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Die Elternzeit kann im beruflichen Lebenslauf ein ganz scharf tiefer Einschnitt sein, der einen im Extremfall die Karriere kosten kann. Zwar sollte das eigentlich nicht so sein, doch kommt es leider immer wieder vor. Damit Sie die Elternzeit möglichst sinnvoll überbrücken und einen guten idealen Wiedereinstieg landen, haben wir in diesem Artikel für Sie die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengetragen. Das Redaktionsteam von Heimarbeit.de wünscht Ihnen viel Spaß beim Lesen!

In diesem Artikel:

  • Interessantes zur Elternzeit
  • Wiedereinstieg nach der Elternzeit: So gelingt es!
  • Alternativ: Agentur für Arbeit hilft
  • Machen Sie das Beste aus sich!
  • Die richtige Kinderbetreuung wählen
  • Anspruch auf Teilzeitarbeit
  • Vorzeitige Beendigung der Elternzeit

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Interessantes zur Elternzeit

Wenn Sie Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin sind und ihr Kind in den ersten Jahren selbst betreuen möchten, haben Sie in dieser Situation bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres ihres Kindes einen Rechtsanspruch auf die sogenannte Elternzeit.

Gut zu wissen: Bei Geburten bis zum 30. Juni 2015 können Sie sogar mit Zustimmung des Arbeitgebers bis zu 12 Monate nach der Elternzeit zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag des Kindes übertragen!

Besonderheiten in der Elternzeit

Während der Elternzeit besteht für Sie ein gesetzlicher Kündigungsschutz. Im Klartext bedeutet das, dass Ihr Arbeitgeber Sie in dieser Zeit nicht feuern darf. Dieser besondere Kündigungsschutz beginnt mit der Anmeldung der Elternzeit, kann allerdings frühestens acht Wochen vor dem beginn der Elternzeit greifen.

Eine Kündigung kann natürlich trotzdem noch möglich sein – allerdings nur dann, wenn die zuständige Aufsichtsbehörde die Kündigung für zulässig erklärt hat. Und um das zu erreichen, muss man sich als Arbeitnehmer schon als ziemlich schädlich für den Arbeitgeber erweisen…

Elternzeit richtig anmelden

Soll die Elternzeit innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes beansprucht werden, so muss man dem Arbeitgeber mindestens sieben Wochen vor Antritt der Elternzeit mitteilen, dass man die Elternzeit plant. Wenn die Anmeldefrist nicht eingehalten wird, verschiebt sich der Beginn der Elternzeit sogar nach hinten. Wenn allerdings ein besonders gravierender Grund für die verspätete Mitteilung über die geplante Elternzeit vorliegt, kann sich die Frist auch gegebenenfalls verkürzen.

Wichtig: Elternzeit muss verbindlich festgelegt werden

Bedenken Sie auch, dass man bei einer erstmaligen Anmeldung der Elternzeit auch gleichzeitig festlegen muss, wie lange die Elternzeit in Anspruch genommen wird. Wenn ein Elternteil die Elternzeit nur bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres des Kindes plant, bedeutet das, dass auf das zweite Jahr Elternzeit sozusagen verzichtet wird. Eine Verlängerung ist deswegen nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich.

Anspruch auf Teilzeitarbeit

Besonders interessant ist, dass sich erwerbstätige Eltern für eine Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit entscheiden können. Das hat einen enormen Vorteil für den Wiedereinstieg in das Berufsleben nach der Elternzeit, den wir Ihnen im späteren Verlauf noch einmal etwas genauer erläutern werden…

Wiedereinstieg nach der Elternzeit: so gelingt es!

Die Elternzeit ist zwar eine interessante und gut gewollte Maßnahme für Eltern, damit sich diese in den ersten Jahren besser um ihren Nachwuchs kümmern können, doch kommt es durch die berufliche Auszeit auch leider häufig zu einigen Problemen, die insbesondere die Karriere von Eltern betreffen.

