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Beim Verhör des 26-jährigen Ahmad A., welcher vor Kurzem in einem Supermarkt in Hamburg-Barmbek mit einem Küchenmesser einen 50-jährigen Mann getötet und mehrere Menschen verletzt hatte, stellte sich heraus, dass dieser offenbar erwägte, mithilfe eines Lkw (wie schon im Winter beim Attentat auf einen Berliner Weihnachtsmarkt geschehen) ein Blutbad anzurichten.

IS-Bezug, jedoch wohl kein Kontakt

Den Ermittlern zufolge, wurde in den Habseligkeiten des Mannes zwar ein Symbol der Terrormiliz „Islamischer Staat“ gefunden – jedoch bestünde wohl kein bekannter Kontakt von Ahmad A. zum IS.

Als „psychisch labil“ galt der 26-Jährige jedoch bekanntermaßen – bekam allerdings keine Hilfe! Er radikalisierte sich schon im Jahre 2014. Weiter legte er selbst dar, dass der initiative Anstoß für seine Tat eine Predigt in einer Hamburger Moschee gewesen sei. Diese gilt jedoch nicht als radikal. Er sei geistig verwirrt gewesen und offenbar durch die erwähnte Predigt leicht und nachhaltig beeinflusst worden.

Beitragsbildquelle: © nikoendres – Fotolia.com

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