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Nicht nur in der Ausbildung gut vergütet, sondern auch im Berufsleben: Als Versicherungskaufmann zählt man zweifelsohne zu den gut bezahlten Berufen. Wer gerne mit Kunden arbeitet, der wird diesen Job lieben. Hier erfahren Sie, welche Aufgaben den Versicherungskaufmann erwarten und was man als Versicherungskaufmann verdienen kann.

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Die Aufgaben als Versicherungskaufmann

Der Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (Versicherungskaufmann und Finanzdienstleistungskaufmann in Österreich) ist ein offizieller Ausbildungsberuf in Deutschland.

Der Name ist natürlich Programm: Als Versicherungskaufmann ist man in der Regel entweder in der Versicherungsbranche oder aber in der Finanzdienstleistung tätig. In Deutschland erfolgt ab dem dritten Ausbildungsjahr eine Spezialisierung in einem der beiden Bereiche: Entweder Versicherungs- oder Finanzberatung. In Österreich ist es ein wenig anders. Dort sind die beiden Varianten voneinander getrennt gelehrte Ausbildungsberufe.

Die ausgelernten Versicherungskaufleute werden vornehmlich von Versicherungsunternehmen und Maklerunternehmen, aber auch von Kreditinstituten und anderen Unternehmen der Finanzbranche beschäftigt. Allerdings kann man sich als Versicherungskaufmann ebenso gut als Makler selbstständig machen. Dadurch kann man unabhängig von irgendeinem Unternehmen seine eigene Beratung führen und Produkte vermitteln, die man für gut erachtet.

In den meisten Fällen führen Versicherungskaufleute den Verkauf sowie die Verwaltung von Versicherungen durch. Hierzu zählt natürlich auch eine umfassende Beratung. Somit findet sich der Versicherungskaufmann beziehungsweise die Versicherungskauffrau sehr häufig im direkten Kundengespräch wieder. Darüberhinaus stellen Versicherungskaufleute die Versicherungsurkunden (auch Policen genannt) aus und kümmern sich sehr häufig im Schadenfall als Ansprechpartner um den Kunden.

Was verdient man als Versicherungskaufmann?

Gehalt während der Ausbildung

Wie bei einer dualen Ausbildung üblich wird man auch als Versicherungskaufmann schon während seiner Ausbildungszeit vergütet. Vom ersten Monat an erhält man ein Ausbildungsgehalt, welches im ersten Ausbildungsjahr eine Höhe von rund 860 Euro je Monat aufweist. Auch als auszubildender Versicherungskaufmann erhält man mit jedem weiteren Ausbildungsjahr eine Gehaltserhöhung. So verdient man im zweiten Ausbildungsjahr schon 930 Euro je Monat.

Im dritten und letzten Ausbildungsjahr sind es dann sogar ca. 1.000 Euro, die der angehende Versicherungskaufmann erhält. Das Schöne ist: Kommt der ein oder andere Abschluss hinzu, so erhält man sehr häufig eine Bonuszahlung, die sich rechnen kann! Dazu gibt es ein Urlaubs- sowie Weihnachtsgeld. 

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Einstiegsgehalt

Als frisch ausgelernter Versicherungskaufmann steigt man in der Regel mit einem Gehalt ein, das etwa 1.800 bis 2.700 Euro beträgt. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt liegt in der Mitte: Nämlich bei 2.400 Euro brutto je Monat. Für einen Berufseinsteiger im Anschluss an die Ausbildung ist das verglichen mit vielen anderen Ausbildungsberufen eine Menge Geld.

Viele Faktoren beeinflussen zudem das Einstiegsgehalt: In großen Unternehmen erhält der Versicherungskaufmann in der Regel ein besseres Gehalt. Zudem werden natürlich auch im richtigen Berufsleben Bonuszahlen für die Abschlüsse gezahlt.

Höheres Gehalt als Versicherungskaufmann durch Weiterbildung

Klar, je mehr Erfahrungen man vorzuweisen hat, desto wertvoller wird man für ein Unternehmen und bekommt dementsprechend auch ein besseres Gehalt. Nach etwa sieben Jahren Berufserfahrung erhalten Versicherungskaufleute durchschnittlich 2.700 Euro pro Monat. Zwölf Jahre nach dem Berufseinstieg sind es sogar beachtliche 3.000 Euro monatlich. Generell gilt: Je mehr Verantwortung man übernimmt und je wichtiger die Position ist, desto weiter steigt auch das Gehalt an.

Dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit, sich mit Fortbildungen wertvoller für das Unternehmen zu machen:

Zum Beispiel mit der Weiterbildung zum Versicherungsfachwirt. Diese Weiterbildung wird einem von der IHK angeboten. Weitere Möglichkeiten bestehen darin, sich zum Fachwirt für Finanzberatung oder zum Versicherungsbetriebswirt weiterzubilden. In diesen Kategorien kann man bis zu 4.000 Euro monatlich verdienen.

Wie wird man Versicherungskaufmann?

Durch eine Neuordnung zum 1. August 2006 wurde die bis dahin geltende Ausbildung zum Versicherungskaufmann durch den „Kaufmann für Versicherungen und Finanzen“ ersetzt. Diese duale Ausbildung ist nach dem Bildungsgesetz geregelt und dauert insgesamt drei Jahre. Wie bereits eingangs erwähnt hat der Auszubildende die Möglichkeit, sich nach dem zweiten Lehrjahr auf einen Schwerpunkt zu fokussieren: Versicherungen oder wahlweise Finanzen.

Bildquelle: © Jeanette Dietl – Fotolia.com

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