Ein Kind zu bekommen bedeutet meist eine längere Auszeit. Wenn die Elternzeit in Anspruch genommen wird und man für diese Zeit auch nicht mehr berufstätig ist, bedeutet das automatisch, dass sich eine Lücke im Lebenslauf breit macht. Nicht nur für neue, spätere Arbeitgeber kann das ein ausschlaggebendes Kriterium sein, Sie nicht einzustellen, sondern auch den aktuellen Arbeitgeber kann das ärgern.

Zwar stehen Sie unter gesetzlichen Kündigungsschutz während der Elternzeit, doch zeigt sich durch verschiedene Beobachtungen trotzdem, dass man als Frau oder Mann nach der Elternzeit teilweise schwere Einschnitte in die eigene Karriere ertragen muss.

Warum leidet die Karriere unter der Elternzeit?

Wenn Sie Ihre Berufstätigkeit für mindestes ein Jahr unterbrochen haben, gelten Sie als Berufsrückkehrer. Für die meisten Eltern, die aus der Elternzeit zurück ins Berufsleben treten, existiert auch weiterhin noch der Arbeitsvertrag bei vorherigen Arbeitgeber. Man hat hiermit zum Einstieg also die Chance auf eine gleichwertige Stelle.

Für manche Frauen existiert der vorherige Arbeitsvertrag aber auch nicht mehr, weil immer mehr Junge Frauen und Männer zeitlich befristete Arbeitsverträge haben. Wenn der Vertrag ausläuft stehen die Eltern dann ohne einen Job da.

Und: das fachliche Wissen ist meist veraltet und damit nicht mehr auf dem neuesten Stand. Das bedeutet. Ein Kontakt zum Arbeitsmarkt ist während der Elternzeit meist komplett unterbrochen, was bedeutet, dass man automatisch von Kollegen sowie Arbeitgeber als „unqualifizierter“ eingestuft wird.

Wichtig: Aus diesen Gründen ist es enorm wichtig, dass Sie sich auch während der Elternzeit ausgiebig um Ihre Karriere kümmern und Ihre berufliche Zukunft nicht für ein Jahr oder Länger an den Nagel hängen! Kümmern Sie sich also rechtzeitig um Ihre berufliche Rückkehr in den Job!

Mehr Engagement zeigen

Auch, wenn Sie Ihre Auszeit eigentlich für Ihr Kind nutzen sollten, ist es gleichermaßen auch wichtig, sich kontinuierlich um den (zumindest auf Papier) bestehenden Job zu kümmern. Das können Sie zum Beispiel tun, indem Sie mehr berufliches Engagement während der Elternzeit zeigen, als es eigentlich von Ihnen erwartet wird. Faktisch ist es nämlich so, dass die Kollegen und vor allem auch Ihr Chef damit rechnen werden, dass Sie sich erst einmal komplett zurückziehen werden.

Das sollten Sie natürlich nicht tun! Versuchen Sie auch weiterhin Kontakt zum Arbeitgeber sowie zu einigen wichtigen Kollegen und Kolleginnen zu halten. Nehmen Sie zum Beispiel an verschiedenen, angebotenen Schulungen teil oder übernehmen Sie (natürlich nur wenn es Ihnen möglich ist) Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen. Dadurch bleiben Sie weiterhin am Ball und sind zudem noch hoch geachtet von Chef und Kollegen.

Bleiben Sie immer fachlich auf dem Laufenden, sodass Sie in Ihrem Unternehmen nicht in Vergessenheit geraten. Außerdem sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie wirklich die volle Zeit der Elternzeit auskosten müssen, oder ob es nicht irgendwie möglich ist, früher in den Beruf zurückzukehren. Denken Sie dran – Ihre Karriere hängt hiervon ab!

Guter Tipp: Auch während der Elternzeit können Sie noch in Ihrem Unternehmen arbeiten. Die Arbeitsaufnahme während der Elternzeit ist problemlos für bis zu 30 Stunden pro Woche möglich. Hier können Sie beispielsweise auf Kinderbetreuung aus dem Verwandtenkreis oder aus der Bekanntschaft zurückgreifen.

