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Kaum etwas lassen sich die Deutschen so viel kosten wie Weihnachten. Und dieses Jahr ist es sogar noch etwas mehr als sonst. Wo die Gefahren einer Verschuldung locken und wie Sie sie umgehen können, hat das Redaktionsteam von Heimarbeit.de anschaulich in diesem Artikel zusammengestellt.

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Handel lockt mit Glanz & Gloria

Oh, Du liebe Vorweihnachtszeit. In wenigen Wochen beginnt sie wieder und ein Jedermann macht sich zur vorweihnachtlichen Einkaufstour bereit. Glitzernde Fußgängerzonen, festlich dekorierte Schaufenster.

Der Handel gibt sein Bestes, alle buhlen um die Gunst des Konsumenten. An jeder Ecken locken auffällige Leuchtschilder mit „Tolle Geschenke für Ihre Lieben“, „Zinsfreier Ratenkauf“, „Geschenke heute kaufen – 2017 bezahlen“. Die Verlockungen für Weihnachtsgeschenke viel Geld auszugeben, sind riesig. Die Deutschen sind aktuell allerdings auch bereit viel für Geschenke auszugeben.

Die Deutschen werden zu Weihnachten immer spendabler

266 Euro: So viel planen die Deutschen durchschnittlich für Geschenke auszugeben. Das hat eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young (EY) gezeigt. In Summe ergibt das insgesamt mehr als 18 Milliarden Euro.

Jedes Jahr steigt das Geschenkbudget, waren es 2015 noch 259 Euro, gaben die deutschen Verbraucher durchschnittlich 226 Euro im Jahr davor für Weihnachtsgeschenke aus.

Doch Vorsicht, diese Summen gelten nur für die Geschenke. Ein deutscher Haushalt gibt laut verschiedener Quellen durchschnittlich etwa 680 Euro! für die Festtage aus. Die andere Hälfte

verpufft gefühlt für einen Weihnachtsbaum, ein üppiges Festessen und Co..

Warum geben wir Deutschen immer mehr Geld aus?

Der Wirtschaft geht es gut. Menschen haben einerseits mehr Geld zur Verfügung, andererseits lohnt sich das Sparen zurzeit nicht mehr so wie früher. Bei der Bank springen nur noch wenige Zinsen heraus. Warum das Geld horten, wenn man es nicht auch in schöne Dinge investieren kann, lautet die Devise vieler Deutschen.

„Beim Geschenkekauf legen viele ihre Schnäppchenmentalität ab. Und die Kunden sind empfänglicher für Atmosphäre und Ambiente“, sagen die Experten von Ernst & Young.

Und hier liegt die Gefahr!

Erst einmal dem Geschenkerausch verfallen…

… gibt es für einige kein Zurück mehr. Für die Lieben ist an Weihnachten nichts zu teuer. Einmal im Jahr soll jeder das bekommen, was er sich auch wünscht. Keiner soll zu kurz kommen – und wenn es nur dazu dient, den Familienfrieden über die Festtage zu wahren. So mancher übernimmt sich beim Geschenkekauf. Der Rutsch in die Miesen droht. Falls das Girokonto nicht mehr hergibt, wird sich verschuldet.

Das böse Erwachen folgt dann zum Jahresbeginn im Januar. Zu den eintreffenden Rechnungen der Versicherungen und der Energieversorger treffen zusätzlich Zahlungsaufforderungen von Raten oder Rechnungen für Weihnachtsgeschenke ein. „Viele vergessen, dass sie zum Jahresende Rücklagen bilden müssen“, stellt Elvira Roth fest, Expertin für Budgetplanung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

So viele Menschen sind in Deutschland verschuldet

Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung GfK nehmen in diesem Jahr rund 3,5 Millionen Menschen Schulden für ihre Weihnachtsgeschenke auf. Die Menschen, die sich beim Einkaufsbummel in der Adventszeit verschulden, überziehen zum größten Teil ihr Konto und nehmen damit den Dispokredit in Anspruch. Geld leihen von Verwandten und Bekannten ist nur für wenige eine Option.

Wie Sie nicht in die Schuldenfalle tappen – Unsere Tipps

Viele der Weihnachtseinkäufer auf Pump nutzen den Dispozins. Klar, er ist bequem, dafür fallen dort aber auch besonders hohe Zinsen an. Auf die Geschenke fallen durchschnittlich dann noch einmal elf Prozent an Dispo-Zins.

Ratenkredite sind günstiger als der Dispo

Es muss nicht immer der teure Dispo sein. Viele Banken bieten günstigere Kredite an. Einen Ratenkredit, der über 3 Jahre hinweg zurückgezahlt wird, gibt es bereits für sechs Prozent. Das rechnet sich: Wer sein Konto dauerhaft um 1.500 Euro überzieht, zahlt pro Jahr 165 Euro! an Zinsen. Mit einem Ratenkredit sind es durchschnittlich 100 Euro weniger. Vergleichen lohnt sich

Ein gut gemeinter Tipp: Lassen Sie…

…es erst gar nicht zu der Situation kommen (lassen)

Geldsorgen zu haben, belastet. Keine Frage. Deshalb verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre finanzielle Situation. Nichts ist der in Geldnot schlimmer, als den Überblick zu verlieren. Was sind Ihre Einnahmen, was Ihre Ausgaben. In einer Gegenüberstellung sehen Sie, wie viel am Monatsende übrig bleibt.

Oft vergisst man die eine oder andere Ausgabe. Hier legen wir Ihnen eine detaillierte und gewissenhafte Vorgehensweise ans Herz.

Bewusstsein schaffen

Das Erste, was Menschen bei finanzieller Sorge häufig tun, ist sich von den Problemen abzuwenden. Sie ignorieren die Situation, dass sie möglicherweise Rechnungen nicht begleichen können. Wenn Sie einen Einkaufsbummel starten, lassen Sie die Tatsache nicht außer Acht, dass sie eventuell knapp bei Kasse sind.

Überblick über finanzielle Situation schaffen

Sammeln Sie alle Rechnungen. Heften Sie Belege oder Zahlungsaufforderungen sofort ab und behandeln Sie sie nach ihrer Dringlichkeit. Eine gute Ordnung macht sich bezahlt.

Stecken Sie bereits in den roten Zahlen, versuchen Sie jeden einzelnen Euro, den Sie einnehmen oder ausgeben, nachzuvollziehen. Das schaffen Sie, wie oben bereits beschrieben, indem Sie alle Einnahmen und Ausgaben aufschreiben.

Weitere Tipps, wie Sie nie wieder Geldsorgen haben müssen, geben wir Ihnen in diesem Artikel an die Hand. http://www.heimarbeit.de/geldsorgen-nie-wieder-geldsorgen-mit-diesen-tipps/

Hier können Sie sich vor Weihnachten noch etwas hinzuverdienen

Das Redaktionsteam von Heimarbeit.de hat für Sie eine Reihe an Verdienstmöglichkeiten recherchiert, die Ihnen vor dem Festtag zusätzliches Geld einbringen.

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