Geld verdienen am

Was sind die besten Möglichkeiten, um sich nebenbei Geld zu verdienen? Wir haben für Sie recherchiert und stellen Ihnen in diesem Artikel die Top 10 der besten Nebenverdienste vor.

Welche Arten von Nebenverdiensten gibt es?

Ein Nebenverdienst entsteht aus einem Nebenjob. Dieser ist eine berufliche Beschäftigung gegen Entgelt, der man neben einem Hauptjob nachgehen kann.

Mehr als 3 Millionen Deutsche verdienen sich mithilfe eines zweiten Jobs neben dem Hauptjob Geld dazu. Eine äußerst beeindruckende Zahl. Doch ab und an wird auch der Hauptjob umgangssprachlich als Nebenjob oder Nebenverdienst bezeichnet: Meist nämlich dann, wenn die Haupttätigkeit die Schulausbildung oder das Studium ist. 

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Dabei sind der Vielfalt des Nebenverdienstes keine Grenzen gesetzt. Folgende Arten des Nebenverdienstes sind dabei die gängigsten: Minijobs, Midijobs, Gelegenheitsjobs, Aushilfsjobs und Zweitjobs. Den meisten der Nebentätigkeiten geht man als Angestellter nach. Doch auch selbstständig kann man in seiner Nebentätigkeit sein.

Darauf sollten Sie beim Nebenverdienst achten

Möchte man in Deutschland Geld verdienen, so sollte man immer darauf achten, nach den gesetzlichen Regelungen zu agieren. Andernfalls macht man sich schnell strafbar. Selbst wenn es ungewollt war.

So gibt es zum einen sozialversicherungsrechtliche und zum anderen steuerrechtliche Aspekte, die man unbedingt beachten sollen. Am einfachsten ist es natürlich, wenn man sich Nebeneinkünfte über einen Arbeitgeber generiert, denn dann kümmert sich dieser in der Regel um derartige Angelegenheiten. Verdient man sich jedoch Geld auf eigene Faust, so sollte man aufpassen, dass dies nicht als Schwarzarbeit interpretiert werden kann, da das natürlich hochgradig verboten ist. Grundsätzlich gilt, dass man erwerbstätig ist, sobald man beginnt regelmäßig Geld für eine Tätigkeit zu bekommen. Dann sollte man entweder bei einem Arbeitgeber unter Vertrag stehen oder als Selbstständiger ein Gewerbe anmelden. 

Bei Missachtung dieser Grundregel können einem hohe Bußgelder und andere Strafen drohen. Daher sollte man sich lieber auf der sicheren Seite bewegen, wenn man sich einen Nebenverdienst sichern möchte.

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Was ist wichtig beim Nebenverdienst?

Ein Nebenverdienst sollte möglichst aus einer Tätigkeit stammen, der man gerne nachgeht und in der man im Optimalfall sogar etwas lernen kann, das einem im Berufsleben nutzen könnte. Auf diese Weise tut man seinem Karriereweg und seinem Portemonnaie gleichzeitig etwas Gutes.

Allerdings sollte man darauf achten, dass man auch nur seriösen Verdienstmöglichkeiten nachgeht. Zum einen sollte man selbst dafür sorgen, dass man sich innerhalb der Spielregeln des deutschen Staates bewegt. Zum anderen ist aber auch unbedingt darauf zu achten, dass der Arbeit- oder Auftraggeber einen nicht über den Tisch zieht! Sie sollten sich also ausschließlich nach seriösen Möglichkeiten des Nebenverdienstes erkundigen. 

Um Ihnen die Jobsuche ein wenig zu erleichtern, haben wir für Sie die 10 besten Nebenverdienste in Deutschland recherchiert!

Das sind die 10 besten Nebenverdienste Deutschlands

Platz 10: Urlaubstester

Ein Traumjob schlechthin! Wer sich als Urlaubstester seinen Nebenverdienst sichert, der hat am Ende des Monats nicht nur Geld in der Tasche, sondern verbringt auch eine unglaublich schöne Zeit an den interessantesten Ecken der Erde! Sonne, Strand und Meer.

Zugegeben, ganz so traumhaft ist es leider nicht. Denn wirklich bezahlt werden meist nur professionelle Urlaubstester, die sich einen guten Ruf aufgebaut haben. Allerdings gibt es auch die Urlaubstester-Variante, bei der Amateure einen Urlaub testen können. Als Dankeschön erhalten sie Reise- und Übernachtungskosten erstattet. Theoretisch macht man also Gratisurlaub!

So geht’s!

