ist präsent
  • In Zahlen ausgedrückt
  • Wann man von Internetsucht sprechen kann
  • Hilfe suchen, Hilfe annehmen

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Oftmals unterschätzt

Das Handy ist nicht die Eintrittskarte in die virtuelle Welt. Hier werden Kontakte gepflegt, Filme gesehen, Stars in Ihren Videoclips begleitet und vieles mehr.

Kaum merklich vergehen so Stunden und der Jugendliche ist komplett im Internet versunken.

Doch was als typisch für junge Menschen abgetan wird, ist nicht selten schon die Falle der Internetsucht, der immer mehr Jugendliche zum Opfer werden.

Die Erwachsenen sind überfordert

So schnelllebig die Zeit, so rasch die Entwicklung fortschreitet, so unbeholfenen stehen die Eltern der Jugendlichen ihr gegenüber.

Denn mit dem Angebot, das sich im Netz ausbreitet, droht die Internetsucht der Jugendlichen zu steigen. Da sind die Erwachsenen schnell überfordert, mit dem schmalen grad, was ist „normal und zeitgemäß“ und wann beginnt die Abhängigkeit.

Die Thematik ist präsent

Ganz deutlich wird das wieder auf dem Deutschen Suchkongress, auf dem etwa 600 Suchtexperten sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Immer mehr Jugendlichen droht Internetsucht und die Krankheit ist offiziell immer noch nicht von den Kostenträgern der Krankenversicherungen anerkannt.

In Zahlen ausgedrückt

In Zahlen ausgedrückt handelte es sich 2011 um 560.000 Internetsüchtige. Bei den Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren sind 4 Prozent der Jungen betroffen und bei den Mädchen sogar noch etwas mehr.

Die Tendenz ist steigend und somit droht immer mehr Jugendlichen die Internetsucht.

Hinter den Zahlen jedoch stecken einzelne Schicksale, die ohne Hilfe oftmals keine Chance haben.

Wann man von Internetsucht sprechen kann

Es ist nicht explizit die Zeit, die der Jugendliche mit den sozialen Netzwerken oder mit Online-Spielen verbringt. Es ist die Bindungskraft, die das Aussteigen aus dem Internet verhindert.

Hier spricht man von Internetsucht, wenn sich Betroffenen zurückziehen, am sozialen Leben kaum noch teilnehmen, in der Schule leistungsmäßig abfallen und für die Sucht, Zeit im Internet zu verbringen, negative Weiterungen in Kauf nehmen.

Der trügerische Glaube

Der trügerische Glaube, das machen die anderen jungen Leute ja auch, ist die Falle, in die immer mehr Jugendliche tappen und in der die drohende Internetsucht schnappt zu.

Grade bei Mädchen, die oftmals als kommunikativ gelten aber in den Netzwerken gefangen sind, ist die Sucht für das Umfeld nicht unbedingt erkennbar.

Hilfe suchen und Hilfe annehmen

Der wichtigste Schritt ist der Schritt in die Suchthilfe, denn nur wer Hilfe sucht, kann die Sucht besiegen.

Als Erwachsener können Sie verhindern, dass mehr Jugendlichen die Internetsucht droht.

Handeln Sie feste Regeln aus, die mit den betroffenen Jugendlichen im Umgang mit dem Internet aufgestellt werden.

Suche Sie das Gespräch, wenn die Grenzen immer wieder überschritten werden und scheuen Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bildquelle: © Epibrate Images – Fotolia.com

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