Vom Stiefvater vergewaltigt 10-Jährige fleht vor Gericht um Abtreibung
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Rohtak/Indien: Ein Mann soll seine 10-jährige Stieftochter regelmäßig vergewaltigt haben – das Mädchen ist jetzt schwanger und muss vor Gericht klagen, um die Schwangerschaft abbrechen zu dürfen…

Laut dem Medienportal „mirror.co.uk“ soll die Mutter des Mädchens herausgefunden haben, dass diese ein Kind erwartet. Sofort brachte sie das Kind zum Arzt. Daraufhin gestand das Mädchen ihr, dass der Stiefvater sie bereits etliche Male vergewaltigt hatte, während die Mutter auf Arbeit war.

Als die Vergewaltigungsfälle somit aufflogen, befand sich die 10-Jährige allerdings bereits im fünften Monat. Die zeitlichen Grenzen für eine Abtreibung sind von Land zu Land unterschiedlich geregelt und gesetzlich festgelegt.

In Indien sind Abtreibungen beispielsweise nur bis zum Ende der 20. Schwangerschaftswoche erlaubt. Zudem müssen verschiedene Ärzte bestätigen, dass das Leben der Mutter bei der Geburt in Gefahr wäre. Für das Mädchen würde dies eigentlich bedeuten, dass sie das Kind ihres Stiefvaters nicht mehr abtreiben dürfte.

Gericht muss über den Fall entscheiden

Im Falle der 10-Jährigen stehen die Chancen auf eine Abtreibung damit recht schlecht. Nach der 20. Woche muss für den Einzelfall ein Gericht darüber entscheiden, ob die Schwangerschaft abgebrochen werden darf.

Dieses Gesetz wurde eingeführt, um eine sex-selektive Abtreibung zu verhindern. Vor der Einführung des Gesetzes mussten in Indien noch viele Schwangerschaften abgebrochen werden, weil die Frauen ein Mädchen erwarteten, obwohl sie sich eigentlich einen Jungen gewünscht hatten.

Nun bleibt dem 10-jährigen Mädchen und dessen Mutter nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass das Gericht dem Wunsch zustimmt und sie das Kind ihres Vergewaltigers abtreiben darf. Der Mann wurde bereits festgenommen und befindet sich aktuell in Untersuchungshaft.

Bildquelle: © Photographee.eu – Fotolia.com

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