Schöner kann es nicht sein. Doch ein Urlaubstester macht natürlich keinen Faulenzer-Urlaub, sondern hat einiges auf dem Programmzettel. Im Auftrag von Hotelführungen, von Reisegesellschaften oder Vergleichs- und Bewertungsportalen testet man Hotels, Strände und die örtlichen Bars sowie Restaurants. Anschließend soll natürlich akribisch protokolliert und bewertet werden. Viel Entspannung ist demnach nicht drin, dafür aber definitiv eine große Menge an Sehenswertem. 

Als Nebenverdienst oder Obolus wird dem Urlaubstester dann der Aufenthalt bezahlt. Und da so ein Urlaub mit Sicherheit nicht der preiswerteste Zeitvertreib ist, kann sich der Job als Urlaubstester durchaus lohnen. Abgesehen davon hat man den wohl größten Entertainmentfaktor, den man sich in einem Nebenjob vorstellen kann! 

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Platz 9: Proband

Eine weitere äußerst interessante Variante für einen Nebenverdienst ist die Teilnahme an klinischen Studien. Indem man an Studien teilnimmt, kann man sich eine ganze Menge Geld verdienen – und das bei einem wirklich geringen Aufwand. Diese Variante des Geldverdienens scheint gerade bei Studenten äußerst beliebt zu sein, denn nicht immer hat man neben dem Studium die Zeit einem umfangreichen Nebenjob nachzugehen.

Als Proband bei klinischen Studien verdient man deshalb so gut, weil man ein gewisses Risiko trägt. Zwar sind die Medikamente oder Pflegemittel wie Cremes und ähnliches bereits ausgiebig getestet und erforscht worden, doch für die endgültige Zulassung muss natürlich bewiesen werden, dass eine Verträglichkeit für den Menschen besteht.

So geht’s!

Als Proband können Sie an zwei verschiedenen Studienarten teilnehmen: Zum einen gibt es die Möglichkeit, an Studien für gesunde Probanden teilzunehmen. Zum anderen gibt es aber auch Studien, in denen Heilungsmittel für bestimmte Krankheiten oder Leiden getestet werden sollen. Hierzu passt man dann, wenn man die entsprechende Krankheit oder das entsprechende Leiden hat.

Doch lohnt es sich für das Geld seine Gesundheit aufs Spiel zu setzen? Mit Sicherheit nicht immer. Man sollte immer abwägen, für welche Studie man sich als Proband melden möchte. Tatsache ist, dass auch unzählige Cremes oder Shampoos von bekannten Marken wie Nivea oder Dove getestet werden müssen. Und das geschieht natürlich auch in großflächigen Studien. All die Produkte, die man im Drogeriehandel findet, sind einst auf ihre Verträglichkeit getestet worden. Und in letzter Instanz auch von Personen. Für ungefährliche Studien kann man sich mit gutem Gewissen als Proband melden und sich damit einen wirklich guten Nebenverdienst sichern. Das Honorar kann zwischen einigen Hundert und Tausend Euro betragen. 

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Platz 8: Spieletester

Spielend Geld verdienen: Diese Variante des Nebenverdienstes ist gerade für junge Gamer besonders geeignet. Wer eine gewisse Affinität zur virtuellen Spielewelt hat, der kann sich bei verschiedenen Agenturen als Spieletester bewerben und mit dem Testen von Spielen Geld verdienen.

Bevor neue Computerspiele von den Entwicklern auf den Markt gebracht werden, müssen diese Spiele ausgiebig auf Fehler und Bugs jeglicher Art getestet werden. Die Entwickler beauftragen dann eine Agentur, die sich um die Spieletester kümmert. Gemeinsam mit dem Entwickler entwickelt die Agentur den Test und delegiert die einzelnen Testbereiche dann weiter an die Tester.

So geht’s!

Als Tester spielt man meist einen bestimmten Teil des Spiels durch, den man zugeteilt bekommt. Dabei protokolliert man alle Auffälligkeiten. Besonders wichtig ist, dass die Story passt, das Gameplay stimmt und keine Bugs vorkommen. 

Als Spieletester werden Sie in der Regel stündlich bezahlt für jede Stunde, in der Sie das Spiel testen. Einige Agenturen bieten ihren Testern sogar eine Bonuszahlung für jeden Fehler an, den sie finden.

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Platz 7: Babysitter

Eine äußerste bekannte und verbreitete Art sich nebenbei Geld zu verdienen ist die gelegentliche Tätigkeit als Babysitter. Äußerst flexibel kann man sich von Abend zu Abend als Babysitter einsetzen lassen und sich damit einen guten Nebenverdienst sichern.

