Nebenjob für Studenten: Tipps und Regeln

Nebenjob für Studenten
Montag November 14.11.2016 - 1:59 pm

Als Student sollte man sich auf das Studium konzentrieren. Das ist meist nur eingeschränkt möglich, weil sich die Studenten um die Finanzierung kümmern müssen. Bei Studentenjobs gibt es ein paar Dinge zu beachten, damit sich der Job auch lohnt. Lesen Sie unsere Tipps!

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Was tun, wenn das Bafög nicht reicht?

Wer studieren will, hat in Deutschland die Möglichkeit dazu. Die Studiengebühren wurden wieder abgeschafft und obendrein gibt es Fördergelder vom Staat. Trotzdem wird es für viele Studenten vor allem in Ballungsräumen finanziell eng. Mieten sind meist unerschwinglich und gute Jobs sind heiß begehrt. Alternativ einen Kredit aufzunehmen, ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei.

Freiberuflich, Minijob oder Werkstudent?

Minijobs und Anstellungen als Werkstudent – das sind die beiden beliebtesten Arten neben dem Studium Geld zu verdienen. Viele Studenten sind allerdings auf mehreren Standbeinen unterwegs. Sie machen Gelegenheitsjobs, verkaufen Flohmarktware und nutzen noch weitere Möglichkeiten zum Geldverdienen.

Was ist ein Minijob?

Ein Minijob ist meist die einfachste Möglichkeit sich etwas dazu zu verdienen. Wenn Sie auf diese Art angestellt sind, können Sie bis zu 450 Euro im Monat verdienen. Wenn Sie nur in den Semesterferien arbeiten, dann können Sie bis zu 50 Arbeitstage beziehungsweise zwei Monate am Stück beschäftigt sein. Wenn Sie auf diese Weise angestellt sind, nennt man das auch kurzfristige Beschäftigung.

So fallen keine Steuern oder Sozialabgaben an. Das System ist auf die Einkommensgrenze von 450 Euro eingestellt. Sollten Sie auch nur einen Euro mehr verdienen, müssen Sie sich mit dem Finanzamt auseinandersetzen.

Was ist ein Werkvertrag?

Ein Werkstudent kann theoretisch unbegrenzt viel verdienen. In der Praxis setzen solche Arbeitsverträge da ein, wo die Minijobs aufhören und reichen bis zum steuerlichen Grundfreibetrag von aktuell 8652 Euro. Die zeitliche Obergrenze bei der Beschäftigung liegt bei 20 Stunden pro Woche.

Auch Werkstudenten sind versicherungsfrei bei der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. Allerdings müssen Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden.

Unternehmen nutzen diese Möglichkeit gern, um zukünftige Fachkräfte früh an sich zu binden.

Was Sie als Werkstudent beachten sollten

Sie müssen als Werkstudent vier Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie müssen an einer Hochschule eingeschrieben sein. Dabei gilt es weitere Voraussetzungen zu erfüllen. Zum Beispiel dürfen Sie weder Gasthörer sein noch Langzeitstudent.
  • Sie dürfen höchstens 20 Stunden pro Woche arbeiten
  • Das Studium darf von der Arbeit nicht beeinträchtigt werden

Häufig wird von Hochschulen ein Praktikum gefordert, das Sie als Werkstudent bei einem Unternehmen absolvieren können. In diesem Fall sind Sie fast immer auf der sicheren Seite.

Nehmen Sie sich Zeit für das Studium!

Während des Studiums können Sie sich voll auf eine Sache konzentrieren. Davon können Sie Ihr ganzes Leben lang profitieren. Deshalb sollten Sie nicht nur arbeiten, um Geld zu verdienen, sondern auch um persönlich oder beruflich weiterzukommen.

Bildquelle: © Coloures-pic – Fotolia.com



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