Nebenjob am

Eines sei von vornherein gesagt: Beim GoGo-Tanzen handelt es sich um keinen anrüchigen Job. Diese Tätigkeit hat nichts mit Strippen – oder gar mit Prostitution – zu tun. Die Tänzer und Tänzerinnen sind jederzeit bekleidet und sorgen lediglich für die Animation der Gäste. Wie genau der Arbeitsalltag eines GoGos aussieht und welche Voraussetzungen für diesen Nebenjob erfüllt werden müssen, haben wir für Sie recherchiert.

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Kein Job wie jeder andere

Wer gerne und gut tanzt, kann sich mit seinem Hobby nebenbei etwas dazu verdienen. Denn viele Diskotheken und Nachtclubs suchen immer wieder sogenannte GoGo-Tänzer und Tänzerinnen. Inzwischen ist es in Deutschlands Nachtleben ganz normal geworden, dass Veranstalter mehr bieten müssen, als bloß eine Location mit passender Musik, um sich gegen ihre Konkurrenz durchzusetzen. Eine dieser Methoden sind Animations-Tänzer.

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GoGos sind dabei Vortänzer, die auf Großveranstaltungen, in Diskotheken oder Nachtclubs für Partystimmung sorgen und die Gäste animieren. Dafür tanzen sie auf erhöhten Podesten, bewegen sich sexy zur Musik. Die Erotik eines GoGos ist dabei aber weder billig, noch ist ihr Tanzstil obszön.

Zudem ist dieser Nebenjob relativ anspruchsvoll. Die vorgesehenen Podeste sind meist von allen Seiten gut einsehbar, aber auch sehr klein. Die Tänzer haben dementsprechend wenig Bewegungsfreiraum. Dennoch müssen die Tanzbewegungen und die Ausstrahlung jederzeit gut aussehen und der Ausdruck und die Körperspannung müssen auf engem Raum koordinieren werden.

Voraussetzungen für GoGos

Die wichtigste Voraussetzung für ein GoGo-Girl oder einen GoGo-Boy ist immer das Selbstbewusstsein. Wer sich nicht wohlfühlt in seinem Körper und nicht zu hundert Prozent von sich überzeugt ist, sollte sich lieber einen anderen Nebenjob suchen. Als GoGo steht man immer im Mittelpunkt, zieht alle Blicke auf sich und ist dabei in der Regel relativ spärlich bekleidet. Wer allein bei dem Gedanken daran ein mulmiges Gefühl bekommt, ist eher ungeeignet.

Darüber hinaus brauchen die Tänzer eine gute körperliche Fitness. Das Tanzen, gerade die Bewegungen auf High Heels bei den Damen, ist sehr anstrengend und erfordert höchsten Einsatz.

Ein attraktives Erscheinungsbild, sowie eine ausgeprägte Leidenschaft für Musik und Tanz sind ebenfalls wichtig. Nur wer den Job mit Passion ausübt, wird auf Dauer Erfolg und Spaß bei der Arbeit haben.

Gutes Aussehen und ein ansehnlicher Körper allein reichen allerdings noch nicht aus. Wer Massen animieren möchte, benötigt die richtige Ausstrahlung. Diese muss außerdem jederzeit abrufbar sein, was teilweise eine psychische Herausforderung darstellen kann. Denn der Job muss auch dann erledigt werden, wenn es einem mal nicht so gut geht, wenn man schlechte Laune hat oder die Musik missfällt.

Überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten

Wie viel man als GoGo-Dancer verdient, hängt von mehreren Faktoren ab. Zum einen kommt es auf den Auftraggeber, die Dauer des Auftritts und die Art der Veranstaltung an. Den größten Einfluss auf die Vergütung haben allerdings die Erfahrung und die Professionalität eines GoGos.

Wer seine Chancen auf bessere Aufträge und bessere Bezahlung erhöhen möchte, kann spezielle Tanzkurse absolvieren und so seine Fähigkeiten ausbauen. In nahezu jeder größeren Stadt gibt es Tanzschulen, die GoGo-Kurse anbieten. Generell gilt nämlich: Je qualifizierter und besser eine Tänzerin oder ein Tänzer ist, desto mehr Geld verdient sie oder er pro Auftritt.

Während eines Abends haben GoGos meist drei bis vier Kurzauftritte, die jeweils 15 bis 20 Minuten lang sind. Hochgerechnet auf den Stundenlohn, ist der Verdienst also in jedem Fall überdurchschnittlich. Professionelle Tänzer verdienen pro Nacht bis zu 200€, Anfänger etwas weniger.

Mit dem Hobby Geld verdienen

Wer sich für einen Job als GoGo interessiert, kann auf zwei verschiedene Weisen nach einem Job suchen. Zum einen gibt es Agenturen, die sich auf die Vermittlung von GoGo-Tänzern spezialisiert haben und zum anderen besteht die Möglichkeit direkt bei Nachtclubs oder Diskotheken anzufragen.

In jedem Fall lohnt es sich aber Eigeninitiative zu beweisen und ein wenig Arbeit in die eigenen Tanzkünste zu investieren. Wer leidenschaftlich gern als Tänzerin arbeiten möchte, wird hier möglicherweise seinen Traum-Nebenjob finden.

Bildquelle: © Torbz – Fotolia.com

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