Auch eine professionelle Kinderbetreuung kann sich lohnen. Die Kosten hierfür lassen sich sogar von der Steuer absetzen, sodass die Kinderbetreuung letztendlich nicht ganz so teuer ausfällt!

Wenn die Betreuung Ihrer Kinder gewährleistet ist, sollten Sie prüfen, wie flexibel die Gestaltung Ihrer Arbeitszeit ist. Immerhin dürfen Sie bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten. Wenn Sie möchten, können Sie diese Zeit ganz ausschöpfen. Möglich ist auch in manchen Fällen, dass Sie sich etwas Arbeit mit nach Hause nehmen. In machen Fällen mehr, in manchen weniger…

Alternativ: Agentur für Arbeit hilft

Sollten Sie nicht mehr in ein bestehendes Arbeitsverhältnis zurück wechseln können, dann sollten Sie sich unbedingt noch um einen Beratungstermin bei der örtlichen Agentur für Arbeit kümmern. Hier gibt es entsprechende Ansprechpartner, die sich insbesondere mit Fragen beschäftigen, die sich um den Wiedereinstieg nach der Elternzeit drehen.

Zudem gibt es ein paar Programme, die den Wiedereinstieg nach der Elternzeit etwas vereinfachen sollen. So ist es beispielsweise möglich, dass der Arbeitgeber einen Zuschuss bekommt, damit er einen größeren Anreiz hat, die entsprechende Person wieder einzustellen. Das gibt es nicht nur für Berufsrückkehrerinnen und Berufsrückkehrer, sondern auch für Alleinerziehende.

Neben dieser Maßnahme werden sogar Trainings- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, an denen man teilnehmen kann. Hierunter befinden sich unter anderem auch Berufsorientierungskurse, mit deren Hilfe es dem Wiedereinsteiger einfacher gemacht werden soll, sich nach einer passenden Alternative umzuschauen.

Frauenspezifische Wiedereinstiegsprogramme haben in der Regel eine Dauer von sechs bis 12 Monaten. Sie können entweder in Vollzeit oder aber auch in Teilzeit absolviert werden. Auf diese Weise möchte man den individuellen Bedürfnissen etwas näher kommen und jedem einen besseren Wiedereinstieg ermöglichen.

Kostenzuschuss für die Kinderbetreuung

Gerade während solcher Maßnahmen benötigt man sehr häufig in seiner Abwesenheit eine Aufsicht für das Kind. Für die Kinderbetreuung während der Kurse kann man aus diesem Grund sogar einen Kostenzuschuss vom Arbeitsamt beantragen. Besonders fortgeschrittene Ämter bieten sogar eigene Betreuungsmöglichkeiten an. Hier kommt es im Einzelfall darauf an, wie hoch die Nachfrage ist, beziehungsweise wie gut die Kurse besucht sind.

Tipps hierzu erhalten Sie übrigens ebenfalls beim jeweiligen Ansprechpartner bei der Arbeitsagentur.

Machen Sie das Beste aus sich!

Als Wiedereinsteiger beziehungsweise Wiedereinsteigern sollte man sich auf gar keinen Fall verunsichern lassen. Ein zu schlechtes Selbstbewusstsein wirkt sich nämlich ebenfalls enorm kontraproduktiv auf die Jobsuche aus. Genau aus diesem Grund sollte man lieber in seine Stärken investieren, als in seine Schwächen. Je besser Ihre Qualifikationen sind, desto besser sind auch Ihre Chancen auf einen beruflichen Wiedereinstieg.

Bestimmte Fachkräfte sind in einigen Bereichen aufgrund des demographischen Wandels besonders gefragt, weshalb in manchen Unternehmen bestimmte Posten unterbesetzt sind. Und das führt dazu, dass die Unternehmen teilweise darauf angewiesen sind, besonders wichtige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu halten. Hier kommen wir zu dem Punkt, den wir eingangs bereits erwähnt hatten. Sie sollten versuchen, während der Elternzeit zu einem geringen Stundenteil zu arbeiten. Bis zu 30 Stunden pro Woche sind erlaubt.

