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Hand aufs Herz, über die häufigsten SEX-Ausreden der Deutschen hat jeder von uns schon einmal nachgedacht. – Sei es, „weil die eigene Migräne“ vom Partner gewünschte Sexualität verhindert soll oder er/sie ablehnend reagierte.

Bei Langzeitpaaren, so belegen es aktuelle Studien, spielt ausgelebte Sexualität kaum noch eine Rolle. Nach wahrscheinlich endlosen Erklärungsversuchen hat jeder Zehnte über 60 Jahren, den Sex sogar ganz an den Nagel gehängt. Warum das so ist und weitere Details zu den häufigsten SEX-Ausreden der Deutschen, lesen Sie hier.

Gründe, um sich vor dem Sex zu drücken

Gründe – anerkannte Gründe den Sex zu verweigern:

Mit zunehmendem Alter steigt bei Männern das Risiko körperlich bedingter Impotenz. Der Geist mag noch willig sein, aber Körper verweigert die Leistungsbereitschaft. Bei Frauen lässt der natürliche Wunsch, ihre körperliche Sexualität auszuleben, mit den Wechseljahren nach.

Reale körperlichen Einschränkungen und fehlende Lustgefühle im Alter zählen die meisten Paare nicht zu den häufigsten SEX-Ausreden der Deutschen. Sie sind Teil des natürlichen Lebenszyklus, der die Sexualität vor dem Hintergrund des Fortpflanzungsgedankens sieht.

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Häufigste SEX-Ausreden der Deutschen – vorgeschobene Gründe:

„Vorgeschobene Gründe für die sexuelle Enthaltsamkeit“ sind ebenso real, wie fehlende körperliche Leistungsfähigkeit. Sie basieren auf psychischer Unlust und sorgen als „Sex-Ausreden“ für Konfliktpotenzial in der Partnerschaft.

In aller Regel ist es der Alltag, der für zunehmende sexuelle Inaktivität verantwortlich ist, denn jede Beziehung durchläuft natürliche Phasen.

Bezeihungsphasen – Sexualität und Partnerschaft

Kennenlernphase – Sexualität des Neubeginns:

In der Kennenlernphase arbeiten beide Partner daran, sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Sex-Ausreden, „warum jetzt nicht“, beschränken sich auf Rollendenken. Jede „Frau“ will erobert werden, sie ist schließlich nicht „leicht zu haben“.

Männer sind …, wie es das Lied der Ärzte auf den Punkt bringt. In dieser Rolle gefallen sie sich natürlich nicht und üben sich in galanter Zurückhaltung. Erst nach der Schnupperphase beginnt die mentale Achterbahnfahrt der Sexualität in einer jungen Partnerschaft.

Junge Beziehung = Sex-Ausreden um Sex zu haben

Sobald alle Dämme gebrochen sind, fokussieren die häufigsten SEX-Ausreden der Deutschen auf Ausreden, um Sexualität möglichst intensiv auszuleben. „Wir“ haben heute keine Zeit auszugehen. „Wir“ sind beruflich sehr eingespannt und gehen heute früh ins Bett.

Vom späteren Repertoire der Notlügen und Ausreden einer Dauerbeziehung unterscheiden sich die kleinen Schummelleinen nur durch die Zielgruppe der Angesprochenen. Ziel der kleinen Ausreden sind Freunde und Verwandte.

Alltag der Dauerbeziehung – „schon wieder Erbsensuppe?“

Der Alltag lässt sich leider nicht dauerhaft aus dem Liebesleben verbannen. Paare, die Ihr „Outing als normaler Mensch“ – er unrasiert, sie im „Schlabberlook“ – überstanden haben, sind reif für die Dauerbeziehung. Mit dem Einzug des Alltags in die Beziehung verliert der sexuelle Reiz seinen Stellenwert.

„Jeden Tag Erbsensuppe“ und mag sie noch so lecker sein, essen weder sie und er gern. Es kommt, wie es kommen muss. Zu den häufigsten SEX-Ausreden der Deutschen greifen Mann und Frau gleichermaßen.

Spitzenreiter der Sex-Ausreden:

Besonders beliebt sind kurze Unpässlichkeiten. Sie hat Ihre Periode oder fühlt sich krank, er hat einen anstrengenden Arbeitstag hinter sich. Zum Spitzenreiter in Umfragen beider Geschlechter wurde wiederholt die Ausrede – „Ich bin müde“ – gekürt.

Bildquelle: © Hugo Félix – Fotolia.com

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