Online-Befragung deckt auf Deswegen gehen Frauen und Männer wirklich fremd!
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USA: Bei einer Online-Befragung konnte eine amerikanische Gesundheitsseite interessante Erkenntnisse über das Verhalten von Fremdgängern sammeln. Hierbei konnten unter anderem auch die wahren Beweggründe für Seitensprünge und Affären in Erfahrung gebracht werden.

Langweiliger Sex kein Grund für Fremdgehen

Ein uralter Mythos wurde zerstört: Die wohl häufigste Ausrede, dass der Sex zu schlecht oder zu langweilig ist, soll nicht der wahre Grund fürs Fremdgehen sein. Der daraus resultierende Wunsch nach Ablenkung ebenso nicht.

Das bedeutet, dass sich Pärchen, bei denen es im Bett nicht sonderlich spannend oder weniger leidenschaftlich zugeht, weniger Sorgen machen müssen, dass der Partner sich nach anderen Ufern umsieht.

Der Hauptgrund der männlichen Fremdgänger soll dabei vor allem der Heißhunger nach einer attraktiven Dame sein: „Sie ist wirklich heiß“ war in der Umfrage der häufigste Grund für die männlichen Fremdgänger.

Männer fühlen sich also vor allem dann zum Fremdgehen animiert, wenn sie den körperlichen Vorzügen einer Frau einfach nicht widerstehen können. Die darauf folgenden Gründe fürs Fremdgehen bei den Männern waren laut der Website: „Die andere war wirklich für nicht da“, „Ich hatte keinen Sex mehr“ und „Mir war langweilig“.

Bei den Frauen entpuppte sich als Hauptgrund für das Fremdgehen: „Zu wenig Aufmerksamkeit vom Partner“. An zweiter Stelle folgte: „Der Typ war einfach heiß“. Und die darauf folgenden Gründe: „Ich hatte Zweifel an meiner Beziehung“, „Kein Sex in der Beziehung“ und „Ich wollte mich sexy fühlen“.

Bedeutet das also, dass Menschen mit langweiligerem Sex seltener fremdgehen? Das mag schon sein. Denkbar wäre, dass Menschen mit weniger aufregendem Sex einfach kein Verlangen nach besonders außergewöhnlichen Schäferstündchen haben.

Heftige Unterschiede bei Auslegungen der Untreue

Wann genau geht man überhaupt fremd? Die Definition ist von Person zu Person unterschiedlich. In der gleichen Umfrage wurde deswegen auch gefragt, ab welchem Schritt man etwas als Fremdgehen versteht.

Hierbei zeigte sich, dass die Toleranzschwelle für die Fehltritte bei den Teilnehmern der Umfrage recht unterschiedlich ausgeprägt war.

Bei den Europäern: Für etwa ein Viertel der Befragten war bereits das Händchenhalten ein Grund für Eifersuchtsanfälle oder Trennungsdrohungen. Erstaunlicherweise war vaginaler Sex für rund 15 Prozent der Frauen und für fast 20 Prozent der Männer kein Fremdgehen. Bei oralem oder analen Geschlechtsverkehr sind es sogar noch mehr Personen, die darin scheinbar kein Fremdgehen sehen.

In den USA scheint man dagegen anderer Meinung zu sein. Denn dort sind fast 100 Prozent davon überzeugt, dass – egal ob vaginal, anal oder oral – alles als fremdgehen zu bezeichnen ist.

Wer geht häufiger fremd?

Frauen scheinen laut der Umfragen häufiger fremdzugehen als Männer. Zumindest wenn es um einmalige Patzer geht. Etwa 65 Prozent der befragten Europäerinnen waren einmal untreu. Von den befragten Männern waren es knapp 60 Prozent der Männer einmal.

Bei den Affären sind jedoch ganz klar die Männer die Spitzenreiter. Etwa 40 Prozent der befragten Männer gaben an, während einer Beziehung mehrere Male fremdgegangen zu sein. Rund 35 Prozent der Frauen gaben zu, ihren Partner mehrere Male betrogen zu haben.

Bildquelle: © tiagozr – Fotolia.com

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