Die richtige Kinderbetreuung wählen

Für den richtigen Wiedereinstieg ins Berufsleben ist wichtig, die Kinderbetreuung genau zu planen. Man sollte sich im Voraus gut darüber informieren, welche Betreuung für die eigenen Kinder die sinnvollste ist. Es gilt: Nicht immer ist das teuerste Angebot das beste – aber auch günstige Angebote können große Nachteile haben.

Kinder unter drei Jahren

Kinder im Alter von unter drei Jahren können sehr gut in einer Krippe untergebracht werden. Hier haben Kinder nicht nur gute Entwicklungschancen in ihren ersten Jahren, sondern auch die Preise stimmen. Ein früher Austausch mit anderen Kindern ist wichtig, damit es sein Sozialverhalten besser üben kann. Wichtig ist aber, dass man auch unter den Krippen vergleicht. Nicht alle Krippen sind gut. Achten Sie auf ein besonders vielseitiges Kinderprogramm. Es ist immer gut, wenn die Krippenkinder viel an die frische Luft können und kleinere Ausflüge unternehmen. Wichtig ist natürlich auch, dass die Erzieherinnen und Erzieher einen guten Job machen. Achten Sie also auch auf Sympathie und beobachten Sie, wie die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern – insbesondere mit Ihrem Kind – umgehen.

Kinder von drei bis sechs Jahren

Drei- bis sechsjährige Kinder sind bereits in einem Alter, in dem sie den Kindergarten besuchen können. Schulkinder können in der Schule in speziellen Kinderhorten betreut werden oder aber in einem Nachmittagsprogramm von Schulen, wenn ein solches verfügbar ist.

Geld sparen mit einer schlau gewählten Betreuung

Meist sind die finanziellen Mittel für eine richtige Kinderbetreuung einfach nicht ausreichend. Mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie bei der Kinderbetreuung eine ganze Menge Geld sparen. Dazu möchten wir Ihnen nun ein paar sehr gute Alternativen zur teuren Kinderbetreuung vorstellen.

Wenn die Bemühungen um einen Kita- oder Krippenplatz scheitern, bleibt häufig nur noch eine Option übrig: Die private Betreuung. Geschickt gewählt kann diese sogar ziemlich günstig sein.

Au-Pair: Für ein Au-Pair bezahlen Sie meist nur ein Taschengeld von mindestens 200 Euro pro Monat. Erforderlich ist allerdings auch eine kostenlose Unterbringung des Au-Pairs in einem eigenen Zimmer. Berechnet man noch die Verpflegung für das Au-Pair ein, so muss man noch ungefähr 150 Euro monatlich hinzu rechnen. So landet man bei etwa 350 Euro pro Monat.

Für diesen doch sehr günstigen Preis bekommt man im Gegenzug eine Rundum-Betreuung für das Kind. Eigentlich ideal, wenn man die dadurch gewonnene Zeit dafür nutzt, arbeiten zu gehen und mehr Geld zu verdienen. Zum Beispiel ist das durch schon sehr gut durch einen Teilzeitjob möglich. Hier verdient man das nötige Kleingeld, um das Au-Pair zu bezahlen. Zudem bleibt am Monatsende von dem Geld sogar noch eine ganze Menge übrig.

Der Nachteil dieser Variante ist, dass es oft bis zu vier Monate dauern kann, bis man die richtige Au-Pair gefunden hat. Hinzu kommt noch eine Anmeldegebühr von 30 Euro und eine Vermittlungsgebühr in Höhe von rund 400 Euro, die für die Vermittlung eines Au-Pair erforderlich sind.

Initiativ-Kitas: Eine weitere sehr gute Variante sind Eltern-Initiativ-Kitas. Solche Einrichtungen haben ihren Ursprung in den späten Sechzigern. Das Erziehungskonzept sieht hierbei vor, dass sich die Eltern der Kinder stark mit einbringen und zwar an sämtlichen anfallenden Arbeiten. Das bedeutet: Kochen, Putzen, Verwaltungsarbeiten und natürlich die Aufsicht selbst.

