Top 5: Die größten Probleme alleinerziehender Mütter

Top 5: Die größten Probleme alleinerziehender Mütter

Immer mehr Kinder wachsen bei nur einem Elternteil auf. Wie schwer eine solche Erziehung sein kann, kann sich kaum jemand ausmalen – nur die Alleinerziehenden selbst wissen, welche Verantwortung und welcher Druck auf den Schultern lasten. Und erstaunlicherweise schaffen es immer mehr Alleinerziehende, ihre Kinder großzuziehen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was die fünf größten Probleme von Alleinerziehenden sind…

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Kennen Sie die Herausforderungen eines Alleinerziehenden?

Wenn Sie sich selbst nicht in der Situation eines Alleinerziehenden befinden, werden Sie vermutlich niemals nachvollziehen können, wie schwer es sein kann, das Kind ohne einen Partner großzuziehen. Und wenn Sie hingegen bereits alleinerziehend sind oder einmal waren, wissen Sie genau, wovon wir sprechen.

Es sind nicht nur finanzielle Sorgen und Nöte, sondern auch der ständige emotionale Druck, dass das Kind gut behütet und glücklich aufwachsen soll. Alleinerziehende haben es eben nicht einfach – doch was sind eigentlich die größten Alltagsprobleme eines Alleinerziehenden?

Mehr alleinerziehende Mütter als Väter

Alleinerziehende Mütter sind in Deutschland schon lange kein Einzelphänomen mehr. Es ist ein Trend, der sich immer weiter fortsetzt. Schon heute ist rund jede fünfte Familie eine Einelternfamilie. Das bedeutet, dass rund 2 Millionen Kinder, die unter 18 Jahre alt sind, ohne Mutter oder Vater aufwachsen müssen. Betrachtet man das Ganze noch etwas genauer, so zeigt sich, dass rund 90 Prozent aller Alleinerziehenden Mütter sind.

Egal ob Trennung, Tod des Partners oder die bewusste Entscheidung, ein Kind ohne Partner aufzuziehen – die Gründe sind vielseitig und führen letztendlich fast immer zu den selben Problemen eines alleinerziehenden Elternteils.

Das sind die Top 5 Probleme alleinerziehender Mütter

Nun wir es spannend: Wenn Sie alleinerziehend sind, werden Sie sicher das eine oder andere Problemchen wiedererkennen. Hier kommen

Zwiespalt – Arbeit vs. Zeit für das Kind: Damit es finanziell hinhaut, muss ein Großteil der Alleinerziehenden in Vollzeit arbeiten gehen. Meist haben die Alleinerziehenden hier keine

Wahl, denn das Geld ist knapp. Knapp ist aber auch die Zeit, und besonders durch den Vollzeitjob wird es problematisch mit dieser begrenzten Resource. Denn wenn die meiste Zeit für den Job drauf geht, bleibt weniger Zeit für das Kind. Eine Zwickmühle, die die meisten Alleinerziehenden nur allzu gut kennen.

In der Regel hilft nur ein straffer und gut durchorganisierter Zeitplan: Von der Arbeit über den Einkauf im Supermarkt bis hin zur Freizeitgestaltung mit dem Kind. Allerdings kommen durch die vielen Aufgaben die Alleinerziehenden selbst zu kurz.

Problem Kinderbetreuung: Alleinerziehende, die einem Beruf nachgehen müssen, um Geld zu verdienen, können sich verständlicher Weise nicht gleichzeitig um die Betreuung ihrer Kinder kümmern. Besonders eng wird es dann, wenn das Kind noch klein ist und eine vertraute Bezugsperson benötigt. Leider ist das nicht immer möglich, denn bundesweit fehlen Tausende Betreuungsplätze.

Selbst wenn man einen Platz für das Kind gefunden hat, kann es sein, dass die Öffnungszeiten der Betreuungsstätte nicht mit den eigenen Arbeitszeiten übereinstimmen.

Viele Alleinerziehende versuchen es daher mit privaten Betreuungsmöglichkeiten. Zum Beispiel durch Freunde, durch die Großeltern oder andere Verwandte und Bekannte.

Angst vor Ärger mit dem Chef: Dass eine alleinerziehende Person unter besonders hohem Druck und unter Anspannung steht, macht sich in den meisten Fällen auch im Job bemerkbar. Viele Alleinerziehende fühlen sich gegenüber ihrem Chef oder ihren Arbeitskollegen besonders schlecht, weil sie öfters ausfallen oder unflexibler sind, als andere Kollegen.

Oft fürchten die Alleinerziehenden gravierende Nachteile – zum Beispiel verminderte Aufstiegschancen oder sogar eine Kündigung.

Alleinerziehende ohne Job: Obwohl oft die Arbeitswilligkeit vorhanden, bekommen viele alleinerziehende Elternteile einfach keinen passenden Job. So sind alleinerziehende Mütter erschreckender Weise zu einem Drittel auf staatliche Unterstützung angewiesen – um zusammen mit ihrem Nachwuchs über die Runden zu kommen, beziehen sie Arbeitslosengeld oder andere Sozialleistungen.

Mangelnde Betreuungsmöglichkeiten und unflexible Arbeitszeiten machen es vielen Alleinerziehenden unmöglich, neben der Erziehung des Kinder oder der Kinder auch noch arbeiten zu gehen. Auch ein Studium oder eine Ausbildung, die in vielen Fällen sinnvoll wäre, ist hierdurch erschwert.

Durch Bildungsgutscheine der Agentur für Arbeit oder durch Programme wie „Netzwerke wirksamer Hilfen für Alleinerziehende“ sollen hier verbesserte Zustände erreicht werden. Dies soll alleinerziehenden Eltern eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt und gleichzeitig eine Kinderbetreuung ermöglichen.

Schlechtes Verhältnis zum Vater oder zur Mutter des Kindes: Nicht nur finanzielle Engpässe drohen, sondern auch emotionale. Denn eines der Grundbedürfnisse eines jeden Kindes ist ein ausreichender Kontakt zu beiden Eltern. Leider ist es nicht immer einfach, dieses Grundbedürfnis des Kindes zu erfüllen. Ein erschwertes Verhältnis zum Ex-Partner belastet das Leben eines Alleinerziehenden zusätzlich.

Hinzu kommt, dass leider viele Väter und teilweise auch Mütter keinen Wert auf Kontakt legen oder unzuverlässig sind.

In den meisten Fällen sollte darauf geachtet werden, trotz der besonderen Umstände ein gutes Verhältnis zum Ex-Partner zu haben. Denn nur so kann das Kind den Kontakt zu beiden Elternteilen genießen. Außerdem kann der Ex-Partner eine wichtige Unterstützung sein.

Für besonders schwere Fälle kann eine gemeinsame Beratung bei Einrichtungen wie dem Jugendamt hilfreich sein. Konflikte können somit gezielt besänftigt werden – ein besserer Kontakt kann entstehen.

Bildquelle: © Kristin Gründler – Fotolia.com



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