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Bei der staatlichen Altersvorsorge geht es um die gesetzliche Rentenversicherung. Damit werden Menschen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, im Alter abgesichert. Es handelt sich bei der Rentenversicherung um einen Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems.

Die gesetzliche Rentenversicherung und ihre Versicherten

Bei dieser Versicherung handelt es sich um eine Pflichtversicherung. Darin erfolgt die Aufnahme von Arbeitnehmern, Auszubildenden und Personen, die Krankengeld, beziehen. Pflichtversichert sind ebenfalls Menschen, die einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen. Außerdem erfolgt die Aufnahme von Arbeitslosen, die einen Anspruch auf das Arbeitslosengeld I haben.

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Die weiteren Versicherungsgruppen

In die gesetzliche Rentenversicherung werden ferner Personen mit einer Pflegetätigkeit von 14 Stunden aufgenommen. Die zu pflegenden Personen werden zu Hause betreut. Sofern dies nicht auf erwerbstätiger Basis geschieht, greift die gesetzliche Rentenpflichtversicherung. Neben selbständigen Handwerkern gehören Selbständige Personen, die in Pflege- und Heilberufen wie Physiotherapeuten arbeiten, sind gesetzlich rentenversichert. Ihnen steht ein Anspruch auf Regelaltersrente zu.

Definition der Regelaltersrente

Dabei handelt es sich um eine Rente, die gezahlt wird, sofern das gesetzlich festgelegte Alter erreicht wird. Gleichzeitig muss ein Versicherungszeitraum von einem Zeitraum von mindestens fünf Jahren vorliegen.

Eine Grundlage für die Regelaltersrente

Menschen, die vor 1947 geboren wurden, erreichen die Regelaltersrente mit der Vollendung vom 65. Lebensjahr.

Die zweite Möglichkeit für die Regelaltersrente

In diesem Fall geht es um Personen, die in den Jahren von 1947 bis 1963 zur Welt kamen. Für sie kommt es stufenweise zu einer Anhebung der Regelaltersrente auf 67 Jahre.

Der dritte Weg zur Regelaltersrente

Hierbei handelt es sich um Menschen, die ab dem Jahr 1964 das Licht der Welt erblickten. Ab dem 67. Lebensjahr können sie die Regelaltersrente in Anspruch nehmen.

Ein wichtiger Hinweis

Das vorzeitige Eintreten in den Bezug der Regelaltersrente ist möglich. Allerdings kommt es dann zu einem Rentenabschlag.

Details zur Beitragsbemessungsgrenze

Innerhalb des Sozialversicherungssystems handelt es sich um eine rechnerische Größe. Durch die Bundesregierung kommt es jedes Jahr bezüglich dieses Satzes zu einer Neufestlegung. In die Beitragsberechnung für die Rente fließt der gesamte Bruttolohn ein, der sich innerhalb der Beitragsbemessungsgrenze befindet. Der diesen Wert übersteigende Betrag wird bei der Berechnung der Rente nicht berücksichtigt. Zum jetzigen Zeitpunkt bedeutet dies eine Grenze von 6050 Euro (West) sowie 5200 Euro (Ost).

Die Regelaltersrente

In der Zahlung von Renten für Versicherte und Hinterbliebene liegt die zentrale Aufgabe der Versicherung. Hineinfallen in diesen Bereich die Alters- und Erwerbsminderungsrente. Mit dem Erreichen eines bestimmten Lebensalters und einer absolvierten Mindestversicherungszeit besteht Anspruch auf die Alterserwerbsrente.

Anspruch auf Erwerbsunfähigkeit

Einen Anspruch auf die Rente wegen Erwerbsunfähigkeit haben Versicherte, die nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeitsfähig sind. Auf der Grundlage der Zahlung der Erwerbsminderungsrente resultiert das Abfedern von finanziellen Einbußen.

Die Ansprüche von Hinterbliebenen

Wenn einer der beiden Ehepartner vor dem anderen geht, steht ihm die Hinterbliebenenrente zu. Infrage kommen die Witwen- oder Witwerrente sowie die Waisenrente.

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