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Die lohnabhängige Rente reicht häufig nicht aus, um im Alter den gewünschten Lebensstandard beizubehalten. Eine private Vorsorge hilft Menschen, im Rentenalter ein sorgloses Leben zu führen. Doch es gibt verschiedene Systeme, wie sich eine höhere Rente erzielen lässt.

Übersicht:

  • Vorsorgeplan
    – Das ist ein Vorsorgeplan
    – Wie lässt sich ein Vorsorgeplan erstellen?
  • Staatliche Zuschüsse
    – Riester-Rente
    – Rürup-Rente
  • Private Vorsorge
    – Aktienpakete
    – Staatsanleihen
    – Rentenversicherungen
    – Sparkonto
    – Anlagevermögen
    – altersgerechte Tätigkeit

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Vorsorgeplan

Das ist ein Vorsorgeplan

Die Einkommen verlaufen im Berufsleben durchaus schwankend. War es früher üblich, Jahrzehnte bei einem Unternehmen angestellt zu sein, müssen Arbeitnehmer heute häufiger ihren Job wechseln. Somit kommt es auch zu Ungleichmäßigkeiten bei den Rentenbeiträgen. Um zu erfahren, wie viel Rente später zum Leben ausreicht, müssen Inflation, Einkommen und eventuelle Ausgaben berücksichtigt werden. Diese Daten werden in einem Vorsorgeplan gesammelt und nach Bedarf angepasst.

Wie lässt sich ein Vorsorgeplan erstellen?

Durch die Wahl eines Vorsorgeprogramms erhält der Arbeitnehmer diesen Vorsorgeplan gleich mit. Privat kann dieser aber auch handschriftlich oder über eine Excel-Tabelle erstellen. Darin enthalten sollten aktuelle, meist jährlich zugestellte Daten des Rentenauszahlungsstands, Privatvermögen, die für die Rente aufgewendet wird und der voraussichtliche Bedarf nach Daten des statistischen Bundesamtes.

Rente mit 60

Staatliche Zuschüsse

Riester-Rente

Die Riester-Rente wurde von Walter Riester ins Leben gerufen und wird vom Staat gefördert. Die Zulagen zu dieser Rentenform sind abhängig vom Lebensstand des Antragstellers und dessen Angehörigen. Anspruch auf diese Zulage haben auch Arbeitslose und Selbstständige. Die jährliche Grundzulage einer erwachsenen Person beträgt seit 2008 jährlich 154,00 EUR und für jedes Kind jährlich 185,00 EUR.

Rürup-Rente

Geschaffen durch Bert Rürup ist diese Rentenform besonders für Selbstständige interessant. Da diese nicht zwangsläufig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Die steuerliche Absetzbarkeit liegt pro Person bei maximal 3.360 EUR pro Jahr, ab dem Jahr 2015 erhöht sich diese auf 4.200 EUR. Diese Rente muss während der Rentenphase versteuert werden.

Private Vorsorge

Aktienpakete

Mit einem Risiko behaftet, ist diese Anlageform sehr rentabel. In der Regel wird das Geschäft mit der Hausbank abgewickelt, die in der Folge einen Plan erstellt, an welchen Aktienpaketen sich Anleger zur Rentenerhöhung beteiligen möchten.

Staatsanleihen

Einer der sichersten Anlageformen zur Rentenerhöhung sind Investitionen in gesicherte Staatsanleihen. Deutschland zählt zu den zahlungskräftigsten Ländern weltweit. Die Staatsanleihe kann auch auf andere Staaten ausgedehnt werden.

Rentenversicherungen

Eine klassische Variante. Der Versicherungsnehmer zahlt einen fixen monatlichen Betrag ein. Die Versicherung verspricht eine fixe Rendite, die jährlich bestimmt wird, allerdings geringer ausfällt als bei einem Aktiendepot. Verluste sind nicht möglich, sofern die Versicherung eine Rückversicherung besitzt. Bedeutet: Im Falle einer Insolvenz der Versicherung, ist diese gegen Zahlungsausfälle durch einen anderen Versicherungsdienstleister versichert.

Sparkonto

Eine sichere Anlageform zur Rentenerhöhung. Wird nur geringfügig verzinst. Meist kommt nur wenig hinzu, zudem, was der Kontobesitzer eingezahlt hat. Diese Form der Zusatzrente lohnt nur bei sehr frühem Einstiegsalter und hoher Einzahlung. Ansprechpartner sind alle Banken und Sparkassen.

Anlagevermögen

Eine Investition in einen Sachwert wie Immobilien oder Unternehmen, bereichert das Vermögen, welches später zur Rente eingesetzt wird. Der Vorteil, die Immobilie kann bereits während der Wertschaffungsphase belastet werden. Die Belastung muss aber vor Rentenalter vollständig getilgt sein, da sie sonst den Auszahlungswert minimiert.

Tätigkeit im Alter

Auch Rentner dürfen etwas hinzuverdienen, ohne dass dafür steuerliche Abzüge fällig werden. Durch das Zusatzeinkommen wird die Lebensqualität gesteigert. Nur etwas für baldigen Renteneintritt bei ausreichender Gesundheit.

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