Sohn starb auf der Wasserrutsche 20 Millionen als Entschädigung
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Kansas City: In einem US-Vergnügungspark kam ein Kind qualvoll zu Tode, als es gerade eine der größten Wasserrutschen der Welt ausprobierte. Die Betreiber des Parks in Kansas City mussten im vergangenen Jahr die traurige Nachricht übermitteln, dass ein Junge auf einer ihrer Anlagen mit dem Namen „Verrückt“ tödlich verunglückt war.

Hintergründe

Wie der Tod des Jungen genau zustande kam, wurde vorerst nicht bekannt. Experten vermuteten, dass er während der Abfahrt auf einem der nach unten schlitternden Flöße gestorben sein muss, oder aber aus der Bahn geschleudert wurde.

Die Wasserrutsche hält laut dem Guinness-Buch der Rekorde den Weltrekord für die höchste Wasserrutsche der Welt – sie ist unglaubliche 51 Meter hoch.

Nach dem tödlichen Vorfall blieb die Rutsche wegen einiger Untersuchungen und aus Sicherheitsgründen geschlossen. Bis heute ist die Rutsche außer Betrieb.

Den örtlichen Medienberichten zufolge handelte es sich bei dem Kind um den zehnjährigen Sohn eines Abgeordneten des Parlaments von Kansas.

Entschädigung: Fast 20 Millionen Dollar

Laut Gerichtsdokumenten soll die Familie des verstorbenen 10-Jährigen nun eine Entschädigungszahlung in Höhe von fast 20 Millionen Dollar erhalten.

Das News-Portal „kansascity.com“ erklärte dazu, dass die Familie von Cale Schwab zuerst 14 Millionen Dollar von SVV 1 und KC Waterpark bekommen soll. Beide Unternehmen stehen im Zusammenhang mit der Wasserparkfirma, bei der sich das Unglück zugetragen hatte.

Der Rest der Entschädigungssumme stammt vom Generalunternehmer, dem Floßhersteller sowie einer weiteren Firma, die in den Bau und Betrieb der Rutsche involviert war.

Bildquelle: © ajlatan – Fotolia.com

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