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Ursprünglich durch ein Projekt der NASA bekannt, bei dem ein Haufen Laien Fotoaufnahmen der Marsoberfläche im Internet auswertete, ist der Begriff „Clickworker“ heute vorwiegend in einem anderen Kontext gebräuchlich. Heutzutage bezeichnet man damit Internetnutzer die nach dem Crowdsourcing-Prinzip arbeiten. Dabei werden von Unternehmen verschiedene Teilaufgaben an eine Gruppe freiwilliger User übertragen, die nicht fest im Unternehmen angestellt sind. Wie Sie als Clickworker arbeiten können, haben wir für Sie recherchiert.

Clickworker

Das Clickworker-Prinzip

Die wohl größte Plattform für Clickworker ist clickworker.com. Das Prinzip ist denkbar einfach: Unternehmen senden die Aufträge, die sie von Clickworkern erledigt haben wollen, an die Plattform und diese veröffentlicht sie in einem Auftragspool, auf den die registrierten Nutzer Zugriff haben.

Wer als Clickworker arbeiten möchte, muss sich vor Aufnahme der Tätigkeit auf der Website registrieren. Die Betreiber weisen dabei ausdrücklich darauf hin, dass persönliche Daten selbstverständlich streng vertraulich behandelt werden.

Die digitalen Aufträge werden dann von den Nutzern auf selbstständiger Basis bearbeitet. Die Bezahlung erfolgt über ein vorher festgelegtes Honorar, welches sich am Umfang und dem Anspruch des Auftrags orientiert.

Die Arbeit als Clickworker

Die Aufträge, die clickworker.com von den Unternehmen erhält, werden in einem Pool gesammelt und veröffentlicht. Aus diesem können die Clickworker dann selbstständig auswählen, welche sie bearbeiten möchten.

Allerdings steht nicht jedem Nutzer der gleiche Pool zur Verfügung, da es abhängig vom Profil und den Qualifikationen ist, welche Aufträge den Clickworkern bevorzugt angeboten werden. Genauso kann ein Nutzer auch von der Bearbeitung gewisser Aufgabentypen ausgeschlossen werden.

Die erwähnten Qualifikationen werden anhand verschiedener Kriterien gemessen. Zum einen orientiert sich die Einordnung an der Ausbildung, die ein Clickworker genossen hat, sowie seinen Sprachkenntnissen und persönlichen Interessen. Entscheidend sind aber auch eigene Arbeitsproben und die Ergebnisse aus kurzen Tests.

Die Vorteile und Voraussetzungen

Generell handelt es sich bei den Aufträgen, um kleine Mikrojobs, deren Aufgaben in sich schlüssig sind. Der zu erreichende Stundenlohn der Clickworker ist dabei abhängig von der eigenen Qualifikation und der Geschwindigkeit. Aber auch Übung und die Konzentrationsfähigkeiten spielen bei der Bearbeitung der Aufträge eine Rolle.

Auf diese Weise können Stundenlöhne von mehr als 10,-€ erreicht werden. In der Regel geht das clickworker.com-Team aber davon aus, dass die Nutzer einen durchschnittlichen Verdienst von 9,50€ pro Stunde haben.

Besonders vorteilhaft an dieser Arbeit ist, dass die Aufträge stets selbstständig ausgewählt werden. Jeder Clickworker entscheidet also selbst, wo, wann und auch wie viel er arbeiten möchte. Da die meisten Aufträge schnell zu bearbeiten sind, kann die Arbeit sehr flexibel eingeteilt werden. Die Clickworker sind also weder zeit- noch ortsgebunden.

Außerdem ist die Tätigkeit für clickworker.com sehr unkompliziert und auch für Neueinsteiger ohne Erfahrung bestens geeignet. Eine ausführliche Einleitung und die bereits erwähnten Tests sorgen dafür, dass alle Nutzer die notwendigen Kompetenzen erwerben. Formale Qualifikationen sind für viele Aufgaben gar nicht erforderlich.

Wer sich nun also für die Nebentätigkeit als Clickworker registrieren möchte, kann sich, sofern er älter als 18 Jahre alt ist, bei clickworker.com anmelden und bereits nach kurzer Zeit, kann es losgehen mit dem Geldverdienen.

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