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Katzen sind das beliebteste Haustier der Deutschen. Alleine im Jahr 2014 betrug die Anzahl der Katzen in deutschen Haushalten knapp 12 Millionen. Da ist es nur zu verständlich, dass die Katzenbesitzer ihre Lieblinge so lange wie nur möglich um sich haben wollen. Wie alt Katzen werden, hängt dabei von einigen Faktoren ab. Erfahren Sie hier mehr dazu!

Übersicht:

  • Die Katze – das beliebteste Haustier der Deutschen
  • Wie alt werden Katzen
  • Hauskatzen
  • Freilaufende Katzen
  • Menschliche Zuwendung erhöht Lebenserwartung

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Die Katze – das beliebteste Haustier der Deutschen

Haustiere sind in Deutschland beliebt. Schätzungsweise rund 30 Millionen Haustiere leben in deutschen Haushalten. Im europäischen Vergleich sind die Deutschen damit auf Platz drei hinter Russland und Italien.

Die größten Anteile stellen laut Schätzungen des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) Katzen und Hunde mit knapp zwölf beziehungsweise sechs Millionen Tieren.

Die Katze ist damit das beliebteste Haustier der Deutschen. Da liegt es nahe, dass die Besitzer ihre Lieblinge natürlich so lange wie möglich an ihrer Seite wissen möchten.

Wie alt werden Katzen

Bei der Lebenserwartung von Katzen unterscheidet man vor allem zwischen Hauskatzen und freilaufenden Katzen. Die Lebensweise und die Haltung der Katzen haben dabei einen entscheidenden Einfluss auf die Lebenserwartung.

Hauskatzen

Umgangssprachlich wird der Begriff „Hauskatze“ einschränkend für Katzen mit einer breiten Vielfalt von Wuchstypen und Fellfarben verwendet, die zwar in mehr oder weniger direktem Kontakt mit dem Menschen leben, aber keiner bestimmten Katzenrasse angehören. Sie stehen dann Rassekatzen gegenüber, die durch mehrjährige gezielte und dokumentierte Züchtung entstanden sind. Da aber – oder vor allem auch – Rassekatzen in Häusern leben, sprechen wir im Folgenden von im Haus lebenden Katzen.

Im Haus lebende Katzen erfahren in der Regel eine gute und liebevolle Pflege durch den Menschen. Aufgrund der Pflege durch die Besitzer, erreichen im Haus lebende Katzen in der Regel ein Alter von 15 bis 20 Jahren.

Nach dem bekannten britischen Zoologen Desmond Morris seien aber auch Lebensalter von mehr als 20 Jahren belegt. Die älteste bekannte Hauskatze war die Katze Creme Puff aus Austin, Texas. Sie wurde am 3. August 1967 geboren und verstarb im Alter von 38 Jahren und drei Tagen am 6. August 2005. Der Besitzer Jake Perry war bereits Halter des vorhergehenden Rekordhalters, eines Katers namens Grandpa Rex Allen. Solche Katzen sind jedoch wirklich Ausnahmeerscheinungen.

Freilaufende Katzen

Bei freilaufenden Katzen, die ohne menschliche Zuwendung und medizinische Betreuung durchs Leben gehen, liegt die Lebenserwartung wesentlich niedriger. Und zwar zwischen 1,4 und 3,2 Jahren bei männlichen Tieren bzw. 3,3 und 4,2 Jahren bei weiblichen Tieren. Diese Zahlen gehen aus Untersuchungen hervor, die von Liberg (1980) in einem ländlichen Gebiet Schwedens und Legay und Pontier (1983) in der französischen Stadt Lyon durchgeführt wurden.

Menschliche Zuwendung erhöht die Lebenserwartung

Betrachtet man die beiden Arten „Hauskatze“ und „freilaufende Katze“, so ist sofort zu erkennen, dass die menschliche Zuwendung und Pflege die Lebenserwartung deutlich steigern. Während freilaufende Katzen oft mit wenig oder im schlimmsten Fall keiner Nahrung auskommen müssen, sind Hauskatzen stets versorgt und müssen sich nicht selbst um die Nahrungssuche kümmern.

Zudem sind freilaufende Katzen vor Gefahren, Krankheiten und schlechten Witterungsbedingungen nicht geschützt. All das wirkt sich negativ auf den Katzenorganismus und die Lebenserwartung aus. Tierheime und Auffangstationen tun zwar ihr Bestes, um so vielen freilaufenden Katzen wie möglich zu helfen, doch alle wird man leider nicht versorgen können.

Hauskatzen sind in der Regel keinen Witterungen und Gefahren ausgesetzt, die sich negativ auf den Organismus auswirken könnten. Impfungen schützen sie vor Krankheiten und Viren. Und wenn doch mal was ist, so können die Besitzer durch den Gang zum Tierarzt meist für schnelle Heilung und ein paar wertvolle Lebensjahre mehr sorgen.

Die menschliche Zuwendung und medizinische Betreuung verhelfen den geliebten Vierbeinern zu einem gesunden und vor allem längeren Katzenleben.

Bildquelle: © Photo-SD – Fotolia.com

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