So geht’s!

Für gewöhnlich werden Babysitter abends eingesetzt. Allerdings kann man natürlich auch tagsüber als Babysitter oder als Hausaufgabenbetreuung arbeiten. Wer Babysitter werden möchte, der sollte versuchen in der Nachbarschaft auf sich aufmerksam zu machen und bei Bekannten nach Babysitter-Bedarf anfragen.

Babysitter werden meist pro Stunde oder pro Abend mit einer pauschalen Summe bezahlt.

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Platz 6: Texter, Lektor oder Übersetzer

Als Texter verfassen Sie Artikel, als Lektor korrigieren Sie Artikel und als Übersetzer sorgen Sie dafür, dass die Artikel in die entsprechende Sprache übersetzt werden. All diese Jobs lassen sich prima als Nebenjob ausüben. Den Umfang Ihrer Arbeit können Sie dabei in der Regel selbst wählen – abhängig sind Sie nur von der Auftragslage.

So geht’s!

Diese Jobs werden meist nicht pro Stunde vergütet, die Sie arbeiten, sondern vom Umfang Ihrer Arbeit. Bei der Arbeit mit Texten macht es natürlich Sinn, pro Wort oder Buchstabe vergütet zu werden. Ein Texter kann mit einem Artikel von etwa 600 Wörtern zwischen 20 und 30 Euro verdienen. Ähnlich verdient auch ein Übersetzer. Ein Lektor erhält für die Korrektur von 1.500 Buchstaben etwa 5 Euro. Natürlich kommt es immer ein wenig darauf an, bei welchem Auftraggeber Sie für Ihren Nebenverdienst beschäftigt sind. 

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Platz 5: Seniorenbetreuer

Wenn ältere Menschen Unterstützung brauchen, wenn sie einsam sind oder einfach nicht mehr in der Lage sind, alleine zu handeln, dann brauchen sie eine Person, die sie unterstützt. Und nicht immer möchten ältere Menschen ins Altenheim gehen. Lieber bezahlen sie eine Person, die sie besucht. Diese Person kümmert sich liebevoll und fürsorglich um den Senioren und hilft bei den unterschiedlichsten Aufgaben. Gerade für pflichtbewusste und soziale Personen ist dies eine besonders interessante Art sich nebenbei etwas Geld dazuzuverdienen.

So geht’s!

Zu den typischen Aufgaben eines Seniorenbetreuers gehört zum Beispiel der Einkauf von Lebensmitteln, das gemeinsame Spazierengehen, einfache bis schwerere Haushaltshilfen und ähnliches.

Da der Seniorenbetreuer keine pflegerischen Dienstleistungen erbringt, ist auch keine spezielle Ausbildung für diesen Nebenverdienst erforderlich. Das wiederum macht diese Tätigkeit zu einer der besten Varianten, wenn man sich nebenbei Geld verdienen möchte.

Für die Betreuung von Senioren wird man grundsätzlich pro Stunde bezahlt, die man arbeitet. Dabei können bis zu 10 Euro pro Stunde verdient werden.

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Platz 4: Usability Tests – Apps und Programme testen

Täglich erscheinen neue Programme für Computer und Apps für Smartphones, die vor der Vermarktung natürlich ausgiebig getestet werden müssen. Diese Aufgabe übernehmen die sogenannten Usability-Tester. Die Aufträge hierzu vergeben spezielle Agenturen.

So geht’s!

Usability-Tester untersuchen ein Programm, eine Website oder auch eine App auf ihre Funktionalität und ihre Benutzerfreundlichkeit. Der Tester bekommt hierzu das zu testende Programm, die Website oder die App vorgelegt und führt dann den entsprechenden Test durch. Oftmals werden die Aktionen des Testers dabei von den Agenturen auf dem Bildschirm gefilmt, um sein Verhalten nachvollziehen zu können. Anschließend spiegelt der Tester seine Eindrücke in einem Protokoll wider.

Als Tester kann man entweder direkt vor Ort bei einem Testunternehmen beschäftigt werden, oder aber auch von zuhause aus über das Internet arbeiten. Im ersten Fall kann man für den Test mit 35 Euro je Stunde vergütet werden. Im zweiten mit etwa 20 Euro. Somit sind Usability-Tests eine wunderbare Möglichkeit für einen wirklich guten Nebenverdienst.

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Platz 3: Komparse oder Statist

Auch als Komparse lässt sich extrem gut nebenbei Geld verdienen. Komparsen beziehungsweise Statisten werden in Fernsehserien und Filmen eingesetzt, um den Hintergrund um die Hauptdarsteller herum mit Leben zu füllen. Erst dadurch wirkt ein Film real. Und das Beste an dieser Nebenverdienst-Möglichkeit ist: Jeder kann Komparse werden!

