Wenn der Job krank macht

Wenn der Job krank macht
Dienstag Oktober 11.10.2016 - 11:57 am

Sie fühlen sich irgendwie nicht so recht wohl bei Ihrem jetzigen Arbeitsplatz? Ganz egal ob die Stimmung innerhalb des Teams mit den Kollegen schlecht ist, der Chef Sie kaum bis gar nicht für Ihre Leistung lobt oder Ihre Arbeit unterdurchschnittlich bezahlt wird – all diese Faktoren führen über kurz oder lang zu einem schlechteren Wohlbefinden der meisten Menschen.

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Krank durch Stress:

Schlechtes Arbeitsklima im Unternehmen tut niemandem gut, das ist klar. Bei vielen Arbeitnehmern wirken sich verschiedene negative Stressfaktoren aber auch ganz deutlich auf den gesundheitlichen Zustand aus, wie nun aus Berichten der AOK Krankenkasse hervorging.

Angestellte, die mit der Situation im Unternehmen tendenziell unzufrieden sind, schätzen auch ihren Gesundheitszustand eher schlechter ein und fühlen sich nicht fit und vital genug. Die Angestellten, die mit der Gesamtsituation mit Kollegen sowie mit Vorgesetzen zufrieden sind, waren auch mit ihrere Gesundheit im Reinen.

Diese Angaben gelten für physische und psychische Krankheitserscheinungen.

Auf Vertrauen kommt es an:

Für die Mitarbeiter ist es enorm wichtig, das Gefühl zu haben, dass der Chef ihnen vertraut. Ein angedeutetes Misstrauen verursacht Anspannung, psychischen Stress und anhaltende innere Unruhe bei vielen Angestellten.

Ebenso kommt es darauf an, dass die Arbeit gewertschätzt wird und angemessen vergütet wird. Viele Arbeitnehmer wünschen sich mehr Einfluss bei Entscheidungen und kleine Benefits bei den Sozialleistungen. Hieraus schöpfen viele ein höheres Selbstwertgefühl, was sich auch positiv auf die Psyche auswirkt. Auch ein angemessenes Gehalt wirkt sich positiv auf die Stimmung und damit auf die Gesundheit der Mitarbeiter aus.

Steigende Krankheitstage:

Im Durchschnitt ist jeder Angestellte 20 Tage im Jahr krankgeschrieben. Die häufigsten Ursachen für ein Fehlen ist die Grippe in jeglichen Formationen. Aber auch psychische Erkrankungen wie Depression, Erschöpfung und Burn Out nehmen immer mehr zu.

Gutes Betriebsklima als Leistungsbooster:

Wer unzufrieden ist und sich im Team nicht wohl fühlt kann auch weniger leisten und kaum kreative Arbeiten verrichten, da er in seinem Denken gehemmt ist. Man verbringt immer circa 8-10 Stunden pro Tag mit den Kollegen und dem Chef, da sollte die Priorität auf jeden Fall auf einer positiven Unternehmenskultur liegen, um die Mitarbeiter zu motivieren.

Wie das Unternehmen von guter Stimmug profitiert:

Angestellte, die sich wohlfühlen denken nicht über einen Wechsel des Arbeitsplatzes nach, sprich die Fluktuation bleibt gering.
Mitarbeiter bringen nur dann Höchstleistungen, wenn sie zufrieden sind und sich gewertschätzt fühlen. Unzufriedenheit schadet demnach auch dem Unternehmen.

Sobald das Betriebsklima stimmt und man morgens gern zur Arbeit kommt, können sich die Angestellten viel besser mit dem Unternehmen, der Marke identifizieren. Dies fördert die allgemeine Motivation des Betriebes.

Und das kann helfen:

Sogenannte Teamevents können wahre Wunder innerhalb eines Kollegiums bewirken. Zusammen was trinken oder essen gehen, private Gespräche führen und über evntuelle Probleme sprechen kann helfen wieder besser miteinander umzugehen. Auch sollten Gespräche unter 4 Augen bevorzugt werden, als Probleme vor dem gesamten team zu klären. Helfen alle Maßnahmen nichts, sollten Sie über einen Wechsel Ihres Arbeitsplatzes nachdenken, denn Stress im Job macht auf Dauer krank!

Bildquelle:  © ryanking999 – Fotolia.com



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