Mit diesen Initiativ-Kitas können Sie eine ganze Menge Geld sparen, müssen sich im Gegenzug dafür aber auch ein ganzes Stück selbst einbringen.

Kosten: Die Kosten für einen Kita-Platz, für einen Platz in einer Initiativ-Kita oder für die Tagespflege können stark variieren. Sie sind nicht nur einkommensabhängig, sondern auch noch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Um und bei sollte man für einen Ganztagsplatz zwischen 50 und 500 Euro monatlich einkalkulieren. So unglaublich groß kann die Spanne zwischen den Preisen sein.

Anspruch auf Teilzeitarbeit

Eltern, die erwerbstätig sind, können von einem interessanten Gesetz Gebrauch machen: Jedem Erwerbstätigen ist es offen, seine Arbeitszeit auf Teilzeit-Niveau zu reduzieren. Gleichzeitig können Eltern noch auch noch die Elternzeit nehmen.

Die Regel lautet – bis zu 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats können in Teilzeit gearbeitet werden. Ein Anspruch auf die Arbeit in Teilzeit während der Elternzeit besteht in Betrieben ab einer Größe von 15 Mitarbeitern. Es sei denn es stehen dem dringliche, betriebliche Gründe entgegen.

Wenn die Elternzeit abgelaufen ist, können die Eltern wieder wie gewohnt in ihren alten Arbeitsrhythmus zurückwechseln. Am Vertrag selbst ändert sich nämlich durch eine Herabstufung auf Teilzeit nichts.

Besonders interessant: Wenn Sie wieder auf das ursprüngliche Arbeitsniveau zurück wechseln, darf sich laut Gesetz nichts an Ihrer Arbeitslage verschlechtern. Eine Schlechterstellung bezüglich des Gehalts ist beispielsweise unzulässig. Eltern können also durch diese Option völlig entspannt bei der Geburt des Kindes in Elternzeit gehen und gleichzeitig bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten.

Nach ihrer Elternzeit, die im Übrigen auch beliebig verkürzt werden kann, können Eltern dann wieder dann ursprünglichen Arbeitsumfang aufnehmen. Das ist natürlich optimal für einen Wiedereinstieg in das Berufsleben.

Vorzeitige Beendigung der Elternzeit

Auch diese Variante hat eine absolute Daseinsberechtigung und sollte durchaus in Erwägung gezogen werden: Nicht immer muss man die Elternzeit komplett in Anspruch nehmen. Oftmals wird man als Elternteil feststellen, dass man eigentlich auch mit einer deutlich kürzeren Elternzeit auskommen würde und man eigentlich schon früher als gedacht fit und bereit für den Einstig ins Berufslieben ist.

Besonders Organisationstalente werden es in der Regel schnell schaffen, eine gute Betreuung für das Kind auf die Beine zu stellen, um dadurch den notwendigen Freiraum zu schaffen, den sie für den Wiedereinstieg in den Beruf benötigen. Natürlich ohne, dass die Erziehung des Kindes darunter leiden muss!

Der Vorteil eines vorzeitigen Einstiegs in das Berufsleben liegt ganz klar auf der Hand. Sie können sich wieder mit voller Energie Ihrer Karriere widmen und hinterlassen bei Ihrem Chef sowie bei Ihren Kollegen einen Zuerst positiven Eindruck.

Wichtig: Übernehmen Sie sich nicht! Sorgen Sie dafür, dass Sie wirklich alles getan und erledigt haben, was wichtig ist, damit das Kind eine gute Erziehung genießt. Den Beruf und die Erziehung zu vereinen ist nicht immer ganz einfach. Es erfordert viel Übung und Geduld, beide Lebensbereiche sinnvoll und vor allem nachhaltig miteinander zu vereinen.

Bildquelle: © mmphoto – Fotolia.com

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