So geht’s!

Komparsen werden über spezielle Vermittlungsagenturen an die Filmproduktionen vermittelt. Diese Agenturen verfügen über eine gewaltige Datenbank. Jeder, der Komparse werden möchte, kann sich bei den Agenturen anmelden und sich anschließend vermitteln lassen. Häufig kommt es sogar vor, dass man als Komparse kleinere Darstellerfunktionen erhält und quasi richtige Filmrollen hat! Das macht nicht nur Spaß sondern bringt auch leicht verdientes Geld ein.

Als Komparse werden Sie meist pro Tageseinsatz bezahlt. Bis zu einem bestimmten Stundensatz, der meist 6 Stunden beträgt, erhalten Sie einen festen Betrag. Im Bereich Hamburg sind das zum Beispiel 60 Euro. Haben Sie weitere Stunden am Filmset, so erhalten Sie Zuschläge für Überstunden. Darüberhinaus gibt es noch Zuschläge für Nachtdrehs oder für kleinere Filmrollen.

Übrigens: Eine Ausbildung oder schauspielerische Fähigkeiten braucht man als Komparse nicht. Damit ist dies eine wunderbare Variante, um sich nebenher Geld zu verdienen.

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Platz 2: Produkttester

Eine der wohl besten Nebenverdienst-Möglichkeiten überhaupt: Als Produkttester werden einem verschiedenste Produkte nach Hause geliefert, die man dann über einen bestimmten Zeitraum lang testet. Anschließend verfasst man eine Bewertung und erhält eine Bezahlung. Allerdings sind die Tests äußerst begehrt und nicht jeder Test wird bezahlt. Dafür darf man in der Regel das Produkt behalten, welches man testet. Das wiederum macht diesen Nebenjob zu einer äußerst interessanten, abwechslungsreichen und dennoch gut vergüteten Variante. Auch wenn die Vergütungsform nicht immer Geld ist.

So geht’s!

Produkttester müssen sich auf jeden Produkttest erneut bewerben. Meist werden anstehende Produkttests von Unternehmen wie beispielweise dm drogerie veröffentlich. Wer Interesse an einem Produkttest und an einem Nebenverdienst hat, der kann sich meist einfach so auf einen Produkttest bewerben. Bei der Bewerbung gibt man dann an, weshalb man gerne am Produkttest teilnehmen möchte. Anschließend wählt das Unternehmen eine festgelegte Anzahl aus den Bewerbern aus, die am Test teilnehmen dürfen. Das Produkt geht dann per Post zusammen mit einer exakten Testbeschreibung an die Tester raus. Der Tester verwendet das Produkt unter Beachtung der Testrichtlinien und bewertet es anschließend. Ist das Unternehmen zufrieden, so erhält man seine Bezahlung. 

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Platz 1: Bezahlte Online-Umfragen

Bezahlte Umfragen werden von großen Marktforschungsinstituten durchgeführt. Über das Internet können sich viele tausende Umfrageteilnehmer zur Umfrage zuschalten und quasi von zuhause aus die Fragen Beantworten, die ihnen gestellt werden. Wer dann einen Umfragekatalog beantwortet hat wird anschließend vom Umfrageinstitut vergütet. Dabei gibt es Umfragen, bei denen die Teilnehmer mit Geld bezahlt werden und Umfragen, bei denen die Teilnehmer Geschenke und Gutscheine als Vergütung erhalten.

So geht’s!

Um an den Umfragen teilnehmen zu können, müssen Sie sich zunächst einmal bei den entsprechenden Umfrageinstituten registrieren. Dieser Schritt geht innerhalb weniger Minuten. Anschließend werden Sie regelmäßig zu Umfragen eingeladen, die zu Ihnen passen könnten. Sie können dann entscheiden, ob und wann Sie an den Umfragen teilnehmen wollen. Haben Sie eine Umfrage beantwortet, so erhalten Sie eine Vergütung, die auf Ihrem Mitgliedskonto gutgeschrieben wird. Ab einem bestimmten Betrag können Sie sich diesen auf Ihr Bankkonto auszahlen lassen.

Das Besondere an diesem Nebenverdienst ist, dass er unkompliziert und gemütlich von zuhause aus ausgeübt werden kann. Damit wird diese Verdienstmöglichkeit für nahezu jeden interessant, der sich etwas Geld dazuverdienen möchte.

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Bildquelle: © Coloures-pic – Fotolia.com

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