Nebenjob als Lebensretter: Die drei besten Nebenjobs

Lebensretter

Besondere Nebenjobs für Menschen mit Helfer-Instinkt: Diese drei Nebenjobs sind nicht nur lukrativ, sondern ermöglichen es, Leben zu retten. Helfen ist für viele Menschen ein unglaublich wichtiges Lebensmotiv. Helfen macht glücklich und zufrieden – und sorgt mit dem richtigen Nebenjob auch für ein nettes Zusatzgehalt.

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Geld verdienen als Lebensretter

Anderen Menschen helfen und damit Geld verdienen. Kann es etwas Schöneres geben? Die meisten Unternehmen der heutigen Wirtschaft gehen leider den anderen Weg: Sie versuchen Geld zu machen, indem sie unnütze Produkte an die Bevölkerung verkaufen, die diese gar nicht braucht. Doch mit Unsummen, die ins Marketing gesteckt werden, findet selbst das unnötigste Produkt einen Abnehmer. Wie schön muss es also sein, einem Nebenjob nachzugehen, mit dem man anderen Menschen helfen kann? Wir zeigen Ihnen, wie das möglich ist. Hier kommen die drei besten Nebenjobs, mit denen man anderen Menschen helfen kann:

Plasma spenden – Leben retten für jeden möglich gemacht

Bei der Plasmaspende wird eine Kanüle in die Armvene eingeführt. Blut wird entnommen und anschließend das Plasma getrennt. Das Blutplasma ist die Substanz, die das Blut flüssig macht. Das bedeutet, dass Ihre Blutzellen nach dem Vorgang Ihnen wieder ins Blut zugeführt werden.

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Warum wird Plasma benötigt?

Allein in Deutschland werden etwa 16.000 chronisch Kranke mit gespendetem Blutplasma behandelt. Weltweit benötigen rund eine Million Kinder und Erwachsene Medikamente, die aus Blutplasma hergestellt werden. Vor allem sind Menschen mit einer Blutgerinnungsstörung auf andere Plasmaspender angewiesen, denn durch ein defektes Gen produziert ihr eigener Körper zu wenige Gerinnungsfaktoren. Dadurch können selbst kleinere Verletzungen zu einer Verblutung führen.

Auch Menschen mit geschwächtem Immunsystem benötigen Hilfe von außen in Form von Plasmaspenden, um Infektionen abwehren zu können.

Und Wundkleber, der ebenfalls aus Plasma gewonnen wird, kann starke Blutungen nach schweren Unfällen stoppen.

Was kann man verdienen?

Je nach Unternehmen sind die sogenannten Aufwandsentschädigungen recht unterschiedlich. In der Regel beläuft sich der Betrag zwischen 15 und 18 Euro pro Plasmaspende. Die Spende an sich dauert dabei 45 Minuten. Wenn man in einem bestimmten Zeitraum öfter spendet, kommen sogar Staffelungen und Bonuszahlungen hinzu.

  • Haema AG
  • Plasma Service Europe
  • ZLB Plasmacenter
  • Deutsche Gesellschaft für Humanplasma mbH
  • Rettungsdienst – als erster zur Hilfe eilen

Dieser Job ist bereits etwas anspruchsvoller, dafür aber auch umso wichtiger. Perfekt geeignet für besonders verantwortungsbewusste Helfer. Um allerdings als nebenberuflicher Rettungssanitäter tätig zu sein, wird eine entsprechende berufliche Ausbildung vorausgesetzt (Ausbildung zum Rettungsassistenten/in).

Sehr realistisch ist es, beispielsweise neben dem Studium im Rettungsdienst zu arbeiten, da man beim Rettungsdienst den großen Vorteil hat, dass man nicht fünf Tage die Woche arbeiten muss, sondern beispielsweise auf Abruf an Tagen wie Wochenenden oder anderen freien Tagen innerhalb der Woche.

Rettungsdienst auf 450-Euro-Basis

Viele Hilfsorganisationen sind froh, studentische Hilfskräfte zu bekommen, da es oftmals Schwierigkeiten gibt, den Schichtplan allein mit Hauptamtlichen zu füllen. Auch Zivildienstleistende gibt es seit der Grundwehrdienstabschaffung nicht mehr in der gewünschten Menge. Für gewöhnlich fällt dementsprechend ein großer Prozentsatz der Dienste auf die Aushilfen. Bezahlt werden Sie in diesem Job übrigens in der Regel sogar übertariflich, also mit etwas mehr als 11 Euro pro Stunde.

Blutspenden – die Alternative zur Plasmaspende

Anders als bei der Plasmaspende wird hier das gesamte Blut benötigt. Bei einer Abnahme werden daher auch nur maximal 500 Milliliter abgenommen. Die Blutspende ist darüberhinaus auch etwas seltener praktizierbar, als die Plasmaspende.

Warum werden Blutspenden gebraucht?

Am meisten sind Krebspatienten auf die Spenden von Blut angewiesen. Anschließend kommen Patienten mit Herz- und Magen-Darm-Krankheiten. Verletzte – beispielsweise Personen, die in Unfällen schwer verletzt wurden – belegen statistisch gesehen nur den vierten Platz. Außerdem geht ein Teil des gespendeten Bluts an Pharmafirmen, die daraus Medikamente herstellen.

Was kann man verdienen?

Bei einigen Unternehmen können Sie bis zu 25 Euro pro Spende erhalten. Das ist zwar mehr, als bei der Plasmaspende – dafür aber kann man nicht so schnell an einer weiteren Blutspende teilnehmen, wie an einer Plasmaspende.

Bildquelle: © Goss Vitalij – Fotolia.com



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